Detaillierte Informationen zum Seminar
Inhalte:
Seminarinhalte:
- Grundlagen des Bauordnungsrechts im Holzbau
- Verwendbarkeit von Bauprodukten: Normen, Zulassungen, CE-Kennzeichnung
- Übereinstimmungsnachweise und Nachweisführung
- Anwendbarkeit von Bauarten und Bauartgenehmigungen
- Umgang mit Abweichungen und nicht geregelten Konstruktionen
- Praxisbeispiele und Fallstudien
Ziele/Bildungsabschluss:
Seminarziel: Ziel des Seminars ist es, den Unterschied zwischen Bauprodukten und Bauarten zu verstehen, indem die Teilnehmenden lernen, Bauprodukte als einzelne Materialien oder Bauteile und Bauarten als deren funktionales Zusammenwirken im Baukontext zu unterscheiden.
Anhand konkreter Beispiele sollen sie in die Lage versetzt werden, beide Begriffe sicher einzuordnen und praxisnah anzuwenden.
Sie lernen,
- welche Bauprodukte Sie tatsächlich verwenden dürfen - und wie Sie das sicher nachweisen,
- wann eine Bauart zulässig ist und wann zusätzliche Genehmigungen erforderlich werden,
- wie Sie typische Fehler vermeiden , die zu Nachforderungen, Baustopps oder Haftungsrisiken führen können.
Das Ergebnis für Sie:
- Schnellere Genehmigungsprozesse
- Weniger Abstimmungsaufwand mit Behörden
- Mehr Planungssicherheit im Projektalltag
- Reduzierte Haftungsrisiken
Teilnahmevoraussetzungen:
Voraussetzungen: Das Seminar richtet sich an Teilnehmende, die sich grundlegend und tiefergehend mit Baurechtlichen Fragestellungen im Holzbau auseinandersetzen möchten. Dabei werden praktische Erfahrung im Holzbau, ein grundlegendes Verständnis für Bauabläufe und Konstruktionen, sowie Grundkenntnisse der bauordnungsrechtlichen Gegebenheiten vorausgesetzt.
Technische Voraussetzungen:
Bitte für eine geplante gemeinsame Projektaufgabe einen Laptop mit Office-Anwendungen oder vergleichbarem mitbringen.
Förderung:
Für Teilnehmer/innen aus Baden-Württemberg ist eine Förderung von 45% der
Seminargebühren aus ESF-Mitteln möglich.
Zielgruppe:
Unternehmer/innen, Konstrukteure/innen, Bauleiter/innen, Planende aus Architektur und Ingenieurwesen.