Nach dem Seminar können Sie zentrale Funktionen einer FortiGate-Firewall in einer Laborumgebung konfigurieren, überprüfen und für Ihren betrieblichen Einsatz einordnen. Sie richten Interfaces, VLANs, Routing und Firewall-Policies ein und setzen NAT sowie ausgewählte Sicherheitsprofile gezielt ein. Sie konfigurieren IPsec-Verbindungen, binden Benutzerauthentifizierung an und verstehen die Grundlagen von ZTNA. Darüber hinaus können Sie SD-WAN, Hochverfügbarkeit und FortiAP-Anbindungen anhand typischer Szenarien umsetzen. Sie kennen die Einsatzmöglichkeiten von FortiAI-Assist für Diagnoseaufgaben und können Ihren weiteren Lernbedarf für die einschlägige FortiOS-Prüfung sowie für vertiefende Fortinet-Workshops bestimmen.
Marktposition und Fortinet Security Fabric im Überblick
FortiOS 8.0: Versionsstand, Verwaltungsoberfläche und administrativer Zugang über GUI und SSH
FortiClient, FortiCloud und FortiManager einordnen
System- und Netzwerkeinstellungen
Interfaces, Switch-Modus und Interface-Modus
IPv4, IPv6, VLANs und Link Aggregation mit LACP
Statische Routen und versionsbezogene Besonderheiten
Routing und Firewall-Policies
OSPF und BGP für unterschiedliche Netzwerkszenarien
Routing-Diagnose und Troubleshooting
Adressobjekte, Gruppen, Services und Zeitpläne
Policy-NAT, Central-NAT, IP-Pools und Virtual IPs
Praxiswerkstatt Tag 1
VLANs, Routing, Firewall-Policies und NAT konfigurieren
Sicherheitsprofile zuordnen und Laborkonfiguration dokumentieren
Tag 2: Sicherheitsprofile und Systempflege
FortiGuard-Webfilter, Application Control, Antivirus, IPS und DNS-Filter
DoH und DoT einordnen
Backup, Restore sowie Firmware-Upgrades und Downgrades
VPN, Benutzerauthentifizierung und ZTNA
Site-to-Site-IPsec, ADVPN, IKEv2 und IPv6
Verschlüsselungsverfahren und Bezug zu BSI-Empfehlungen
LDAP, RADIUS und FortiAuthenticator
SSL-VPN-Tunnelmodus als Bestandsfunktion älterer Versionen einordnen
Agentless VPN und modellabhängige Verfügbarkeit
ZTNA-Einstieg mit FortiClient
Praxiswerkstatt Tag 2
Webfilter, IPS und Antivirus konfigurieren
Site-to-Site-IPsec mit IKEv2 aufbauen
Benutzerauthentifizierung anbinden und ZTNA-Tags testen
Tag 3: SD-WAN und Universal SASE
Members, Zones, Performance-SLAs und Anwendungssteuerung
Standortanbindung und Failover
SWG, CASB, ZTNA und FWaaS im Architekturüberblick
Hochverfügbarkeit und Wireless
Active/Passive, Active/Active, Heartbeat und Synchronisation
Link-Monitoring sowie FGCP und FGSP
FortiAP-Anbindung, SSIDs, WPA3 und 802.1X
FortiSwitch im Zusammenspiel einordnen
FortiAI-Assist und Zertifizierungsorientierung
FortiAI-Assist für Troubleshooting und Diagnose
Modellabhängige Voraussetzungen und Nutzungsbedingungen
Aktuelle NSE-Struktur und bisheriger FCP-Zertifizierungspfad
FortiOS-Prüfung, Lernschwerpunkte und persönlicher Lernplan
NIS2, BSI-Grundschutz und KRITIS im Überblick
Praxiswerkstatt Tag 3
SD-WAN-Failover, HA-Cluster und FortiAP-Anbindung konfigurieren
FortiAI-Assist anhand einer Diagnoseaufgabe kennenlernen
Übungsfragen bearbeiten und weiterführende Workshops einordnen
Dauer/zeitlicher Ablauf:
3 Tage
Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an Netzwerk- und Sicherheitsadministratoren, IT-Sicherheitsverantwortliche, Systemarchitekten sowie IT-Dienstleister, die FortiGate-Firewalls konfigurieren, betreiben oder betreuen. Es eignet sich außerdem für Personen, die ihre FortiGate-Kenntnisse vertiefen und sich auf die einschlägige FortiOS-Prüfung im aktuellen Fortinet-Zertifizierungsprogramm vorbereiten möchten.
Teilnahmevoraussetzungen
Sie benötigen solide TCP/IP-Kenntnisse zu IPv4, IPv6, Routing, Subnetting und VLANs.
Sie verfügen über Grundlagen zu Stateful Inspection, NAT und Firewall-Policies.
Sie kennen grundlegende VPN-Konzepte sowie IPsec und SSL/TLS.
Sie sollten erste praktische Erfahrungen mit FortiGate oder vergleichbaren Firewalls mitbringen.
Kenntnisse der Windows- oder Linux-Kommandozeile sind hilfreich.
Sie können eigene Netzwerkszenarien als Grundlage für fachliche Diskussionen einbringen.
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