Seminare

Netz- und IP-Wissen für TK/UCC-Mitarbeiter

Seminar - ComConsult GmbH

Dieses Seminar vermittelt TK- und UCC-Mitarbeitern ohne tiefe Kenntnisse im Bereich LAN und IP das erforderliche Netz- und IP-Wissen für alle Betriebsphasen einer VoIP/UCC-Lösungen. Die Inhalte sind so gegliedert, dass Sie die Grundlagen schnell verstehen. Es werden die wichtigsten VoIP-spezifischen Aspekte vorgestellt und unter praxisrelevanten Gesichtspunkten beleuchtet. Die Themen erstrecken sich von IP und LAN-Grundlagen hin zu praxisrelevanten Themen wie QoS, Jitter und Bandbreiten-Fragen. Ziel ist es dem IP-Unkundigen die wichtigen Grundlagen der Netzwerktechnik kompakt und praxisnah zu vermitteln.

Termin Ort Preis*
09.09.2019- 10.09.2019 Bonn 1.892,10 €
12.02.2020- 13.02.2020 Bonn 1.892,10 €
05.05.2020- 06.05.2020 Bonn 1.892,10 €
*Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt.

Detaillierte Informationen zum Seminar

Inhalte:

Einführung 

  • Telefonat im IP-Netz: Was läuft ab? 
  • Instanzen: Wo kommen Standards und Adressen her? 
  • Protokollfamilie: Was wird in welchen gezeigten Schritten gebraucht? 
  • zu lösende Aufgabenstellung für „funktionierendes“ VoIP 

Layer-2-Netze als Basis für IP-Kommunikation 

  • Netzkomponenten: Abgrenzung nach Layer-2- bzw. IP-Intelligenz 
  • Broadcast-Domänen: Notwendigkeit zur Strukturierung 
  • Layer-2-VLANs – Trennung auf Layer 2, Kopplung über IP 

IP-Adressierung 

  • Adressierung im Überblick: Adressklassen, Schreibweisen 
  • Subnetze und Subnetzmasken: Grundprinzip 
  • Nutzungsbereiche von Adressen: registrierte, private, reservierte, „illegale“ Adressen 
  • Das Telefon zieht um – Konsequenzen für seine IP-Identität?! 
  • Benötigte Adressen für Telefonie: Menge, registrierte Adressen?! 

Das IP-Protokoll und zugehörige Hilfsprotokolle 

  • Paketaufbau: Welche Felder sind wichtig, was sagen sie aus? 
  • Zerlegung von Paketen durch IP-Komponenten: Fragmentierung und ihre Nachteile 
  • Routing: Wie werden Wege in IP-Netzen „gefunden“? Wer macht was: der Sender/ die Netzkomponenten? 

Notwendige Zusatzdienste 

  • IP-Management mittels DNS und DHCP aus Sicht von Voice-Lösungen 
  • Zeitsynchronisation über NTP 

Verfügbarkeit von IP-Infrastrukturen 

  • Wegeredundanzen: dynamisches Routing „schaltet selbständig um“ 
  • DNS/DHCP: Ausfallsicherheit durch Redundanzen 
  • DNS/DHCP: Restrisikominimierung durch geschickte Serverpositionierung 

Rufnummern in der IP-Welt / ENUM 

  • Was sind SIP URIs? 
  • Mapping von e.164 mittels DNS 

Sprachkommunikation als „Netzwerk-Applikation“ 

  • Typische Phasen bei einem Telefongespräch 
  • Beispielablauf einer VoIP-„Sitzung“: das SDP-Protokoll 
  • SIP: Begriffe, typische Gesprächsphasen und SIP 
  • SIP-Nachrichten: Format, wichtige Nachrichtentypen und Statusangaben 

Performance- und Qualitätsanforderungen von VoIP-Lösungen an die IP-Infrastruktur 

