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Gründerportal - PLANEN

Viele Trainer, Beraterinnen und Coachs arbeiten selbstständig. Sein eigener Chef zu sein, klingt erst mal verlockend. Doch wer mit dem Gedanken spielt, einen solchen Weg einzuschlagen, sollte sich im Vorhinein gut informieren und das Für und Wider für sich abwägen. Eine erfolgreiche Existenzgründung bedarf einer sorgfältigen Planung. Auf den folgenden Seiten finden angehende Freiberufler und Selbstständige viele Infos, was es zu beachten und zu bedenken gilt, bevor man mit der eigentlichen Existenzgründung beginnt.

Inhalt

Soll ich mich in Training, Beratung oder Coaching selbstständig machen?
Wie entwickle ich ein Geschäftsmodell im Weiterbildungsbereich?
Was gehört in einen Businessplan?
Wie finanziere ich mein Gründungsvorhaben?
Wo finde ich zum Thema Existenzgründung Beratung?

Das nachfolgende Angebot richtet sich an Abonnenten im Bereich Weiterbildungsexperten.
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Soll ich mich selbstständig machen?

 

Ganz am Anfang der Überlegungen steht natürlich die eine, zentrale Frage: Soll ich mich selbstständig machen, oder lieber nicht? Jeder, der mit dem Gedanken einer Selbstständigkeit spielt, sollte hier ganz ehrlich zu sich sein und sich unter anderem folgende Fragen stellen:

 

Warum will ich mich selbstständig machen?
War das schon immer mein großer Traum?
Oder geschieht es eher aus der Not heraus?

 

Es ist wichtig, dass die Existenzgründung nicht aus der Not heraus entsteht – beispielsweise weil jemand mit seinem derzeitigen Job unzufrieden ist, den eigenen Chef nicht leiden kann, oder der Meinung ist, zu schlecht bezahlt zu sein. Denn in solchen Fällen fällt es oft schwer, die zumeist holprige und anstrengende Anfangsphase durchzustehen. Um dabei nicht den Mut zu verlieren, ist es wichtig, dass man mit vollem Elan hinter seiner Entscheidung steht, die gut durchdacht und idealerweise schon lange ein Lebenstraum ist. Nur wer der vollen Überzeugung ist, dass er oder sie unbedingt ein eigenes Unternehmen gründen möchte, sollte diesen Schritt auch wagen.

 

Bin ich der Typ dazu?
Kann ich mich jeden Tag aufs Neue motivieren, auch ohne dass jemand auf mich wartet?
Kann ich gegebenenfalls auch mal schwierige Zeiten durchstehen?

 

Eine selbstständige Tätigkeit ist nicht für jeden das Richtige. Es gehört eine Portion Mut dazu, aber auch Selbstdisziplin, Verantwortungsbewusstsein und Entscheidungsfreude. Als Existenzgründer sollte man risikofreudig sein, ehrgeizig und belastbar. Insbesondere aufgrund der hohen Belastung, die gerade in der Anfangsphase aufkommen kann, ist es zudem wichtig, dass man körperlich fit und gesund ist.

 

Was denken meine Familie und Freunde über meine Pläne?
Unterstützen Sie mich?

 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Umfeld des Existenzgründers. Was denken Familie, Partner und Freunde über die Pläne für eine Selbstständigkeit? Haben sie das Gefühl, dass der angehende Selbstständige die Voraussetzungen erfüllt? Und viel wichtiger: Stehen sie hinter ihm und unterstützen seine Pläne?

 

Auf den Seiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gibt es mehrere Selbsttests, die bei der Beantwortung der oben genannten Fragen helfen können.

 

 

Was genau biete ich an als Selbstständiger?

 

Beim Thema Existenzgründung geht es natürlich nicht nur um das „Wer” sondern, auch um das „Was”. Bevor Sie erste Schritte unternehmen, sollte man sich darüber klar werden, was genau Sie als selbstständiger Trainer, Berater oder Coach anbieten möchten. Möchten Sie vor allem Unternehmen beraten und beispielsweise darin unterstützen, agiler zu arbeiten? Oder möchten Sie lieber einzelne Personen coachen, beispielsweise zum Thema berufliche Veränderungen? Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten und natürlich hängt diese Entscheidung auch davon ab, welche Erfahrungen und Qualifikationen der Gründer bzw. die Gründerin bereits mitbringt.

 

Das eigene berufliche Können und die Erfahrung sind der Grundstein, auf dem die Selbstständigkeit aufgebaut wird. Selbstredend ist es von Vorteil, wenn man hier vorweisbare Qualifikationen hat – beispielsweise einen Studienabschluss (z.B. in Psychologie), Fort- und Weiterbildungen oder Zertifikate, sodass man seinen späteren Kunden glaubhaft machen kann, dass man über genügend Expertise verfügt. (Mehr dazu im Abschnitt zur Kundenakquise.)

 

Von Vorteil ist es auch, wenn der oder die Gründerin über einige Jahre Berufserfahrung verfügt, um die eigenen Fähigkeiten, die Branche und den Markt gut einschätzen zu können. Die Gründerin bzw. der Gründer sollte zudem über ein basales kaufmännisches Wissen verfügen – oder aber sich dieses noch aneignen. Denn Themen wie Buchführung, Rechnungsstellung und Preisgestaltung sollten Unternehmensgründer beherrschen.

 

 

Wie entwickle ich ein Geschäftsmodell?

 

Wenn sich der Gründer bzw. die Gründerin sicher ist, dass die Selbstständigkeit der richtige Weg ist, kann es mit der konkreten Planung losgehen. Dabei ist der erste Schritt das Erstellen eines Geschäftsmodells. Dieses beschreibt im Wesentlichen, wie das Unternehmen funktionieren und Gewinne erwirtschaften soll. Kein Start-up erhält eine Finanzierungsgrundlage ohne ein schlüssiges Geschäftsmodell, doch im Trainings- und Beratungsmarkt kommt es immer wieder vor, dass sich die angehenden Selbstständigen nicht genügend Gedanken zu ihrem Modell machen. Klassische und bekannte Modelle werden oft einfach kopiert, ohne zu hinterfragen, ob sie zu den eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten sowie den Anforderungen des Zielmarktes passen. Doch wer hierzu keine sorgfältigen Überlegungen anstellt, verschenkt Potenzial oder kommt möglicherweise gar nicht erst in die Gewinnzone.

 

Das Geschäftsmodell sollte schriftlich festgehalten werden – das hilft dabei, die eigenen Gedanken zu sortieren und den Überblick nicht zu verlieren. Ein gut ausgearbeitetes Geschäftsmodell erleichtert zudem das Erstellen eines Businessplans – was der nächste Schritt auf dem Weg in Richtung Existenzgründung ist.

