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Virtual Reality

Virtuelle Realität (VR) ist eine dreidimensionale, computererzeugte, simulierte Umgebung, die entsprechend des Benutzerverhaltens in Echtzeit berechnet wird. Wie der Name andeutet, wird ein Teil der Realität modellhaft mit einem Computer erstellt (berechnet) und über ein grafisches Interface angezeigt.


Dabei weist VR folgende Eigenschaften auf:

  • Virtualität:
    Die Virtuelle Realität besteht nur aus Bit und Bytes, aus Datenobjekten und ihren untereinander berechneten Beziehungen. Ein (audio-)visuelles Interface sorgt dafür, dass die eigentlich unechte Welt mit menschlichen Sinnen erfassbar wird.

  • Dreidimensionalität:
    Die abgebildete Realität besteht aus Körpern, die sowohl Höhe, Breite als auch Tiefe besitzen.

  • Reduktion:
    Die Realität wird modellhaft, und damit in ihrer Detailtreue reduziert dargestellt. Mit zunehmender Rechenleistung lässt sich die Komplexität der berechneten Virtualität steigern.

  • Dynamik:
    Die virtuelle Realität ist nicht statisch. Die einfachste Ebene der Dynamik erlaubt dem Benutzer, sich in dieser Welt zu bewegen. In einer nächsten Ebene existieren Elemente, die bewegt werden können oder die sich automatisch bewegen. In einer noch komplexeren Form der Dynamik ist es auch möglich Elemente zu entfernen, hinzuzufügen oder zu verändern.

Virtuelle Realitäten werden im einfachsten Fall über einen Monitor angezeigt. Monitorhelme oder -brillen ermöglichen eine dreidimensionale Darstellung der VR. Der Benutzer taucht als Avatar in die VR ein. Zusätzlich bieten Datenhandschuhe bzw. -anzüge die Möglichkeit, eigene Körperbewegungen an das System zu übertragen und auch taktile Rückmeldungen von der VR zu erhalten. Kopfhörer oder Surround Lautsprechersysteme ermöglichen eine dreidimensionale Klangwiedergabe.

Für die Konstruktion von virtuellen Welten existieren inzwischen standardisierte Programmiersprachen; die bekannteste heißt VRML.

Virtuelle Realitäten finden inzwischen in verschiedensten Gebieten ihre Anwendung, vor allem aber bei Spielen oder als dreidimensionale Erweiterung von CAD (Computer Aided Design) im Bereich der Architektur. In der Bildung lassen sich virtuelle Realitäten ebenfalls hervorragend einsetzen, hierbei vor allem zur:

  • Veranschaulichung:
    Dreidimensionale, interaktive Objekte können komplexe Gegenstände besser veranschaulichen. Das gilt insbesondere für Objekte, die bspw. normalerweise mikroskopisch klein sind.

  • Simulation:
    Komplexe Prozesse an teuren und empfindlichen Geräten können (relativ) preiswert und gefahrlos in einer Virtuellen Realität simuliert werden.

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