Seminare
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Ausbildung in Suchtpädagogik/Zertifizierung zum/zur Suchtpädagog:in in Schwerte/Ruhr

Seminar - Blaues Kreuz Diakonieverein e.V.

Der Bildungsträger ‚Blaues Kreuz Diakonieverein e.V.‘ führt seit Jahren erfolgreich Weiterbildungskurse durch, mit denen die Teilnehmer:innen eine persönliche Zulassung und Zertifizierung durch die Krankenkassen erwerben. Durch die Kooperation mit dem VBE (und anderen Verbänden) können auch Lehrer:innen die Anerkennung durch die Krankenkassen (Zentrale Prüfstelle Prävention im Auftrag der gesetzlichen Kassen) erhalten und dann selbst Kurse in „Gesundheitsbewusster Umgang mit Alkohol für die Arbeit mit Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern“ sowie „Anti-Rauch-Kurs für die Arbeit mit Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern“ anbieten. Die Teilnehmer:innen ihrer Kurse haben dann die Möglichkeit, bei den Kassen eine Kostenerstattung zu beantragen. Darüber hinaus können die Teilnehmer:innen der Weiterbildung nach erfolgreicher Anerkennung durch die ZPP Förderanträge (Projektanträge) für Maßnahmen der Gesundheitsförderung in Schulen und Kitas im Suchtbereich stellen.  Vor dem Hintergrund der gesetzlichen Legalisierung von Cannabis beinhaltet die Ausbildung eine umfassende Betrachtung des Phänomens ‚Cannabis‘ aus historischer, politischer und medizinischer Perspektive. 
Termin Ort Preis*
08.05.2026- 14.03.2027 Schwerte 400,00 €
*Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt.