 

Für die Gliederung des Geschäftsmodells für Trainerinnen, Berater, Coachs & Co. eignen sich beispielsweise die folgenden neun Unterpunkte:

 

  • Der Gründer / das Gründerteam
  • Die Kunden
  • Das Nutzenversprechen / der Kundennutzen
  • Marketing
  • Einnahmequellen
  • Ressourcen
  • Schlüsselaktivitäten
  • Partner
  • Kosten

 

 

Der Gründer / das Gründerteam

 

Der Kern einer jeden Geschäftsidee ist natürlich derjenige, der sie umsetzen möchte. Ihm kommt die zentrale Rolle zu, eine Idee tatsächlich in die Tat umzusetzen. Deshalb ist es wichtig, sich zunächst zu fragen: Bin ich der Typ dazu? Welche Fähigkeiten und Kenntnisse aber auch Ressourcen benötige ich, um meine Idee umzusetzen? Verfüge ich über all diese Ressourcen? An dieser Stelle sollte sich der Gründer auch die Frage stellen, ob er oder sie allein gründen möchte, oder sich gegebenenfalls mit einem Partner oder sogar einem Team zusammentut. Gemeinsam zu gründen verteilt natürlich die Last und die Risiken insbesondere der Anfangsphase auf mehrere Schultern, ein Gründerteam birgt andererseits natürlich auch mehr Konfliktpotenzial – und muss auch gleich für mehrere Personen den Lebensunterhalt sicherstellen. Ob sich ein Trainer, Berater oder Coach allein oder gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen selbstständig macht, ist schließlich auch bei der Auswahl einer geeigneten Rechtsform für das eigene Unterfangen wichtig. Alle Infos zu den infrage kommenden Rechtsformen finden Sie hier.

 

Ebenfalls eine wichtige Frage an dieser Stelle ist, ob der Gründer vorhat, nebenberuflich noch einer anderen Tätigkeit nachzugehen, oder sich Vollzeit in sein neues Unternehmens-Projekt stürzt. Beide Varianten kommen mit Vor- und Nachteilen daher: So ist der finanzielle Druck natürlich geringer, wenn der Gründer noch ein zweites Standbein und damit ein sicheres Einkommen hat, auf der anderen Seite wird das Gründen so auch (noch mehr) zu einer Kraft- und Zeitmanagement-Probe – um allen Anforderungen beider Jobs gerecht zu werden.

 

 

Die Kunden

 

Kunden stehen – das ist nicht überraschend – im Mittelpunkt jedes Geschäftsmodells. Ohne Kunden macht man keine Umsätze und wird als Unternehmen nicht lange bestehen. Wen also soll das Trainingsangebot genau ansprechen? Je gezielter sich das Angebot an die Bedürfnisse der Kunden richtet, umso erfolgreicher wird es angenommen. Dies setzt voraus, dass man seine Kunden und ihre Bedürfnisse genau kennt. Deshalb empfiehlt es sich, sich die Zeit für eine genaue Zielgruppenanalyse zu nehmen.

 

Zielgruppenanalyse – Den Kunden kennenlernen!

 

Je genauer man weiß, wodurch sich die Zielgruppe auszeichnet, umso leichter wird es, sich auf deren Ansprüche einzustellen. Damit einher geht die Frage, wen man mit seinen Erfahrungen, Vor- und Fachkenntnissen, seinem Skillset und auch mit seiner Persönlichkeit am besten unterstützen kann.

 

Um die potenziellen Kunden besser kennenzulernen, sollte sich der Gründer unter anderem folgende Fragen stellen:

 

  • Für welche Branchen, Betriebsgrößen, Berufsgruppen oder berufliche Positionen eignen sich meine Produkte und Services?
  • Sind Männer oder Frauen oder beide angesprochen?
  • Für welche Altersgruppen ist mein Angebot am besten geeignet?
  • Wo wohnen meine Kunden?
  • Ist der Familienstand relevant?
  • Spreche ich meine Kunden oder die Teilnehmer meiner Veranstaltungen direkt an, oder gibt es eine vermittelnde Person, vielleicht eine Trainingsabteilung oder eine Führungskraft?
  • Gibt es sonstige Merkmale, die meine Zielgruppe ausmachen, zum Beispiel Branche, Bildungsstand, Ausbildung, Sprachkenntnisse, Gesundheitszustand, Einkommen, Nutzungs- und Kaufverhalten, Hobbys usw.?

 

Die Antworten auf diese Fragen sollte man möglichst präzise formulieren und möglichst viele Merkmale zusammentragen. Wer bereits über einen Kundenstamm verfügt, kann diese Kontakte dazu nutzen, noch mehr über die Zielgruppen herauszufinden: Gibt es besondere Probleme, Einstellungen, Wünsche oder persönliche Erfahrungen? Was wünschen sich die Kunden über bestehende Angebote hinaus?

 

Aus der Menge der Merkmale und Eigenschaften lassen sich sogenannte „Personas“ oder prototypische Kunden entwickeln. Zwei bis maximal fünf Personas sind sinnvoll und ermöglichen eine Priorisierung der Zielgruppen. (Lesetipp hierzu ist „Zielgruppen entwickeln: Mit Personas das Profil schärfen“, Martina Kohl, TA Ausgabe Oktober 2018, /€). Es ist hilfreich, die gesammelten Informationen zu verbildlichen – zum Beispiel durch eine Mindmap oder durch Clustering. Man kann sich auch in einer Bilddatenbank ein Foto suchen, das am besten diesen Musterkunden repräsentiert und die Visualisierung erleichtert.

 

 

Das Nutzen-Versprechen/der Kundennutzen

 

Das Nutzen-Versprechen ist der eigentliche Grund, weshalb Kunden sich für einen Anbieter entscheiden. Jedes Produkt und jede Dienstleistung muss darauf abzielen, ein Problem des Kunden zu lösen oder ein Bedürfnis zu befriedigen. Entweder ist man mit seinem Angebot neuer, besser, günstiger oder nutzerfreundlicher als vergleichbare Angebote, oder man ist der erste, der auf ein bestimmtes Bedürfnis eine Antwort weiß. Um sich klarzumachen, was genau der Kundennutzen ist, hilft es, diesen einmal zugespitzt zu formulieren – indem beispielsweise folgende Aspekte aus der Sicht des Kunden betrachtet werden:

 

  • Wie genau ist die Beratungsleistung oder das Trainingsangebot beschaffen? Was erwarten meine Kunden, wenn sie mich beauftragen?
  • Welche Vorteile bietet mein Angebot? Biete ich digitale Services, günstigere Preise, flexiblere Zeiteinteilung, mehr Humor o.ä. als die Konkurrenz an?
  • Für welche Probleme bin ich genau die Richtige, um bei der Bewältigung zu helfen?
  • Welchen konkreten Nutzen haben meine Kunden oder auch verschiedene Kundengruppen davon?
  • Richtet sich mein Angebot eher an Einzelpersonen? Und an diese eher in ihrer Funktion (beispielsweise als Führungskraft) oder an sie privat? Oder richte ich mich eher an Unternehmen oder Fachabteilungen?

 

Aus der detaillierten Bestimmung des Kundennutzens können dann auch Details abgeleitet werden, wie man die Kundenbeziehung gestaltet. Ein Beispiel für unterschiedliche Kundenbeziehungen ist etwa persönliche Bedienung versus Selbstbedienung. Das mag auf den ersten Blick für Trainerinnen, Berater und Coachs nicht so relevant klingen, ist es aber bei genauerem Hinsehen doch: Denn welche Kundenbeziehung man wählt, hängt insbesondere von den Bedürfnissen der Kunden ab, die man erreichen will, aber auch vom spezifischen Angebot. Gibt es beispielsweise auf der Webseite verschiedene Videomaterialien oder Online-Trainings, könnte sich ein Kunde auch „selbst bedienen”. Setzt der Unternehmer jedoch nur auf Präsenztrainings, gestaltet sich die Selbstbedienung offenkundig komplizierter.

