Detaillierte Informationen zum Seminar
Inhalte:
1. Mögliche Katastrophen-Szenarien
Blackout
Extremwetterereignis (Hochwasser, Tornados, Wasserknappheit, Hitze, Schneemassen)
Dadurch entstehende Versorgungsengpässe / Wasserknappheit / Infektion- und Seuchengefahren
Waldbrand
Erdrutsch/Muren/Lawinen
Pandemie
Verteidigungsfall
2. Katastrophenschutz und Ressourcenkoordinierung
Einbeziehung des Katastrophenschutzes: Nutzung von Strukturen des Katastrophenschutzes der Länder zur Erfüllung zivilschutzbezogener Aufgaben
Koordination mit dem Bund: Verständnis, wie Ressourcen, Amtshilfe und Unterstützungsangebote des Bundes aktiviert werden können
Einsatzplanung vor Ort: Integration kommunaler Alarm- und Einsatzpläne mit übergeordneten Strukturen und föderaler Zusammenarbeit
3. Gesundheitlicher Bevölkerungsschutz und Krisenbeispiele
Gesundheitsbezogene Maßnahmen: Überblick über praxistaugliche Konzepte zur Vorbereitung auf gesundheitliche Notlagen (z. B. Pandemie, Massenverletztenlagen)
Praxisbezug durch Fallstudien: Analyse realer Ereignisse (z. B. Extremwetter, Stromausfall, Pandemie) zur Reflexion kommunaler Handlungsoptionen und Best Practices
Kommunale Risikobewertung: Einbezug bundesweiter Risikoanalyseergebnisse als Planungsgrundlage
Dauer/zeitlicher Ablauf:
3 Stunden
Material:
Teilnahmebescheinigung
Zielgruppe:
1. Mitarbeitende der Kommunalverwaltung mit Aufgaben im Bevölkerungsschutz
Sachbearbeiter/innen und Referent/innen für Ordnung, Sicherheit und Gefahrenabwehr
Mitarbeitende im Bereich Katastrophenschutz / Krisenmanagement
Zuständige für kommunale Notfallplanung, Warnung und Krisenstäbe
2. Führungskräfte und Leitungspersonal
Amtsleitungen (Ordnungsamt, Bürgeramt, Sicherheit/Öffentliche Ordnung)
Leitungspersonen in Krisenstäben (Stabsleitung, Einsatzleitung, S1–S6-Funktionen)
Kommunale Entscheidungsträger/innen, die operative Entscheidungen im Ernstfall treffen
3. Mitarbeitende in Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit oder Bürgerkontakt
Pressestellen
Social-Media- und Webredaktionen
Mitarbeitende in Bürgerbüros oder Hotlines, die im Krisenfall Informationsschnittstellen bilden
4. Verantwortliche in kommunalen Einrichtungen und Betrieben
Schulen, Kitas, Pflegeeinrichtungen (wenn kommunal getragen)
Eigenbetriebe wie Stadtwerke, Wasser-/Abwasserbetriebe, Entsorgungsbetriebe
Betreiber kritischer Infrastruktur auf kommunaler Ebene
5. Kommunale Kooperationspartner mit Bevölkerungskontakt
Feuerwehr (haupt- und ehrenamtlich)
Hilfsorganisationen auf kommunaler Ebene
Vertreter/-innen des THW-Ortsverbandes, sofern in der Kommune eingebunden
6. Verantwortliche für Prävention, Resilienz und strategische Verwaltungsthemen
Mitarbeitende in Stabsstellen für Nachhaltigkeit, Resilienz, Risiko- und Zukunftsmanagement
Mitarbeitende, die Vorsorgekonzepte, Risikoanalysen oder Resilienzstrategien entwickeln
Seminarkennung:
70466-3135-24023