Seminare

Mediationsausbildung | Schwerpunkt Wirtschaft

Seminar - Mediation Fest - Kölner Institut für Konfliktmanagement

Ziel der Mediationsausbildung ist es, Ihnen ein grundlegendes Verständnis für die Entstehung, Eskalation und den konstruktiven Weg zur Lösung von Konflikten zu vermitteln. Sie lernen Verständigungsprozesse zwischen Personen zu initiieren, deren Bedenken, Hoffnungen und Interessen heraus zu arbeiten, die die Basis für kooperative Entscheidungen bilden. Sie gewinnen Vertrauen in die Möglichkeiten von Kommunikation und Verständigung. Nach Abschluss der Ausbildung werden Sie eigenständig Mediationsverfahren durchführen und auch komplexe Konflikte gewinnbringend lösen können. Das mediative Handwerkszeug wird Sie zudem befähigen, schwierige Gespräche, Verhandlungen und Moderationen zu leiten.
Termin Ort Preis*
25.02.2021- 10.07.2021 Köln 5.474,00 €
*Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt.

Detaillierte Informationen zum Seminar

Inhalte:
Die Lehrinhalte im Einzelnen:

Modul 1:
  • Konflikte, Konfliktverhalten und deren Dynamik, Konflikteskalation
  • Mediation und andere Konfliktlösungsverfahren
  • Die Leitbilder der Mediation: interessenorientiertes Verhandeln nach dem Harvard-Konzept und Transformative Mediation
  • Die Grundlagen der Mediation: Prinzipien, Ziele, Phasenmodell
  • Die Auftragsklärung im Mediationsverfahren
Modul 2: 
  • Grundlagen und Psychologie der Kommunikation
  • Prozess- und Interessenorientierte Gesprächsführung
  • Die Kunst des Fragens in der Mediation
  • Interventionstechniken zur Deeskalation und Verständigung
  • Die Kunst die Perspektive zu wechseln
Modul 3:
  • Initiierung und Strukturierung von Verständigungsprozessen
  • Die Interessenklärung als Kernstück der Mediation
  • Awareness und Prozessorientierung
  • Rolle, Haltung und Selbstverständnis des Mediators
  • Co-Mediation: Das mediative Arbeiten in Team
Modul 4:
  • Der konstruktive Umgang mit Emotionen und eskalierten Situationen, mit divergierenden Wahrnehmungen, Werten und Kulturen
  • Techniken zur Entwicklung und Bewertung von Lösungsoptionen
  • Visualisierung und Moderationstechniken
  • Supervision I
Modul 5:
  • Mediative Verhandlungen und Beratungsgespräche
  • Die Bedeutung des Rechts in der Mediation
  • Einbeziehung von Anwälten und anderen Experten in die Mediation
  • Recht der Mediation
  • Gestaltung von Mediationsverträgen
  • Vor-, Nachbereitung und Dokumentation von Mediationen
Modul 6:
  • Möglichkeiten und Perspektiven mediativer Arbeit in der Wirtschaft
  • Besonderheiten der Wirtschaftsmediation in und zwischen Organisationen
  • Unterschiedliche Settings in der Mediation
  • Supervision II
  • Qualitätssicherung für Mediation und Mediatoren
  • Marketing, Vernetzung
  • Abschluss der Ausbildung
Dauer/zeitlicher Ablauf:
berufsbegleitend, 6 Monate
Ziele/Bildungsabschluss:
Die Ausbildung umfasst 150 Zeitstunden, unterrichtet in 6 Modulen.

Die Ausbildung orientiert sich inhaltlich an den Qualitäts-Maßstäben des Bundesverbandes Mediation, der diese Ausbildung für eine Zertifizierung zum „Mediator (BM)“ als Grundausbildung mit 130 Stunden anerkennt, sowie an den Vorgaben der RVO zur Erlangung der Bezeichnung „Zertifizierter Mediator“. Zudem erfüllt sie die Voraussetzungen des § 7a BORA und berechtigt zur Bezeichnung als (Anwalt-)Mediator. Jeder Teilnehmer erhält nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung eine Urkunde, welche von den genannten Institutionen anerkannt wird.
Teilnahmevoraussetzungen:
Der Teilnehmerkreis ist begrenzt auf maximal 12 Personen, die über eine abgeschlossene Berufsausbildung, ein Studium oder adäquate Berufserfahrung verfügen und sich die Zusatzqualifikation des Mediators aneignen wollen. Berufsträger aller Herkunftsberufe sind herzlich willkommen (z.B. aus dem psychosozialen, pädagogischen, medizinischen, juristischen, ökonomischen, technischen oder kreativen Bereich). Da die Mediation von interdisziplinärer Arbeit profitiert, ist auch ein entsprechender Teilnehmerkreis erwünscht.
Lehrgangsverlauf/Methoden:
Am besten versteht man Mediation durch unmittelbares Erleben und Reflektieren. Daher wechseln in der Präsenzausbildung Präsentationen, Impulsvorträge, Fallsimulationen und Rollenspiele aus dem Wirtschaftskontext, Praxisübungen in Kleingruppen, Feedbacks und Reflexionen einander ab, ergänzt durch ein individuelles Lerncoaching, Lehrfilme und ein umfangreiches Skript. Der Praxistransfer wird durch Praxisfälle und Dozenten aus der Wirtschaft gewährleistet. An einem Seminarabend wird ein Gast aus der Wirtschaft die Reflexion eines aktuellen Falles ermöglichen.
Zielgruppe:
Fach- und Führungskräfte aller Herkunftsberufe, Unternehmer, Berater, Coaches, Projektmanager, Selbständige, Anwälte, Psychologen
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