 

 

Marketing

 

Hier geht es um Marketingmaßnahmen bzw. die Vertriebs- und Kommunikationskanäle. Denn Kunden können nur kaufen, was sie kennen. Sie müssen also vom Unternehmen und dessen Angebot erfahren. Und der Unternehmer muss das Angebot für die Kunden erreichbar, verfügbar und attraktiv machen. Dazu zählen einmal Maßnahmen wie ein Online-Auftritt, um über Suchmaschinen gefunden zu werden, aber auch Maßnahmen wie digitale Angebote, die es beispielsweise auch Personen, die 800 Kilometer entfernt wohnen, erlauben, an einem Training teilzunehmen. Hierbei hilft auch die vorherige Analyse der Kunden und des Kundennutzen. Der Gründer sollte sich die Frage stellen, wie er seine typischen Kunden am besten erreicht und mit welcher Tonalität er sie am besten anspricht. Denn wer Führungskräftetrainings anbieten will, sollte eine andere Tonalität wählen, als jemand der beispielsweise Privatpersonen zum Thema Work-Life-Balance oder Umgang mit Krisen coacht. Detaillierte Infos und Marketing-Tipps für Trainer, Beraterinnen und Co. finden sich im Sichern-Teil dieses Existenzgründerportals.

 

 

Einnahmequellen

 

Es gibt oft mehrere Wege, mit demselben Angebot Geld zu verdienen. Ein Coach kann etwa jeweils für eine erbrachte Dienstleistung bezahlt werden (Honorar). Alternativ wäre auch ein Abonnement-Modell denkbar, in dem er einen Klienten über einen langen Zeitraum begleitet und für dieses „Abo” regelmäßig bezahlt wird. Wenn er eine Coaching-Community zu seinem Thema aufbaut, kann er auch über Mitgliedsgebühren nachdenken. Andere Möglichkeiten sind Lizenzen, Vermittlung etc. Hier können auch verschiedene Konzepte parallel laufen (beispielsweise das Honorar- und Abo-Modell).

 

 

Ressourcen

 

Jedes Geschäftsmodell erfordert Schlüsselressourcen. Denn ein Produkt herzustellen oder eine Dienstleistung zu erbringen, ist nur mit bestimmten Ressourcen möglich: Computer, Räumlichkeiten, Startkapital usw. Für Trainer oder Coachs ist ihr Wissen über ihre Kunden und deren Bedürfnisse sowie über Trends und gesellschaftliche Entwicklungen eine wichtige Ressource. Aber auch ein Netzwerk, das Aufträge ermöglicht, kann eine Ressource sein. Der angehende Gründer sollte hier für sich herausarbeiten, welche Ressourcen für den Start unverzichtbar sind, über welche er schon verfügt, und welche vielleicht in Zukunft noch herangezogen werden sollten.

 

 

Schlüsselaktivitäten

 

Um ein Produkt herzustellen oder eine Dienstleistung zu erbringen, sind gewisse Tätigkeiten erforderlich. Um Geld zu verdienen, sollten Workshops und Coachings durchgeführt werden. Um die Kunden für solche Workshops zu erreichen, muss Kommunikation betrieben werden. Um persönlich stets auf dem Laufenden zu bleiben und seine Fähigkeiten an die veränderten Bedürfnisse der Kunden anzupassen, sollte man zudem in Weiterbildung investieren. Diese Schlüsselaktivitäten gilt es zu identifizieren und sich genau zu überlegen, wie viel Zeit – gerade in der Anfangsphase – für welche Aktivität benötigt wird.

 

 

Partner

 

Auch unabhängig von der Frage, ob ein Gründer allein oder im Team ein Unternehmen gründet, können Partnerschaften eine wichtige Rolle spielen. Denn je nach Geschäftsmodell bieten sich strategische Partnerschaften an, um die Effektivität des eigenen Unternehmens zu steigern oder Risiken zu teilen. Durch solche Allianzen kann man auch neue Kundengruppen ansprechen und die bestehende Reichweite vergrößern.

 

 

Kosten

 

Hier geht es um alle Kosten, die bei der Ausführung eines Geschäftsmodells entstehen. Sie fallen etwa an, wenn man sein Angebot an Kunden kommuniziert, Räumlichkeiten anmietet, Infrastruktur wie Computer oder Internet benötigt. Hier sollte der Gründer eine Übersicht erstellen und zusammenrechnen, welche Kosten für seine Unternehmung anfallen werden.



Eine Methode, die beim Erstellen des Geschäftsplans sehr hilfreich sein kann, ist das Business Model Canvas. Wie das genau für Trainerinnen, Berater und Coachs funktioniert, wird in diesem Artikel aus der Zeitschrift Training aktuell detailliert erklärt.

 

 

Was gehört in einen Businessplan?

 

Ein gut ausgearbeitetes Geschäftsmodell bildet die Grundlage für das Erstellen eines Businessplans. Gründerinnen und Gründer benötigen Businesspläne, um beispielsweise bei einer Bank oder einer Fördereinrichtung ein Gründungsdarlehen oder einen Gründungszuschuss (mehr dazu im Abschnitt zu Finanzierung) zu beantragen. Auch wenn Investoren gesucht werden, wird in der Regel nach einem Businessplan verlangt. Doch selbst wenn diese Punkte auf einzelne Trainer, Beraterinnen oder Coachs nicht immer zutreffen mögen, so ist es doch von zentraler Bedeutung, einen Businessplan zu schreiben. Denn in erster Linie arbeitet der Gründer diesen Plan für sich selbst aus. Der Plan bildet sozusagen die Regieanweisungen für die unternehmerische Zukunft und hilft außerdem dabei, mögliche Risiken und Hindernisse schon vor der eigentlichen Gründung zu erkennen – um sie dann gegebenenfalls zu umschiffen, oder aber bestens auf sie vorbereitet zu sein. Gerade in der Anfangsphase ist ein gut ausgearbeiteter Businessplan zudem eine große Hilfe, um nicht die Orientierung und den Überblick zu verlieren.

 

Ein wichtiger Teil des Businessplans ist zudem die Finanzplanung, die für das gesamte Unterfangen von zentraler Bedeutung ist. Denn diese beantwortet letztlich die Frage: Lohnt sich das Ganze überhaupt? Kann ich mit meiner Idee Geld verdienen und meinen Lebensunterhalt bestreiten? Ein detailliert ausgearbeiteter Finanzplan zeigt, wie gut die Zukunftsaussichten der eigenen Unternehmung sind.

 

Grundsätzlich gilt für den Businessplan, dass er möglichst aussagekräftig sein und alle für das Vorhaben relevanten Informationen beinhalten sollte. Die Sprache sollte professionell, jedoch auch für einen Laien verständlich sein. Ist ein Trainer beispielsweise auf NLP spezialisiert, muss die Abkürzung unbedingt ausgeschrieben und gegebenenfalls kurz erläutert werden. Der Plan sollte logisch gegliedert und präzise formuliert werden – und letztlich nicht mehr als 20-30 Seiten umfassen.

