Webinar - Opimius® - Gesellschaft für Beratung, Schulung und Lehre
Eine professionelle und rechtssichere Dienstplangestaltung ist mehr als die Verteilung von Arbeitszeiten oder Schichten. Führungskräfte und Dienstplanverantwortliche müssen gesetzliche und tarifrechtliche Vorgaben beachten, den tatsächlichen Personalbedarf berücksichtigen und gleichzeitig auf Ausfälle, saisonale Belastungssituationen, z.B. im Winterdienst auf dem kommunalen Bauhof reagieren.
Dienstpläne rechtssicher und bedarfsgerecht gestalten
Wer Dienstpläne erstellt, genehmigt oder verantwortet, trägt dabei eine besondere Verantwortung. Fehler können nicht nur zu Unzufriedenheit bei Beschäftigten und organisatorischen Problemen führen. Sie können auch zu arbeitszeitrechtlichen Verstößen, finanziellen Ansprüchen und Haftungsrisiken führen.
Das gilt insbesondere bei Rufbereitschaft, Bereitschaftsdienst, Schichtarbeit, Zeitzuschlägen sowie saisonalen Einsatzzeiten, aber auch bei technischen Bereitschaften, IT-Back-Office-Systemen, Wartungs- und Sicherungsorganisationen.
Führungskräfte, Personalverantwortliche und Dienstplanerinnen und Dienstplaner müssen dabei zahlreiche Vorgaben bei der Dienst- und Einsatzplanung berücksichtigen: von der täglichen und wöchentlichen Arbeitszeit über Ruhezeiten und Ausgleichszeiträume bis hin zu tariflichen Regelungen z.B. im TVöD bzw. im TV-L und besonderen Dienstformen.
Gleichzeitig muss der Personaleinsatz so organisiert werden, dass die erforderliche Mindestbesetzung gewährleistet und vorhandenes Personal wirtschaftlich eingesetzt wird.
| Termin | Ort | Preis* |
|---|---|---|
| 02.11.2026- 03.11.2026 | online | 560,00 € |
| 09.06.2027- 10.06.2027 | online | 560,00 € |
| 22.09.2027- 23.09.2027 | online | 560,00 € |
| firmenintern | auf Anfrage | 666,40 € |
Arbeitszeit, Ruhezeiten und Ausgleichszeiten richtig berücksichtigen
Die Dienstplanung bildet die Grundlage für einen rechtssicheren Personaleinsatz. Deshalb müssen insbesondere die Vorgaben des Arbeitszeitrechts und – soweit einschlägig – die tariflichen Bestimmungen z.B. des TVöD bzw. TV-L berücksichtigt werden.
Im Seminar geht es unter anderem um:
Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst rechtssicher planen
Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst stellen besondere Anforderungen an den Dienstplan. Entscheidend ist nicht nur die Bezeichnung des Dienstes, sondern insbesondere seine konkrete Ausgestaltung.
Behandelt werden unter anderem:
Dienstpläne professionell und wirtschaftlich gestalten
Eine rechtssichere Dienstplangestaltung muss gleichzeitig praktisch funktionieren. Deshalb werden die wesentlichen organisatorischen Fragen der Dienstplangestaltung behandelt:
Winterdienst und saisonale Dienste professionell organisieren
Besondere Anforderungen entstehen bei saisonalen und witterungsabhängigen Einsatzbereichen. Dies gilt insbesondere für den kommunalen Sommer- und Winterdienst.
Im Seminar werden unter anderem folgende Aspekte für den Winterdienst Dienstplan betrachtet:
Die Besonderheiten des Winterdienstes werden dabei in den Gesamtzusammenhang einer rechtssicheren Dienst- und Einsatzplanung eingeordnet.
Haftungsrisiken für Führungskräfte und Dienstplanverantwortliche
Die Verantwortung für eine ordnungsgemäße Dienstplanung verteilt sich auf unterschiedliche Ebenen. Das Seminar zeigt auf, welche Pflichten und Verantwortungsbereiche bestehen und wo Haftungsrisiken entstehen können.
Im Mittelpunkt stehen:
Ziel ist es, den Teilnehmenden eine klare Orientierung für die eigene Verantwortung und die praktische Umsetzung zu geben.
Rechtsprechung und Praxisfälle
Rechtliche Vorgaben werden anhand konkreter Fälle aus der Praxis erläutert. Dabei werden insbesondere typische Problemstellungen aus der Dienstplanung, Rufbereitschaft, Arbeitszeitgestaltung und dem saisonalen Personaleinsatz aufgegriffen.
Die Teilnehmenden können eigene Fragestellungen und Praxisfälle einbringen und gemeinsam Lösungsansätze entwickeln.
Flexible Arbeitszeitmodelle und Dienstvereinbarungen
Abschließend werden Möglichkeiten zur Gestaltung flexibler Arbeitszeitmodelle betrachtet.
Dabei geht es insbesondere um:
Nach dem Seminar können die Teilnehmenden