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CAFM-Systeme: Digitales Facility Management in der Praxis

Seminar - GFU Cyrus AG

Die Teilnehmenden erwerben fundierte Kenntnisse über die Auswahl, Einführung und den Betrieb von CAFM-Systemen. Ziel ist es, Facility-Management-Prozesse digital abzubilden, die Datenqualität zu erhöhen und die Wirtschaftlichkeit im Gebäudebetrieb durch automatisierte Abläufe messbar zu steigern.
Termin Ort Preis*
firmenintern auf Anfrage auf Anfrage
*Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt.

Detaillierte Informationen zum Seminar

Inhalte:
  • 1. Grundlagen und Marktanalyse von CAFM
    • Definition und Abgrenzung: Einordnung von CAFM im Vergleich zu ERP-Systemen und klassischer Instandhaltungssoftware.
    • GEFMA-Richtlinien: Bedeutung der Branchenstandards für die Zertifizierung und Vergleichbarkeit von Systemen.
    • Systemarchitektur: Überblick über On-Premise-Lösungen versus Cloud-basierte Software-as-a-Service (SaaS) Modelle.

  • 2. Stammdatenmanagement und Datenaufnahme
    • Objektstrukturierung: Aufbau einer logischen Hierarchie von der Liegenschaft über das Gebäude bis zum Bauteil oder Gerät.
    • Methoden der Datenerfassung: Strategien zur Ersterfassung, Flächenmanagement nach DIN 277 und Integration von CAD-Plänen.
    • Datenpflege als Prozess: Etablierung von Verantwortlichkeiten zur dauerhaften Sicherung einer hohen Datenqualität.

  • 3. Instandhaltungsmanagement und Flächenoptimierung
    • Strategien der Wartung: Abbildung von reaktiver, präventiver und zustandsorientierter Instandhaltung im System.
    • Flächen- und Belegungsplanung: Visualisierung von Raumauslastungen und Optimierung von Umzugsmanagement-Prozessen.
    • Inventarmanagement: Digitale Verwaltung von Mobiliar und technischer Ausstattung inklusive Barcode- oder RFID-Anbindung.

  • 4. Rechtssicherheit und Betreiberverantwortung
    • Prüfpflichten-Katalog: Automatisierte Terminierung und Überwachung gesetzlich vorgeschriebener Prüfungen (z. B. Brandschutz, Aufzüge).
    • Dokumentationspflicht: Revisionssichere Archivierung von Prüfprotokollen und Nachweisen zur Haftungsminimierung der Geschäftsführung.
    • Gefährdungsbeurteilungen: Integration von Arbeitsschutzmaßnahmen und Gefährdungsanalysen direkt im Objektstamm.

  • 5. Kaufmännisches Gebäudemanagement
    • Nebenkostenabrechnung: Verknüpfung von Verbrauchsdaten und Mietverträgen zur automatisierten Abrechnungserstellung.
    • Budgetierung und Controlling: Überwachung von Instandhaltungsbudgets und Analyse der Lebenszykluskosten pro Objekt.
    • Vertragsmanagement: Verwaltung von Dienstleistungsverträgen, Gewährleistungsfristen und Service Level Agreements (SLAs).

  • 6. Schnittstellen und Systemintegration
    • ERP-Anbindung: Datenaustausch mit Finanzbuchhaltungssystemen (z. B. SAP, Datev) zur Vermeidung von Doppelerfassungen.
    • Gebäudeautomation (GLT): Kopplung von CAFM mit Sensordaten für bedarfsorientierte Reinigung oder Wartung.
    • BIM-to-FM: Übernahme von Daten aus dem digitalen Planungsmodell direkt in den operativen Betrieb des CAFM-Systems.

  • 7. Mobile Anwendungen und User Experience
    • Mobile Datenerfassung: Nutzung von Tablets und Smartphones für Techniker vor Ort (Mängelmeldungen, Zählerstände).
    • Self-Service-Portale: Möglichkeiten für Mieter oder Nutzer, Störungsmeldungen direkt im System zu platzieren.
    • Dashboard-Design: Erstellung individueller Cockpits für unterschiedliche Nutzerrollen (Management vs. Technik).

  • 8. Die Praxis-Werkstatt: Der „System-Implementation-Check“
    • Anforderungsanalyse: Erstellung eines individuellen Kriterienkatalogs für die Auswahl eines passenden CAFM-Anbieters.
    • Prozess-Mapping: Modellierung eines Kernprozesses (z. B. Störungsmeldung) von der Erfassung bis zur Abrechnung im neuen System.
    • Einführungsstrategie: Entwicklung eines Phasenplans für das Roll-out, inklusive Schulungskonzept und Change-Management.




Zielgruppe:
  • Facility Manager und technische Leiter: Verantwortliche, die operative Abläufe digitalisieren und die Instandhaltung effizienter steuern wollen.
  • Immobilienverwalter und Asset Manager: Fachkräfte, die eine lückenlose Dokumentation und transparente Kostenkontrolle für ihre Portfolios benötigen.
  • IT-Projektleiter und Digitalbeauftragte: Personen, die für die Auswahl und Implementierung von Softwarelösungen im Immobilienkontext zuständig sind.
  • Sicherheitsbeauftragte: Verantwortliche für die Einhaltung und Dokumentation gesetzlicher Prüffristen und der Betreiberverantwortung.
  • Öffentliche Bauverwaltung: Akteure, die große Lieenschaften nach einheitlichen Standards und Richtlinien (z. B. GEFMA) verwalten müssen.



Seminarkennung:
S6285
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