 

Die wesentlichen Teile des Businessplans sind:

 

  • Geschäftsidee und Produkt
  • Marktübersicht
  • Marketing
  • Unternehmensorganisation
  • Chancen und Risiken
  • Finanzierung
  • Zusammenfassung
  • Anhang

 

 

Geschäftsidee und Produkt

 

Im ersten Kapitel wird die eigentliche Idee vorgestellt: Der gründende Berater, Coach oder Trainer beschreibt, was er genau tun will und welche Dienstleistungen oder Produkte er seinen Kunden anbieten will. Was für eine Art von Training, Beratung oder Coaching soll angeboten werden? Welche Facetten gibt es? Bei einer recht großen Produktpalette – also beispielsweise einem Weiterbildner, der für ganz unterschiedliche Themen wie Führung, Work-Life-Balance, Team-Building und berufliche Veränderungen Coachings und Trainings anbietet, womöglich auch für Einzelpersonen, Familien, Teams, ganze Unternehmen etc., sollten nur die wichtigsten Dienstleistungen fokussiert und genauer ausgeführt werden. Das angebotene Produkt (bzw. die verschiedenen Dienstleistungen) sollten möglichst einfach und dennoch ansprechend beschrieben werden, sodass auch Laien und fachfremde Leser die Idee verstehen und attraktiv finden. Aus diesem Grund sollten auch nicht übermäßig viele Fachworte verwendet werden.

 

Um herauszuarbeiten, warum das geplante Unternehmen ein Erfolg wird, sollte an dieser Stelle der Kundennutzen ausführlich dargestellt werden. Warum wird gerade meine Idee das Leben meiner Kunden besser, einfacher, schöner machen? Wer den Kundennutzen hier schon genau ausarbeitet (bzw. das gegebenenfalls schon bei den Überlegungen zum Geschäftsmodell gemacht hat), hat es später bei der Vermarktung leichter, denn auch da gilt es, andere vom Nutzen des angebotenen Produkts zu überzeugen. Hilfreich kann an dieser Stelle auch sein, im Vorhinein mit potenziellen Kunden zu sprechen und sie um ihre Einschätzung zu bitten. Diese Einschätzungen können dann auch im Businessplan aufgegriffen werden, verleihen sie doch den Ausführungen des Gründers zusätzliches Gewicht.

 

Gerade im vielfältigen und großen Weiterbildungsmarkt kann eine erfolgversprechende Strategie die sogenannte EKS sein: die Engpasskonzentrierte Strategie nach Wolfgang Mewes. Bei diesem Ansatz steht der Kundennutzen im Fokus, genauer die Konzentration auf ein maßgebliches Problem einer eng umrissenen Zielgruppe – eben auf einen Engpass. Mit der EKS wurden einige Mittelständler zu Weltmarktführern, und auch in der Weiterbildung gibt es Erfolgsbeispiele auf Basis dieser Strategie: Lothar Seiwert etwa fokussierte auf das Zeitproblem von Führungskräften und wurde damit zu einem weithin bekannten Zeitmanagementexperten. Mit der Konzentration auf das Kernproblem der Zielgruppe kann sich ein Trainer, ein Coach oder eine Beraterin deutlich vom Wettbewerb abheben: Differenzierung durch Spezialisierung. Der EKS-Theorie nach werden derart spezifizierte Angebote so attraktiv, dass der Kundenstamm quasi von allein wächst. Zudem kann es zu einem Halo-Effekt kommen: Dem Anbieter wird durch seine Spezialisierung eine sehr hohe Lösungskompetenz zugesprochen, sodass sich dadurch vielfältige Chancen ergeben, das Angebot um das Kernproblem der Zielgruppe weiter auszudehnen. Detaillierte Infos zur engpasskonzenterierten Strategie gibt es hier und hier.

 

 

Marktübersicht

 

Das Kapitel Marktübersicht ist ein wichtiges Kapitel des Businessplans, denn je mehr Brancheninformationen ein Gründer oder eine Gründerin hat, desto besser kann er sich auf seine angestrebte Selbstständigkeit vorbereiten. Zunächst sollte hier dargelegt werden, dass es sich bei der angestrebten Gründung um eine Tätigkeit im Weiterbildungsmarkt handelt und was die Besonderheiten und aktuellen Entwicklungen dieser Branche sind. Detaillierte Informationen zum aktuellen Marktgeschehen gibt es zum Beispiel in den jährlich erscheinenden Büchern zur Weiterbildungs-Szene.

 

Neben der generellen Präsentation des Zielmarkts bzw. der Branche werden drei Aspekte bei der Marktübersicht in den Fokus genommen: Kunden, Konkurrenz, Standort.

 

Kunden
Hier kann gegebenenfalls auf die sorgfältige Zielgruppenanalyse bei der Ausarbeitung des Geschäftsmodell zurückgegriffen werden. Aus Sicht der Kunden wird hier auch der Kundennutzen dargestellt. Welchen Nutzen werden die Kunden aus dem Angebot ziehen? Was macht diesen Nutzen so besonders? Wie grenzt sich der Kundennutzen von etwaigen Konkurrenten ab?



Konkurrenten
Wahrscheinlich kennt der Gründer einige Weiterbildungsexperten schon, ansonsten kann im Internet recherchiert werden, beispielsweise in verschiedenen Datenbanken. Bei der Analyse der Konkurrenz sollten auch Punkte erarbeitet werden wie: Welche Preise verlangt die Konkurrenz? Was sind die Stärken und Schwächen der Konkurrenten? Welche Stärken und Schwächen hat das eigene Vorhaben gegenüber dem wichtigsten Konkurrenzangebot?



Standort
Die Konkurrenzsituation hängt natürlich stark von der Standortwahl ab, weshalb auch diese im zweiten Kapitel des Businessplans dargestellt und erläutert werden will. Neben der offenkundigen Frage, wo genau man ein Unternehmen ansiedelt, sollten die Gründe für die Wahl dargelegt werden. Ebenfalls wichtig ist an dieser Stelle, auszuarbeiten, was evtl. Standortnachteile sein könnten, und wie man diesen begegnen könnte.

 

 

Marketing

 

Das eigene Angebot kann noch so gut und einzigartig sein, wenn niemand davon erfährt bzw. davon überzeugt wird. Deshalb wird im dritten Kapitel des Businessplans dargelegt, wie und auf welchen Kanälen potenzielle Kunden vom Angebot der Trainerin, des Beraters oder Coachs erfahren können. Grundsätzlich gibt es hier zahlreiche Möglichkeiten, der Gründer sollte also beschreiben, für welche Wege er sich warum entschieden hat. Folgende Fragen können dabei hilfreich sein:

 

  • Wie genau werden Kunden angesprochen?
  • Wie wird der Kundennutzen möglichst klar und anziehend formuliert?
  • Welche Kontakt-Möglichkeiten werden genutzt – beispielsweise nur online, oder auch mithilfe von Zeitungs-Annoncen o.ä.?
  • Sollen die sozialen Medien eine Rolle spielen?

