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Das Bermuda Dreieck: Komplexität-Perfektionismus-Zeitstress

Seminar - forum kommunikation & unternehmensethik

Für Sachprobleme, ob es sich um die Konstruktion einer Trägerrakete oder die Behandlung eines Beinbruchs handelt, ist Perfektion mehr als wünschenswert. Niemand ist hier mit 80% zufrieden. Perfektion garantiert langfristig Qualität und Sicherheit. Deshalb brauchen wir die 100% ohne Kompromisse. Die abgegebenen Leistungen müssen perfekt sein. Was dabei nicht zwingend gleichermaßen perfekt sein muss, ist der Mensch.

Perfektionismus heißt jene starke Beschäftigung mit Ordnung, Perfektion und Kontrolle, die zudem übermäßig leistungsorientiert ist.

Sich zu viele Aufgaben vornehmen, die vielleicht nicht einmal bewältigbar sind, den Überblick über z.B. komplexe Situationen verlieren, zu keiner Priorisierung zu kommen, da alles gleich wichtig: der überstrenge Perfektionismus verhindert mitunter, das Probleme und Aufgaben angegangen und gelöst werden und erzeugt damit neue komplexe Problemkaskaden.

Trifft der so verstandene Perfektionismus auf jene Phänomene, die mit VUCA-Welt oder Komplexität bezeichnet werden, dann entstehen sehr schnell Unverträglichkeitsreaktionen.

Sie bedeuten für Perfektionisten Kontrollverlust und Bedrohung.


Termin Ort Preis*
firmenintern auf Anfrage auf Anfrage
*Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt.

Detaillierte Informationen zum Seminar

Inhalte:

Komplexität als Realität

  • Komplexität einschätzen: wo trifft sie uns, weshalb scheitern bestehende Methoden.
  • Merkmale komplexer Probleme (Dietrich Dörner).
  • Subjektiv wahrgenommene und objektive Komplexität unterscheiden.
  • Risiko und Unsicherheit erkennen.
  • Wie unterschiedlich Menschen auf Komplexität reagieren.
  • Die Rolle des Teams bei Komplexität.
  • Komplexitätstreiber erkennen.

Komplexität trifft Perfektionismus

  • Perfektionismus als multidimensionales Konstrukt - keine einheitliche Definition von Perfektionismus.
  • Stand der Wissenschaft: 6-Facetten-Modell, 3-Facetten- Modell , 2 dimensionales Modell
  • Was macht Perfektionisten aus? Was treibt sie an?
  • Kohlbergs Entwicklungsmodell - Sozialer Perfektionismus.
  • Erkenntnisse der Transaktionsanalyse.
  • Die Wurzeln des eigenen Perfektionismus.
  • Warum Perfektionismus und Komplexität unverträglich sind.
  • Erwartungen, Ansprüche, Bedürfnisse.
  • Systemischer Perfektionismus: Fehlerkulturen und Komplexität.
  • Perfektionist oder Pragmatiker- was wann weiterbringt.
  • Die Lehre von der Mitte (Aristoteles) als roter Faden.
  • Das richtige Maß: Angemessen und ausbalanciert handeln.
  • Verantwortung übernehmen und abgeben und gelassen bleiben.

Komplexität trifft (Zeit-) Stress

  • Bestandsaufnahme heute Arbeitswelt und Zeit.
  • Feststellung: Globalisierung und Beschleunigung, Tertiarisierung (Umwandlung einer Industriegesellschaft in eine Dienstleistungsgesellschaft), Digitalisierung, Neue Steuerungsformen.
  • VUCA – warum Listen und Priorisierungen oft nicht reichen.
  • Getrieben oder souverän? Eigenes Denken und Handeln überprüfen: Erkenntnisse der Rational-Emotiven Verhaltenstherapie (REVT).
  • Getrieben oder souverän? Antreiber verstehen - sich selbst verstehen: Wo stehen Sie?
  • Zeitmanagement gestern und heute. Die Entwicklung des (herkömmlichen) Zeitmanagements. Heute: Lebensdienliches Zeitmanagement- robuste Zeitkompetenz.
  • Stressentstehung, Stressmodelle, Folgen von Stress (positiv wie negativ)
  • Theorie und Praxis der Ressourcenerhaltung. Stress- Bewältigungsstrategien: Copingprozesse.
  • Work-Life-Balance: ein Allheilmittel? Work Life Boundaries-Forschung - der neuere Ansatz
  • Selbsterkenntniskompetenz, Selbstentwicklungskompetenz, Gesundheitskompetenz

Nutzen

  • Sie arbeiten mit konkreten Problemstellungen aus Ihrem Arbeitsalltag und lernen komplexe Situationen von komplizierten zu unterscheiden, um mit beiden erfolgreich umzugehen.
  • Sie behalten so in unübersichtlichen und komplexen Problemstellungen den Überblick.
  • Sie lernen, wie Sie unterschiedliche Betrachtungsebenen in komplexen Zusammenhängen einnehmen und, dass methodische Vorgehensweisen den Umgang mit Komplexität erleichtern können.
  • Sie lernen Perfektionismus aus unterschiedlichsten Disziplinen kennen und unterscheiden zwischen einem positiven und negativen Perfektionismus.
  • Sie erfahren, in wieweit Stress in komplexen Multiprojekten einerseits förderlich, andererseits aber problematisch sein kann.
  • Sie erkennen, welche Ansprüche Sie wie hoch an sich selber stellen und inwieweit diese mit komplexen Ansprüchen konvergieren können – der Sinn flexibler Priorisierungen.
  • Sie wissen, die Mitte, das rechte Maß in komplexen Kontexten einzunehmen und warum Pragmatismus, Fehlerkultur Ihnen hier zu einer robusten Performance weiterhelfen können.
Dauer/zeitlicher Ablauf:
2 Tage
Teilnahmevoraussetzungen:
Keine
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