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Seminar - ComConsult Akademie

Virtualisierungstechnologien in der Analyse

Im Zuge stetig zunehmender Konsolidierung ist Virtualisierung längst zum Standard in jedem Rechenzentrum geworden. Doch der Blick hinter die Kulissen offenbart einen rapide wachsenden Komplexitätsgrad, dessen Beherrschung ein tieferes Verständnis dieser Technologie erfordert. In diesem Seminar werden die Zusammenhänge zwischen Server, Netzwerk und Storage im Umfeld der Virtualisierung analysiert.
Termin Ort Preis*
13.11.2017- 14.11.2017 Bonn 1.892,10 €
12.03.2018- 13.03.2018 Berlin 1.892,10 €
04.06.2018- 05.06.2018 Bonn 1.892,10 €
*Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt.

Detaillierte Informationen zum Seminar

Inhalte:

Servervirtualisierung

  • Was genau ist eigentlich Virtualisierung und was wird durch diese Technologie erreicht – und was nicht?
  • Was versteht man unter sog. „Typ-1“- und „Typ-2“-Hypervisor?
  • Wie sieht die grundsätzliche Architektur einer „Typ-1“- oder auch „Bare Metal“-Virtualisierungslösung aus (Hypervisor, virtueller Switch, HBA, Speicher, Treiber)?
  • Wie unterscheiden sich die drei für Unternehmen relevante Virtualisierungslösungen VMware vSphere und Microsoft Hyper-V?
    • Architekturunterschiede
    • Funktionen
    • Lizenzmodelle
    • Management-Applikationen
  • Wie funktioniert das Verschieben von virtuellen Maschinen und Speicher zwischen physikalischen Hosts?
  • Was bedeuten Hochverfügbarkeit, Cluster-Mechanismen und Fehlertoleranz in der virtuellen Umgebung?
    • Welche technischen Anforderungen resultieren aus diesen Verfügbarkeitsmechanismen?
    • Für welche Anwendungen macht welcher Verfügbarkeitsmechanismus Sinn?

Netzanbindung

  • Wie erfolgt die Anbindung virtueller Maschinen an das RZ-Netz?
  • Welche Rolle spielt der virtuelle Switch?
  • Was leistet die Standardausführung der virtuellen Switches?
    • VLANs (Konzepte und Alternativen)
    • Link Aggregierung
    • Lastverteilung (Konzepte und Alternativen)
  • Wie viele Netzwerk-Schnittstellen werden für welche Aufgaben gebraucht?
  • Was bedeuten TCP-, iSCSI- und FCoE-Offloading für die Gesamtarchitektur?
  • Was leisten erweiterte Konzepte wie virtuelle Switches von Drittherstellern (z.B. Cisco Nexus 1000V), VEPA, SR-IOV, IEEE 802.1BR, VN-Link etc.?

Netzwerkvirtualisierung und SDN

  • Wo liegen die Grenzen der Servervirtualisierung? Neue Anforderungen durch Cloud Computing und mobile Endgeräte an mittelständische Rechenzentren
  • Neue Konzepte und Technologien zur Steuerung von Netzwerken:
    • Netzwerkvirtualisierung
    • SDN

Server-Hardware

  • Welche Hardware-Plattformen sind am Markt verfügbar (klassische Server vs. Blades)?
  • Wie kann der hohe Bedarf an Netzwerk-Schnittstellen für eine virtualisierte Umgebung durch Hardware-Virtualisierung in Blade-Architekturen befriedigt werden?
  • Wie trägt „Fabric I/O Virtualization“ zur Flexibilität bei der Netzanbindung von Blade-Architekturen bei?
  • Wie sind moderne Virtualisierungs-Cluster zu dimensionieren? Viele kleine oder wenige große Server?

Speicher

  • Welche Möglichkeiten gibt es zur SAN-Anbindung (Fibre Channel vs. iSCSI vs. FCoE vs. NFS)?
    • Technische Konzepte
    • Leistungsgrenzen im virtuellen Umfeld
    • Bewertung
  • Welche Alternativen gibt es, virtuelle Festplatten-Images einem Hypervisor bereitzustellen?
  • Welche Speicher-spezifischen Leistungsmerkmale bieten die Hypervisor?
  • Wann kann es hilfreich sein, den Speicher selbst zu virtualisieren?
    • Homogenisierung von Speicherumgebungen
    • Spiegelverfahren
    • Thin Provisioning
    • Lösungsansätze zur Speichervirtualisierung
    • Virtuelle Tape Libraries
  • Wie werden Disaster Recovery Szenarien in virtualisierten Umgebungen gelöst?
    • Synchrone Datenspiegelung
    • Aktiv-/Aktiv- vs. Aktiv-/Passiv-Betrieb auf Ebene der Virtualisierungs-Hosts und des Speichers
    • RZ-übergreifende Layer-2 Domänen
    • Bewegen virtueller Maschinen über lange Distanzen
  • Wie sehen Backup- & Restore-Konzepte in virtualisierten Umgebungen aus?

Sicherheit

  • Welchen Gefahren ist der Hypervisor ausgesetzt?
  • Welche organisatorischen und technischen Maßnahmen sind zur Absicherung virtualisierter Umgebungen zu ergreifen?
  • Welche unterschiedlichen Sicherheitsstufen gibt es für virtuelle Umgebungen und wann ist die Implementierung welcher Stufe ratsam?
  • Welche unterschiedlichen Virtualisierungsgrade gibt es und wie sind sie aus einer Sicherheitsperspektive zu bewerten?
  • Was bedeutet die Virtualisierung von Sicherheitskomponenten, wie z.B. Firewalls?
  • Worin bestehen Vorteile und Gefahren von Sicherheitskomponenten, die als virtuelle Maschine auf den Server Host Systemen implementiert sind?

Methoden:

Präsenzseminar

Ziele (ggf. Bildungsabschluss):

In diesem Seminar lernen Sie

  • Was leisten die gängigen Hypervisor und Virtualisierungslösungen wie VMware vSphere, Citrix XenServer und Microsoft Hyper-V?
  • Welche Technologien stehen zur Anbindung virtualisierter Server an das RZ-Netz zur Verfügung?
  • Wo liegen die Grenzen der klassischen Servervirtualisierung und was leisten erweiterte Konzepte wie Netzwerkvirtualisierung und SDN?
  • Welche Speichertechnologien stehen zur Auswahl und was bedeutet die Auslagerung von Speicher ins Netzwerk?
  • Welche Rolle spielen Virtualisierungstechnologien für Ihr Sicherheitskonzept?
  • Wie sehen moderne Desaster-Recovery- und Backup-Konzepte aus?
Auf Basis der aktuellen Anforderungen werden Virtualisierungstechnologien erläutert und in den Gesamtkontext einer zentralen RZ-Infrastruktur eingebettet. Anhand von Praxis-Beispielen aus dem Planungsalltag werden die technischen Details zusammen mit den Erfahrungen der Teilnehmer diskutiert.

Technische Voraussetzungen:

Grundlegende Kenntnisse zu Virtualisierungstechniken sind hilfreich, aber keine zwingende Voraussetzung. Vielmehr sind ein technisches Grundverständnis sowie Basiskenntnisse zu LAN-und SAN-Infrastrukturen wichtig.

Zielgruppe:

Das Seminar wendet sich an Planer und Betreiber von Virtualisierungsumgebungen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie eine Virtualisierungslösung neu aufbauen, eine bestehende Lösung umstrukturieren oder erweitern wollen oder ob Sie sich auf den aktuellen Stand der Technik bringen lassen wollen.

Seminarkennung:

VIRT

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