 

Wie können neue Kunden an das Angebot gebunden werden, um so zu langjährigen Kunden zu werden? Viele Tipps und Tricks rund um das Thema Marketing und Kundenbindung für Weiterbildnerinnen und Weiterbildner gibt es im Bereich Sichern. Für den Finanzteil des Businessplans ist außerdem wichtig, dass er angehende Gründer die groben Kosten für die Marketingmaßnahmen kalkuliert.

 

 

Unternehmensorganisation

 

In diesem Kapitel stellt der Gründer dar, wie genau er sein Unternehmen aufbauen will. Dabei steht zunächst der Gründer selbst im Mittelpunkt: Ist er der alleinige Gründer? Welche Qualifikationen zeichnen ihn aus? Hier sollten sowohl Abschlüsse und Zertifikate eingebracht werden als auch praktische Erfahrungen, Branchenwissen und bisherige berufliche Meilensteine. An dieser Stelle können auch die persönliche Motivation und die Beweggründe für ein eigenes Unternehmen beschrieben werden. Wenn das Unternehmen nicht allein gegründet werden soll, sollten diese Punkte natürlich auch für den oder die Partner aufgeführt werden.

 

Neben dem Gründer muss an dieser Stelle des Businessplans auch ausgeführt werden, welche Rechtsform das neu gegründete Unternehmen haben soll. Freiberuflich oder Gewerblich? GbR, GmbH oder auch UG? Eine Übersicht sowie Erläuterung zu den zahlreichen Möglichkeiten gibt es hier. Die Wahl der Rechtsform hat zahlreiche Auswirkungen – unter anderem auf Steuern, Eigentumsverhältnisse, Haftung, Risikoverteilung, Zulassung usw. Wer sich nicht sicher ist, welche der Möglichkeiten sich für das eigene Vorhaben am besten eignet, kann sich diesbezüglich auch beraten lassen. In diesem Kapitel des Businessplans sollte außerdem kurz erläutert werden, ob der Gründer (oder das Gründerteam) das neue Unternehmen in Vollzeit gründen, oder nebenberuflich beispielsweise noch ihrer vorherigen Tätigkeit weiter nachgehen – um unter anderem das finanzielle Risiko und den Druck abzumildern.

 

 

Chancen und Risiken

 

Der Businessplan dient auch dazu, die Chancen und Risiken des eigenen Vorhabens auf Herz und Nieren zu prüfen. Deshalb sollten beiden Aspekte ehrlich und offen ausgelotet und dargelegt werden. Wer sich schon vor der Gründung intensiv mit Schwächen und Risiken auseinandersetzt, kann zugleich Strategien ausarbeiten, wie diese abgefedert oder sogar vermieden werden können.

 

Typische Probleme bei Existenzgründern sind zum Beispiel:

 

  • Die Akquise läuft schleppender als gedacht, weil die potenziellen Kunden den Mehrwert des neuen Angebots nicht erkennen / dem neuen Anbieter nicht vertrauen / mit den geforderten Preisen nicht einverstanden sind.
  • Die Konkurrenz ist stärker und besser am Markt etabliert als erwartet.
  • Kunden geraten in Zahlungsschwierigkeiten bzw. kommen mit ihren Zahlungen nicht fristgerecht nach.
  • Die Branche ändert sich dramatisch und das neu gegründete Unternehmen passt nicht mehr zu den Anforderungen.

 

Um die spezifischen Risiken und Chancen der eigenen Gründung herauszuarbeiten, bietet sich zum Beispiel eine sogenannten SWOT-Analyse an: Dabei werden die Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Risiken) gezielt in den Blick genommen. Dazu fängt man in einem ersten Schritt mit der Analyse der persönlichen Stärken und Schwächen an. Was spricht beispielsweise für eine Unternehmensgründung? Stärken können hier zum Beispiel die jahrelange Erfahrung sein oder auch die spezifische Qualifikation und Ausbildung. Schwächen sind zum Beispiel mangelnde kaufmännische Kenntnisse. Wichtig ist bei dieser Analyse, dass der Gründer schonungslos ehrlich zu sich selbst ist und Schwächen eingesteht.

 

Nach der Analyse der eigenen Stärken und Schwächen werden die Chancen und Risiken des Marktes in den Fokus genommen. Welche Möglichkeiten bietet das eigene Vorhaben auf dem Zielmarkt? Das können generelle Dinge sein wie ein relativ leichter Markteinstieg, wie er im Trainings- und Beratungsmarkt in der Regel gegeben ist (da man keine Fabrikhallen oder ähnliches benötigt, um sein Produkt herzustellen), das können aber auch aktuelle Trends sein. Ist jemand beispielsweise Berater für Agilitäts-Maßnahmen, kann es eine Chance sein, dass Agilität gerade ein boomendes Thema auf dem Weiterbildungsmarkt ist. Gleiches gilt für die Risiken. Typische Risiken bei Existenzgründungen sind beispielsweise eine hohe Anzahl an Konkurrenten oder ein sich sehr schnell verändernder Markt. Wichtig bei der SWOT-Analyse ist, dass die Trennung zwischen interner Analyse (persönliche Stärken und Schwächen) und externer Analyse (Chancen und Risiken des Marktes) nicht aufgehoben wird.

 

Sobald alle vier Punkte ausgearbeitet sind, sollte der Gründer versuchen, daraus gezielte Maßnahmen abzuleiten und den Nutzen aus Stärken und Chancen zu maximieren sowie gleichzeitig die Verluste aus Schwächen und Risiken zu minimieren. Dafür sollten verschiedene Kombinationen in den Blick genommen werden: Bei der Kombination von Stärken und Chancen (SO) wird beispielsweise betrachtet, welche Stärken wie zu welchen Chancen passen. Kann der gründende Trainer beispielsweise sein Angebot sowohl als Präsenztraining aber auch als Online-Training anbieten (Stärke), und gibt es an seinem Standort gleichzeitig kaum Wettbewerber, die diese Kombination anbieten (Chance), passen Stärke und Chance ideal zusammen und sollten gezielt genutzt und fokussiert werden. So wie in diesem Fall Stärken mit Chancen kombiniert wurden, sollten auch alle anderen Aspekte jeweils in Kombination durchdacht werden (also Stärken-Risiken, Schwäche-Chancen und Schwäche-Risiken). So hilft die SWOT-Analyse bei der systematischen Erfassung möglicher Chancen und Risiken für das eigene Vorhaben und bietet gleichzeitig einen Maßnahmenkatalog, wie diese gezielt genutzt bzw. abgemildert werden können. Eine detaillierte Anleitung für eine SWOT-Analyse für Existenzgründer gibt es hier.

 

 

Finanzierung

 

Ein schlüssiger Finanzierungsplan ist das Kernelement eines jeden Gründungsvorhabens. Der Finanzteil im Businessplan gibt deshalb genau Auskunft darüber, welche Investitionen getätigt werden müssen und welche Erträge zu erwarten sind. Damit zeigt dieser Teil letztlich, ob sich das Vorhaben des Gründers wirtschaftlich überhaupt lohnt – und wie viel Kapital dafür notwendig ist.

