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Spezialist*in für KI-gestützte Softwareentwicklung (IHK) - Online

Webinar - IHK-Bildungszentrum Bonn/Rhein-Sieg gGmbH

Dieser IHK-Zertifikatslehrgang qualifiziert Sie als „Spezialist*in für KI-gestützte Softwareentwicklung (IHK)“.

Sie kennen den Alltag der Softwareentwicklung: Anforderungen umsetzen, Code schreiben, Deadlines einhalten – und der nächste Sprint wartet bereits. Der nächste Schritt ist nun, KI-Werkzeuge nicht nur einzusetzen, sondern souverän zu steuern. Dabei behalten Sie Codequalität, Sicherheit und die Zusammenarbeit im Team im Blick.

Genau hier setzt dieser IHK-Zertifikatslehrgang an. Er verbindet die zielgerichtete Codegenerierung auf Basis von Prompts (also die Entwicklung mithilfe präziser Anweisungen an die KI) mit bewährten Disziplinen des Software Engineerings, darunter Codereviews, Tests und die Integration in bestehende Architekturen. Ergänzt werden diese Inhalte durch IT-Sicherheit und teamorientierte Entwicklungsworkflows.

In einem eigenen Abschlussprojekt durchlaufen Sie praxisnah den gesamten Entwicklungsprozess – von der Architekturplanung bis zum Codereview. So gewinnen Sie wertvolle Einblicke in die veränderten Anforderungen an moderne Entwicklerrollen und bereiten sich gezielt darauf vor, KI-Werkzeuge professionell in Ihrem Team einzusetzen.
Termin Ort Preis*
12.04.2027- 28.06.2027 online 1.990,00 €
06.09.2027- 22.11.2027 online 1.990,00 €
*Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt.

Detaillierte Informationen zum Seminar

Inhalte:
1. Grundlagen und Toollandschaft der KI-gestützten Softwareentwicklung

- Zielorientierte Softwareentwicklung: Softwarefunktionen über Anforderungen und Akzeptanzkriterien definieren – statt über sequenzielle Codeanweisungen


- KI-Coding-Tools im Vergleich: Autonome Terminalagenten, beispielsweise Claude Code, und fortgeschrittene IDE-Integrationen wie Cursor, GitHub Copilot oder Codex vergleichen


- Prompt Engineering für die Softwareentwicklung: Wirksame Strategien anwenden, Kontexthygiene sicherstellen und das Projektgedächtnis strukturiert pflegen



2. Codequalität und Disziplinen des Software Engineerings

- Spezifikation und Vorabplanung: Die Softwarearchitektur systematisch planen, bevor die eigentliche Codegenerierung beginnt


- Codevalidierung und Codereview: KI-generierten Code kritisch lesen, verstehen und bewerten


- Bibliotheks- und Abhängigkeitsmanagement: Externe Abhängigkeiten verwalten und Phantomverweise beziehungsweise Halluzinationen vermeiden


- Qualitätssicherung: Moderne Teststrategien und KI-gestützte testgetriebene Entwicklung einsetzen – Test-driven Development, kurz TDD



3. Teamintegration und Workflowautomatisierung

- KI-gestützte Codereviews: Klassische Peer-Reviews und automatisierte KI-Prüfungen im Team sinnvoll miteinander verbinden


- DevOps-Integration: KI-Werkzeuge in Git-Workflows, Pull-Request-Prozesse und CI/CD-Pipelines einbinden



4. IT-Sicherheit, Datenschutz und Governance

- Anwendungssicherheit: Sicherheitsrisiken in KI-generiertem Code erkennen, automatisierte Schwachstellenanalysen unter Berücksichtigung von OWASP durchführen und Code härten


- Compliance und Datenschutz: Anforderungen der DSGVO, den Schutz geistigen Eigentums und den rechtssicheren Umgang mit geschütztem Code im Unternehmensumfeld berücksichtigen


- Zugriffskontrolle und Berechtigungsmanagement: Rechte sicher vergeben und geeignete Leitplanken für autonome Terminalwerkzeuge definieren


- Kosten- und Latenzkontrolle: Den Tokenverbrauch in komplexen Agentenpipelines kalkulieren und Cachingstrategien gezielt einsetzen


- Erfolgsmessung und ROI: Die Effizienz anhand von Entwicklungszeit, Fehlerrate, Testabdeckung und Wartbarkeit bewerten



5. Architektur von KI-Agenten und Prozessintegration

- Agentenkonzepte: Die Entwicklung von einfachen Chatassistenten bis zu autonomen Handlungsschleifen nach dem ReAct-Muster nachvollziehen


- Multiagentensysteme: Kooperierende KI-Agenten für komplexe Entwicklungsaufgaben konzipieren, erstellen und orchestrieren


- Integration in Unternehmensprozesse: Abläufe über Schnittstellen automatisieren, beispielsweise mit Webhooks, RAG-Pipelines, n8n oder Codeframeworks



6. Projektarbeit

- Bearbeitung einer praxisnahen Projektarbeit
Lehrgangsverlauf/Methoden:
Zertifikatslehrgang
Zielgruppe:
Entwickler*innen, Programmierer*innen sowie Software-Architekt*innen, die KI-gestützte Werkzeuge professionell einsetzen und Arbeitsabläufe in ihren Teams nachhaltig verbessern möchten.

Notwendige Vorkenntnisse:

Der Kurs setzt solide Programmierkenntnisse voraus. Im Mittelpunkt stehen die kritische Prüfung, Qualitätssicherung und Einbindung von KI-generiertem Code in bestehende Architekturen. Deshalb richtet sich der Lehrgang ausdrücklich nicht an Quereinsteiger*innen ohne Erfahrung in der Softwareentwicklung.
Um KI-generierten Code sicher lesen, verstehen und auf Fehler oder Halluzinationen (inhaltlich falsche, aber plausibel klingende KI-Ausgaben) prüfen zu können, ist praktische Vorerfahrung in der Softwareentwicklung zwingend erforderlich.
Seminarkennung:
ihkbonnrheinsieg_weiterbildungsgesellschaft_17896
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