Detaillierte Informationen zum Seminar
Inhalte:
Nebentätigkeiten von Professorinnen und Professoren sind für Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein sensibler Bereich, weil hier Rechtskonformität, Transparenz und institutionelle Glaubwürdigkeit unmittelbar zusammenhängen. Fehlende Einheitlichkeit in der Praxis, Unsicherheiten bei Anzeige und Genehmigung sowie uneindeutige Abgrenzungen zu Interessenkonflikten können schnell zu Konflikten, Beanstandungen und öffentlicher Aufmerksamkeit führen.
In dieser Fortbildung bringen wir Sie in die Lage, bundes- und landesrechtliche Vorgaben sicher anzuwenden, Verfahren praxistauglich zu gestalten und auch in kritischen Situationen wie Beendigung, Widerruf oder Rechtsverstößen handlungssicher und konsequent zu agieren.
Dauer/zeitlicher Ablauf:
Zwei halbe Tage, Zeitraum 08:30 - 13:00 Uhr
Ziele/Bildungsabschluss:
Klarheit darüber, wie Nebentätigkeiten arbeits- und dienstrechtlich einzuordnen sind
Sichere Anwendung der Anzeige-, Genehmigungs- und Ausübungsregeln
Methodische Sicherheit, komplexe Fälle strukturiert zu prüfen und sauber zu dokumentieren
Handlungssicherheit bei Beendigung, Widerruf und Auflagen rechtlich korrekt und praxistauglich
Souveräner Umgang mit Rechtsverstößen, von Bewertung bis zu angemessenen Maßnahmen
Teilnahmevoraussetzungen:
Keine formalen Voraussetzungen. Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende der Personal- und Rechtsabteilungen von Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die mit der Bearbeitung, Genehmigung oder Kontrolle von Nebentätigkeiten befasst sind.
Technische Voraussetzungen:
Sie benötigen einen Laptop oder PC, der über eine Webcam und ein Mikrofon verfügt.
Lehrgangsverlauf/Methoden:
Lehrgangsverlauf/Methoden
Wir gestalten Fortbildungen so, dass Sie das Wissen am nächsten Tag direkt anwenden können. Interaktiv, verständlich und auf den Verwaltungsalltag zugeschnitten.
Konkrete Fallbeispiele: Wir lesen keine Gesetze vor. Wir arbeiten mit echten Fällen aus Bauamt, Personalstelle und Kämmerei. Unsere Dozenten übersetzen Juristendeutsch in verständliche Handlungsempfehlungen.
Werkzeuge für den Schreibtisch: Sie gehen nicht nur mit Wissen nach Hause, sondern mit Werkzeugen. Checklisten, Musterbescheide und Leitfäden gehören zu jedem Seminar dazu.
Interaktiver Austausch: Fragen sind erwünscht. Unsere Seminare (gerade auch online) leben vom Austausch der Teilnehmenden. So profitieren Sie von den Erfahrungen Ihrer Kolleginnen und Kollegen.
Unsere Schritte zur Seminarplanung:
Wir verstehen uns als Kuratoren für Verwaltungswissen. Unser Anspruch: Jedes Seminar muss so aktuell und praxisnah sein, dass es einer rechtlichen Prüfung standhält und gleichzeitig im Arbeitsalltag wirklich hilft.
1. Nur wer Verwaltung lebt, darf lehren
Bevor Referierende bei Publivio starten, prüfen wir nicht nur ihre fachliche Expertise, sondern auch ihre „Behörden-Kompetenz“. Verstehen sie die Strukturen einer Kommune? Kennen sie die Zwänge des Haushaltsrechts?
2. Wir hören zu, und handeln dann
Nach dem Seminar ist vor dem Seminar. Wir holen nach jeder Veranstaltung strukturiertes Feedback der Teilnehmenden ein. Dabei fragen wir nicht nur nach der Zufriedenheit, sondern nach der Anwendbarkeit des Wissens. Kritik verschwindet nicht in der Schublade, sondern führt direkt zur Anpassung der Fortbildung.
3. Immer auf dem neuesten Stand
Verwaltungswissen veraltet schnell. Ein Seminar zum Vergaberecht, das Urteile vom letzten Monat ignoriert, ist wertlos. Unsere Referierenden scannen permanent Gesetzesänderungen und neue Rechtsprechungen. Wir garantieren, dass unsere Skripte und Inhalte immer die aktuelle Rechtslage abbilden.
4. Methodik statt Monolog
Wir prüfen unsere Konzepte regelmäßig auf didaktische Qualität. Frontalunterricht war gestern. Wir stellen sicher, dass in jedem Format – ob Online oder im Silent Green – Raum für Rückfragen, Fallbeispiele und Interaktion bleibt. Denn nur aktives Lernen verankert Wissen nachhaltig.
Konkrete Fallbeispiel
Material:
Im Anschluss erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.
Förderung:
Keine Förderung möglich. Die Fortbildung richtet sich an Behörden und öffentliche Einrichtungen, die die Kosten in der Regel über ihr internes Fortbildungsbudget abrechnen.
Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende in Hochschulen, Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen, die mit der Bearbeitung, Genehmigung oder Kontrolle von Nebentätigkeiten befasst sind — zum Beispiel in der Personalverwaltung, im Justiziariat oder in der Hochschulleitung. Auch Professorinnen und Professoren, die ihre eigenen Rechte und Pflichten im Nebentätigkeitsrecht kennen möchten, profitieren von dieser Fortbildung.