 

Ertragsquellen

In diesem Teil wird beschrieben, womit genau der Gründer sein Geld verdienen will und wie sich diese Einkünfte in den nächsten Jahren entwickeln werden. In der Regel sind die Einnahmen in der Anfangszeit noch eher gering, steigern sich jedoch, wenn das neue Unternehmen mehr und mehr am Markt etabliert ist (so sollte es zumindest sein). Hier sollte möglichst begründet werden, warum sich die Umsatzerwartungen wie verändern. Ein Coach kann beispielsweise annehmen, dass er nach einem Jahr bereits einige erfolgreiche Coachings durchgeführt hat, die gegebenenfalls auch dazu geführt haben, dass seine ersten Klienten ihn weiterempfehlen (entweder im privaten wie beruflichen Umfeld, oder auch als Feedback auf der Webseite des Coachs). Diese Weiterempfehlungen können dann zu weiteren Neukunden führen.

 

Um die Einnahmen detailliert bestimmen zu können, muss sich der angehende Selbstständige eine Preisstruktur für sein Angebot überlegen. Was genau soll sein Coaching, sein Training oder seine Beratung kosten? Einen ersten Orientierungspunkt für die Frage nach dem „Wieviel“ bietet die „Honorar- und Gehaltsstudie Trainer, Berater und Coachs“, die jährlich im Verlag managerSeminare erscheint. Der Studie nach liegt der aktuelle durchschnittliche Tagessatz für ein Training bei ca. 1.300 Euro. Im Beratungssektor sind die erzielbaren Honorarsätze in der Regel etwas höher als im Trainingsgeschäft, hier liegt der durchschnittliche Tagessatz laut aktueller Studie bei gut 1.400 Euro. 

 

Ein weiterer Ansatzpunkt können die Honorarempfehlungen des BDVT sein.

 

Bewährt hat sich demnach eine Dreiteilung in Starter, Professionals und Senior-Professionals. Starter sind Weiterbildner, die am Beginn ihres Engagements in Training, Beratung und Coaching stehen. Sie investieren in ihre Ausbildung, die noch nicht final abgeschlossen ist. Sie bringen Berufserfahrung oder wissenschaftliche Erfahrungen aus universitärer Ausbildung mit. Preislich sortieren sie sich eher niedriger ein, um dann mit Abschluss der Ausbildung und wachsender Erfahrung ihre Honorare sukzessive zu erhöhen. 

 

Professionals sind Trainer, Beraterinnen und Coachs, deren Ausbildung bereits abgeschlossen ist. Sie sind in der Lage, die Qualität und die Wirkung ihrer Konzepte und Projekte nachzuweisen. Sie verfügen schon über Prozess- und Trainingserfahrung. Zudem sind sie in der Branche präsent mit Referenzen und einer eigenen Marke. Senior-Professionals erfüllen alle Kriterien des Professionals, sie zeichnen sich zusätzlich durch umfassende Lebens-, Trainings-und Prozesserfahrung aus. Sie besitzen ein tiefes in der Praxis erprobtes methodisches Wissen und ihre Positionierung am Markt ist inhaltlich klar erkennbar. 

 

Der demnach festgelegte Tages- oder Stundensatz spiegelt also nicht seine Dauer wider, sondern vielmehr die Jahre an Ausbildung, Fortbildungen und Erfahrungen, die man als Trainer, Beraterin oder Coach seinen Klienten und Kunden zur Verfügung stellt.

 

Neben dem klassischen Honorarmodell „Zeit gegen Geld” gibt es auch das wertbasierte Honorar, dabei ist der Nutzen im Sinne des Mehr-Werts für den Kunden für die Preiskalkulation ausschlaggebend. Dabei muss der Trainer oder die Beraterin den Nutzen der eigenen Dienstleistung sehr gut einschätzen, um diesen dann in den Auftragsverhandlungen mit Kunden und Klientinnen zu erörtern.

 

Mit dem Mindset, dem Kunden Erfolge zu verkaufen statt Zeit, kann man seinen Expertenstatus, seine Marke, weiter ausbauen. Dabei kann der selbstständige Trainer oder Coach ruhig für den Kunden über den Tellerrand schauen: Gibt es weitere Maßnahmen für das Unternehmen oder Projekt, die sich als fruchtbar erweisen könnten? Klienten und Kundinnen werden sich durch konstruktive Vorschläge gut beraten und ganzheitlich wahrgenommen fühlen.

 

Grundsätzlich gilt: Die optimale Honorargestaltung ist in den meisten Fällen nicht über Nacht realisierbar. Angehende Selbstständige sollten sich nicht entmutigen lassen, sondern Schritt für Schritt  die verschiedenen Stellschrauben der Honorargestaltung ausprobieren.

 

Für den Businessplan ist wichtig, im Zuge der Ausführungen zu den Einnahmen offenzulegen, wieso die Preise wie gestaltet wurden. Hier sollte auch begründet dargestellt werden, wie sich die Preise gegenüber den wichtigsten Konkurrenten bzw. dem Marktdurchschnitt gestalten, und etwaige Über- oder Unterbietungen sollten schlüssig erklärt werden können.

 

Wichtig an dieser Stelle ist auch, dass in der Finanzplanung nicht nur beachtet wird, wie viel Geld für welche Leistungen eingenommen wird, sondern auch wann und wie die Kunden zahlen: Gehen sie in Vorkasse? Zahlen sie im Nachgang auf Rechnung? Gibt es evtl. ein Abo-System mit regelmäßigen Zahlungen?

 

Kosten


Neben den erwarteten Einnahmen müssen natürlich auch die Kosten einkalkuliert werden. Denn an der Gesamthöhe der Ausgaben kann der Gründer erkennen, wie hoch seine Einnahmen sein müssen, um langfristig profitabel wirtschaften zu können. Im Gegensatz zu den Einnahmen lassen sich die Kosten recht genau kalkulieren, sodass der Gründer vor allzu bösen Überraschungen bewahrt bleiben sollte. Die Kosten lassen sich unterteilen in variable Kosten, Fixkosten und private Kosten.

 

Als variable Kosten werden alle Ausgaben bezeichnet, die vom Umsatz abhängen – beispielsweise in einem Produktionsbetrieb die Rohstoffe, die für ein Produkt benötigt werden – hier steigen die Kosten auch mit steigender Produktion. In der Weiterbildungsbranche gibt es solche variablen Kosten in der Regel eher weniger. Gegebenenfalls können hier Materialkosten entstehen, wenn die Klienten mit Arbeitsmaterial versorgt werden. Falls die Räumlichkeiten für die Trainings oder Coachings nur für den Bedarfsfall angemietet werden, sind dies ebenfalls variable Kosten. Auch Reisekosten, die entstehen, wenn der Coach oder Berater zum Klienten reist und nichts andersherum, sind variable Kosten (diese Kosten könnten jedoch auch dem Klienten in Rechnung gestellt werden).