Detaillierte Informationen zum Seminar

Inhalte:
Ausbildungsmodule (Kursinhalte in Auswahl): Unter anderem: Gruppendynamischer Einführungsworkshop mit Hinführung zur Thematik, Vorbereitung auf die Antragserstellung // Die wissenschaftlichen Grundlagentheorien zum Thema ‚Sucht‘ // Einführung in die Grundlagen des Gesundheitsmanagements (individuell-biografisch / systemisch) // Die aktuelle Situation des Suchtmittelmissbrauchs in Deutschland: Drogenpolitik – Gesetzgebung – Präventionsprogramme – Therapieprogramme; Jugend und Drogen – Das Suchthilfesystem // Präventionsprogramme // ‚State of the Art‘ der Suchtberatung: Motivierende Gesprächsführung // Betriebliche Suchtprävention // Abschluss und Sicherstellung des Präventionsprogrammes // Abschluss der Antragserstellung 
Dauer/zeitlicher Ablauf:
Es handelt sich um eine einjährige Präsenz-Ausbildung mit zehn Modulen an den jeweiligen Wochenenden. Beginn der Ausbildung: 08.05.2026, Ende der Ausbildung: 14.03.2027. Zeit jeweils Fr.: 16.00 – 20.00 // Sa.: 10.00 – 18.00. // So.: 10.00 – 15.00 Uhr
Ziele/Bildungsabschluss:
Zertifikat: Nach erfolgreicher Teilnahme an der Weiterbildung und bestandener Prüfung erfolgt durch den „Blaues Kreuz Diakonieverein e.V.“ eine Zertifizierung zum/ zur Suchtpädagog:in. 
Teilnahmevoraussetzungen:
Die Antragstellung auf Kassenanerkennung durch die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP) der gesetzlichen Krankenkassen werden während der Ausbildung gemeinsam erarbeitet. Voraussetzung für die Anerkennung ist unter anderem eine entsprechende Grundqualifikation, zum Beispiel Pädagoge:in, (Sport-)Lehrer:in, Arzt/Ärztin, Psychologe:in, Sportwissenschaftler:in (Diplom, Staatsexamen, Magister, Master, Bachelor), Sport- und Gymnastiklehrer:in, Gesundheitspädagoge:in (Diplom, Master, Magister, Bachelor), Sozialpäd./-arbeiter:in (Abschlüsse Diplom, Staatsexamen, Magister, Master, Bachelor), etc. Es können sich aber auch InteressentInnen ohne Hochschulabschluss anmelden. Eine Kassenanerkennung für TeilnehmerInnen mit Berufsabschlüssen im Sozial-und Gesundheitsbereich (wie z.B. Pflegekräfte, ErzieherInnen etc.) ist durch die neue Regelung im „Leitfaden Prävention“ ab 1.1.2026 ebenfalls möglich!
Lehrgangsverlauf/Methoden:
Durch die Weiterbildung werden die Teilnehmenden befähigt, entsprechend der im „GKV Leitfaden Primärprävention“ aufgeführten Inhalte und Ziele und insbesondere an einer Verminderung sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen durch ein Angebot an Präventionskursen innerhalb unseres Gesundheitssystems zu arbeiten.  Durch die Vermittlung von Grundwissen und Basiskompetenzen in den Bereichen Motivation für den gesundheitsbewussten Umgang mit Alkohol und Nikotin, Entwicklung individueller Strategien zur Reduzierung des Alkohol- und Tabakkonsums, Stärkung persönlicher Kompetenzen und Ressourcen zum gesundheitsgerechten Umgang mit Belastungen, Anleitung zu Rauchstopp, Anleitung zum Erkennen von potenziell suchtgefährdenden Situationen, Förderung von Handlungskompetenzen zur Verringerung der Suchtgefahr, Umgang mit Risikosituationen etc. sowie die Kompetenz zur erfolgreichen Weitervermittlung als Lehrende auf Basis eines zentral bei den Kassen hinterlegten und von ihnen anerkannten Curriculums.  Nachdem die Ausbildungsteilnehmer*innen dann die Anerkennung durch die Krankenkassen (Zentrale Prüfstelle Prävention im Auftrag der gesetzlichen Kassen) erhalten haben, können sie zum einen selbst Kurse in „Gesundheitsbewusster Umgang mit Alkohol für die Arbeit mit Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern“ und „Anti-Rauch Kurs für die Arbeit mit Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern“ anbieten. Die Teilnehmer*innen ihrer Kurse haben dann die Möglichkeit, bei den Kassen eine Kostenerstattung zu beantragen. Und zum anderen können die Teilnehmer*innen der Weiterbildung nach erfolgreicher Anerkennung durch die ZPP Förderanträge (Projektanträge) für Maßnahmen der Gesundheitsförderung in Schulen und Kitas im Suchtbereich stellen.  Termine 1. 08. - 10.05.2026 2. 12. - 14.06.2026 3. 10. - 12.07.2026 4. 11. - 13.09.2026 5. 09. - 11.10.2026 6. 13. - 15.11.2026 7. 04. - 06.12.2026 8. 15. - 17.01.2027 9. 12. - 14.02.2027 10. 12. - 14.03.2027
Material:
Die erforderlichen Stundenbilder und Teilnehmerunterlagen sind durch den Blaues Kreuz Diakonieverein e.V. als kassenanerkanntem Ausbildungsinstitut bei der „ZPP“ zentral hinterlegt. Weitere Informationen zur Kassenanerkennung finden Sie unter „Erläuterungen zur Umsetzung der Anforderungen und des einheitlichen Verfahrens für die Zertifizierung von Leistungsangeboten der individuellen verhaltensbezogenen Prävention nach § 20 Abs. 4 Nr. 1 SGB V“ im aktualisierten „GKVLeitfaden Prävention“.
Zielgruppe:
Alle Interessent:innen mit Hochschul- oder Fachhochschulabschluss insbesondere Lehrkräfte mit 1. und 2. Examen, Sozialpädagog:innen, aber mit Jahresbeginn 2026 auch Pflegekräfte und Erzieher:innen 
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