  • Übertragungsdauer / Delay: Anforderungen 
  • andere typische Qualitätsparameter und Werte 
  • Zielkonflikt / Tuning-Aufgabe: Optimierung von Delay vs. Optimierung im QoS-Bereich 

Transportssicherung bei Sprachkommunikation über IP 

  • Adressierung: Ports 
  • Aufgaben: Sicherung von Verlässlichkeit, Engpassbehandlung und -vermeidung 
  • TCP: Einführung, Kurzüberblick, Bewertung der Eignung für Sprachkommunikation 
  • UDP: Funktionsumfang, was kommt der Telefonie entgegen, was fehlt 

TCP/IP und Netzwerk-Performance 

  • Hat VoIP ein Bandbreitenproblem? 
  • Echtzeitanforderungen durch Telefonie 
  • RTP, RTCP als Protokolle hierzu 
  • QoS: Möglichkeiten und Grenzen von IP, Bedarf bei VoIP 

TCP/IP und Sicherheit aus Sicht der Telefonie 

  • IP, IP-basierende Protokolle und Dienste und ihre „Sicherheitseigenschaften“ 
  • Angriffsformen mit möglicher Relevanz für IP-Telefonie 
  • typische produktspezifische Schwachstellen 
  • Telefonieren durch Sicherheitsbarrieren 

Mobilität 

  • Aufgabenstellung: Erweiterung von VoIP-„Anlagen“ um mobile Telefonieendgeräte 
  • WLANs als Basis 
  • Mobile IP 
  • DECT over IP 
Dauer/zeitlicher Ablauf:
2 Tage
Ziele/Bildungsabschluss:

In diesem Seminar lernen Sie

  • was aus Sicht einer VoIP-Lösung zu einer IP-Infrastruktur gehört, 
  • welche besonderen Anforderungen  eine Telefonielösung an die IP-Infrastruktur stellt, 
  • wie in modernen LANs Layer-2- und IP-intelligente Netzkomponenten zusammenarbeiten, 
  • welche Strukturierung man in einem auch für Datenkommunikation geeigneten Netz vorfindet, 
  • wie ein einzelnes IP-Paket von einem Telefoniegerät zum anderen kommt, 
  • welche Protokolle dabei im Spiel sind und was man hierzu konfigurieren muss, inklusive notwendiger Grundlagen für Fehlersuche in diesem Bereich, 
  • wie IP-Adressen und Konfigurationen in der Praxis verwaltet werden, inklusive Verfügbarkeitssicherung für die entsprechenden Geräte, 
  • wie IP-intelligente Netzkomponenten die notwendige Netzverfügbarkeit sichern, 
  • wie typische Phasen in einer VoIP-„Sitzung“ und die zugehörigen Protokolle aussehen, 
  • welche besonderen Anforderungen an den IP-Pakettransport eine qualitativ gute IP-Telefonie erfüllen muss, 
  • welche IP-basierenden Mechanismen hier helfen, was die Telefonielösung selbst an Beiträgen leistet, 
  • inwieweit und wie IP-basierend sinnvolle Quality-of-Service-Beiträge geleistet bzw. gesteuert werden, 
  • inwieweit Angriffe auf IP-Lösungen auch ein Thema für VoIP darstellen, 
  • die derzeitige Problematik mobiler Telefonerweiterungen von VoIP-Lösungen. 
Lehrgangsverlauf/Methoden:
Präsenzseminar
Zielgruppe:
  • Betreiber 
  • Administratoren 
  • Projektleiter 

Das Seminar richtet sich an TK/UCC-Mitarbeiter ohne tiefgreifendes TCP/IP- bzw. Netzwerkkenntnisse. Die inhaltliche Ausrichtung richtet sich an Mitarbeiter und Betreiber von klassischen TK-Lösungen, die den Wechsel zu einer IP-basierenden Kommunikationslösung vollziehen wollen. 

Seminarkennung:
IPWIS
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