 

Deutlich mehr ins Gewicht fallen die Fixkosten bei Trainerinnen, Beratern und Coachs. Damit sind Kosten gemeint, die unabhängig vom angebotenen Produkt anfallen – also Ausgaben, die auch entstehen, wenn in einem Monat keine einzige Stunde Beratung, Coaching oder ähnliches stattgefunden hat. Wenn Räume angemietet werden, zählt beispielsweise die Miete zu den Fixkosten. Auch Ausgaben für Marketing und Werbung sind fixe Kosten, denn sie hängen nicht vom Umsatz ab. Gerade in der Anfangszeit, wenn das neue Unternehmen noch nicht so bekannt ist, sollte der Gründer das Marketingbudget nicht zu knapp einplanen, um potenzielle Kunden zu erreichen. Auch notwendige Versicherungen und Steuern dürfen bei der Kalkulation der Fixkosten nicht vergessen werden. Eine erste Übersicht über wichtige Versicherungen und Steuern für Trainer, Berater und Coachs gibt es auch im Gründungsratgeber dieses Existenzgründerportals.

 

Der wahrscheinlich größte Posten unter den Fixkosten sind die Personalkosten – bei den aller meisten Gründungen in der Weiterbildungsszene also zunächst mal das eigene Einkommen der Beraterin oder des Coachs. Hier sollte der Gründer genau kalkulieren, wie hoch sein Einkommen sein muss, damit er seine Existenz damit sichern kann. Das Gehalt sollte möglichst realitätsnah geplant werden und weder zu hoch noch zu niedrig ausfallen: Wird es sehr niedrig kalkuliert, kann man davon ausgehen, dass der Gründer schnell in Existenznöte gerät. Ist es zu hoch, könnten eventuelle Förderer hinterfragen, wieso sie ein vermeintliches Luxus-Leben mitfinanzieren sollen.

 

Um herauszufinden, wie hoch das eigene Einkommen sein muss, bietet es sich an, auch die privaten Kosten detailliert zu kalkulieren. Wie hoch sind die monatlichen Lebenshaltungskosten für sich selbst / für die eigene Familie? Dazu zählen Mietkosten, Ausgaben für Lebensmittel, Geld für Urlaube, die Beiträge für Versicherungen und auch die Einkommenssteuer, die auf das Unternehmergehalt gezahlt werden muss. Gibt es neben den Einkünften aus der angestrebten Selbstständigkeit noch andere Einnahmen (beispielsweise Mieteinkünfte oder Gehalt aus einem anderen Teilzeitjob), müssen diese hier ebenfalls berücksichtigt werden (und könnten das benötigte Gehalt gegebenenfalls senken). Diese ausführliche Kostenübersicht gibt dem Gründer einen guten Überblick, welche Beträge wofür einzukalkulieren sind und welche Einnahmen er in etwa erreichen muss, um über die Runden zu kommen.

 

Ein weiterer Kostenblock sind die sogenannten Gründungskosten. Dazu zählen beispielsweise Anschaffungen, die getätigt werden müssen, bevor der erste Kunde die Dienstleistung in Anspruch nehmen kann. Wird beispielsweise ein Raum für Coaching und Beratung angemietet, müssen dafür Möbel und Büromaterial angeschafft werden – die Ausgaben dafür fallen unter den Begriff Gründungskosten. Weitere Gründungskosten sind beispielsweise kostenpflichtige Beratungsleistungen, die vor einer Gründung in Anspruch genommen wurden, oder auch Einträge ins Handelsregister sowie Gebühren für eine Markenanmeldung.

 

Nachdem eine Übersicht über Einnahmen und Kosten hergestellt wurde, kann der Kapitalbedarf ermittelt werden. Dieser setzt sich zusammen aus den Gründungskosten, der Liquiditätsreserve sowie einem Puffer, um die Anlaufphase zu überstehen. Das Eigenkapital des Gründers (Erspartes etc.) sowie seine Sacheinlagen (ein Computer beispielsweise) stehen dem gegenüber. Insbesondere die Liquiditätsreserve sollte nicht zu knapp kalkuliert werden. Denn damit wird sichergestellt, dass zu jedem Zeitpunkt des Gründungsvorhabens noch genügend Geld vorhanden ist, um laufende Kosten zu begleichen. Der Gründer sorgt damit also dafür, dass er zahlungsfähig bleibt. Hier sollte nicht der Fehler gemacht werden, die noch nicht bezahlte Mehrwertsteuer als Reserve zu betrachten, denn dieses Geld gehört de facto dem Finanzamt.

 

In der Regel wird das benötigte Kapital, welches nicht über den Eigenbedarf gedeckt werden kann, in Form eines Kredits geliehen. Dafür gibt es eine Reihe öffentlicher Programme, die Existenzgründer dabei unterstützen. Erste Adresse hierfür ist neben der eigenen Hausbank die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Mehr Infos dazu auch unter Finanzierung.

 

Ob die Existenzgründung letztlich gelingt und zu einem finanziellen Erfolg wird (bzw. zumindest nicht zu einem Misserfolg), hängt von der Rentabilität der Unternehmung ab. Die Rentabilität ergibt sich aus allen zu erwartenden Ausgaben in Relation zu den Einnahmen. Grundsätzlich dauert es seine Zeit, bis ein neues Unternehmen die berühmte schwarze Null schreibt, wichtig ist jedoch, dass die Rentabilität sich in die richtige Richtung entwickelt.

 

Hilfe bei der Erstellung des Finanzplans gibt es auf vielen Online-Plattformen – beispielsweise bei der Gründerhilfe Für-Gründer.de – und natürlich bei verschiedenen Beratungsstellen.

 

 

Zusammenfassung

 

Wie der Name schon sagt, werden hier noch mal kurz und präzise die wichtigsten Informationen zusammengefasst. Die Zusammenfassung sollte maximal zwei Seiten umfassen und kurz darstellen, was genau die Idee ist, wieso sie so besonders ist und erfolgreich sein wird, warum der Gründer dafür die richtige Person ist und wie es um die Finanzierung steht. Die Zusammenfassung sollte als letztes geschrieben werden, dann jedoch an den Anfang des Businessplans gesetzt werden. So können sich die Leser einen schnellen Eindruck von der Geschäftsidee machen und dann gegebenenfalls in den hinteren Kapiteln die Details nachlesen.

 

 

Anhang

 

Der Anhang besteht aus einer Sammlung an Unterlagen, die die Behauptungen des Businessplans belegen. Das sind unter anderem ein Lebenslauf des Gründers (oder des Gründer-Teams), relevante Zeugnisse und Abschlüsse, Zertifikate und Qualifikationsnachweise sowie Eigenkapital-Nachweise.

 

Auch wenn die Erstellung des Businessplans auf den ersten Blick sicherlich arbeitsintensiv und schwierig aussieht, scheuen Sie sich nicht davor, diese Herausforderung anzugehen. Sie selbst werden am Ende am meisten davon profitieren.

 

Online gibt es zudem jede Menge Unterstützung bei der Erarbeitung des Plans: Auf der Gründerplattform des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie beispielsweise erhalten angehende Gründerinnen und Gründer ein Handbuch zum Businessplan. Dort können Sie Beispiel-Pläne von anderen Gründern lesen, in den detaillierten Erläuterungen stöbern und ein kostenlos Tool hilft Ihnen bei der Erstellung des eigenen Plans.

 

 

Wie finanziere ich mein Gründungsvorhaben?

 

Im Kapitel zum Businessplan wurde bereits deutlich, wie wichtig ein schlüssiger Finanzierungsplan ist – er ist sozusagen das Herzstück eines jeden Gründungsvorhabens. Denn die genaue Gegenüberstellung von Ausgaben und Einnahmen zeigt auf, wie viel Kapital noch benötigt wird und ob und wann das Unternehmen profitabel wird. Zudem verlangen Banken und andere Institutionen in der Regel einen Businessplan samt Finanzierungsplan – sodass sich die ausführliche Ausarbeitung direkt auszahlt.

 

Doch mit der sorgfältigen Ausarbeitung des Finanzplans ist es noch nicht getan. Denn nun mögen Sie zwar wissen, wie viel Kapital Sie noch benötigen, doch wie kommt man nun an das Geld? Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten: Zum einen kann der Gründer versuchen, Investoren für sein Vorhaben zu gewinnen oder auch über Crowdfunding Unterstützer zu gewinnen. Diese Varianten sind in der Weiterbildungsbranche jedoch eine Seltenheit und bieten sich eher für Start-Ups an. Eine andere, und für Trainer, Berater und Coachs durchaus üblichere Möglichkeit ist, die Gründung mithilfe von Fremdkapital zu stemmen.

 

 

Kredite von der Bank

 

Für das Fremdkapital kommen unterschiedliche Geldgeber und Kreditarten infrage – abhängig von der Höhe des Kredits und der Dauer.

 

Eine Variante, um das notwendige Fremdkapital für die Existenzgründung zu besorgen, ist über einen Kredit bei der Hausbank. Als Hausbank wird die Bank bezeichnet, bei der der Gründer sein Geschäftskonto führt. Infos zur richtigen Bankwahl für das Geschäftskonto gibt es hier. Je nach Finanzierungszweck und Laufzeit unterscheiden die Banken hier zwischen kurz-, mittel- und langfristigen Krediten. Bei einer Laufzeit bis zu zwölf Monaten bietet sich ein kurzfristiger Betriebsmittel- bzw. Kontokorrentkredit an. Dabei räumt die Bank einem Gründer ein Kreditlimit ein, das jederzeit flexibel in Anspruch genommen werden kann, – um kurzfristige Durststrecken auszugleichen und beispielsweise Materialbesorgungen vorzufinanzieren. Der Vorteil: Bei diesem Kredit werden die Zinsen nur für den tatsächlich in Anspruch genommen Teil berechnet. Ab zwölf Monaten Laufzeit eignet sich ein mittel- oder langfristiger Investitionskredit zur Beschaffung des sogenannten Anlagevermögens. Damit sind sämtliche Werte gemeint, die langfristig im Unternehmen verbleiben wie betriebliche Gebäude oder Maschinen. Bei Trainern, Beratern oder Coachs wären dies beispielsweise Möbel für eine Büro- und Praxisausstattung. Für die Bank ist bei jeglicher Kreditform natürlich wichtig, dass der Gründer nicht in Zahlungsschwierigkeiten gerät – je geringer die Bank dieses Risiko einschätzt, desto besser sind die Zinsen.

 

 

Förderdarlehen

 

Der Bund, die Länder und auch die EU bieten verschiedene Förderdarlehen für Existenzgründer an, teilweise handelt es sich dabei auch um Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Typisch für solche Förderdarlehen von Bund, Land und EU ist, dass sie in der Regel lange Laufzeiten und günstige Kredite haben, häufig kann mit der Rückzahlung auch erst nach einigen Jahren begonnen werden – sodass der Gründer erst mal auf die Füße kommen kann.

 

Der Bund bietet eine ganze Reihe von verschiedenen Förderprogrammen an, von der Unterstützung für Beratungsleistungen über Mikrokredite und Beteiligungen bis zu sogenannten ERP-Mitteln (European Recovery-Programme) der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). In der Regel erfolgt die Förderung über die KfW nicht direkt, sondern über die eigene Bank, die den Förderantrag des Gründers entgegennimmt, prüft, an die KfW weiterleitet und letztlich auch die Förderung in Anspruch nimmt. Einen guten Überblick über die verschiedenen Fördermittel sowie eine Schnellsuche für bestimmte Fördermittel gibt es in der Förderdatenbank für Förderprogramme und Finanzhilfen des Bundes, der Länder und der EU sowie auf dem Förderportal des Bundes.

 

 

Gründungszuschuss der Bundesagentur für Arbeit

 

Auch die Arbeitsagentur fördert Gründungen. Dafür muss die Tragfähigkeit der Existenzgründung nachgewiesen werden, der Gründer muss Kenntnisse und Fähigkeiten für die angestrebte Unternehmung vorweisen können, und die Tragfähigkeit der Pläne muss durch eine fachkundige Stelle bestätigt werden. Als fachkundig zählen die Handwerkskammern, die Industrie- und Handelskammern, Fachverbände sowie Kreditinstitute. In der Regel wird der Gründungszuschuss dann für sechs Monate gezahlt. Weitere Infos dazu gibt es auf den Webseiten der Agentur für Arbeit.

 

 

Wo kann ich mich zum Thema Existenzgründung beraten lassen?

 

Eine eigene Existenz aufzubauen ist ein sehr komplexes Vorhaben. Deshalb erwartet auch niemand von Ihnen, dass Sie das ganz allein meistern. Es gibt zahlreiche Beratungsangebote, die Gründerinnen und Gründer in Anspruch nehmen können.

 

Bevor eine Beratung in Anspruch genommen wird, sollte sich der Gründer spezifische Fragen überlegen. Außerdem sollte er für sich klären, von welchem Zeitraum und Umfang er für die angestrebte Beratung ausgeht, und wie hoch das Budget dafür sein soll. Wichtige Fragen für eine erste Beratung sind unter anderem:

 

  • Ist meine Idee erfolgversprechend?
  • Sind meine fachlichen und persönlichen Kenntnisse ausreichend für mein Vorhaben?
  • Sind meine Markt- und Branchen-Einschätzungen korrekt?
  • Sind meine finanziellen Erwartungen realistisch?
  • Lohnt es sich für mich, das Risiko einer Existenzgründung einzugehen?

 

Neben honorarpflichtigen Beratungsdiensleistungen, können angehende Gründer zunächst auch eine Reihe von kostenlosen Beratungen in Anspruch nehmen – und sollten dies auch tun! Kostenlose Orientierungs- und Beratungsangebote gibt es zum Beispiel hier:

 

 

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie stellt hier eine Übersicht über verschiedene Beratungsmöglichkeiten vor.

 

Eine gute Anlaufstelle für die Beratung – insbesondere wenn es um das große Thema Finanzierung geht – ist natürlich die Hausbank oder auch die KfW.

 

Auch die Berufsverbände für Beraterinnen, Trainer und Coachs können eine gute Anlaufstelle sein, insbesondere weil einige Verbände ihren Mitgliedern in Regional- oder Fachgruppen die Möglichkeit zum kollegialen Austausch bieten. Zu den zahlreichen Verbänden in Deutschland gehören zum Beispiel:

 

 

 

Verlinkungen, Quellen und Querverweise

 

Externe Verlinkungen/Quellen

 

 

Weiterführende hilfreiche Links

 

Weiterbildungsempfehlungen

 


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