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Oracle APEX Grundlagen

Seminar - GFU Cyrus AG

Wer das Seminar besucht hat, legt einen Arbeitsbereich an und erstellt darin eine lauffähige Anwendung, beschreibt ein Datenmodell in eigenen Worten und lässt es erzeugen, findet im erzeugten Modell fehlende Beziehungen und falsche Datentypen und bessert sie nach, erzeugt brauchbare Beispieldaten, baut Seiten im Page Designer und richtet eine Navigation ein, wählt für einen Zweck den passenden Regionstyp aus, bindet Eingabeelemente an Daten und macht sie voneinander abhängig, erstellt interaktive Berichte, über die ein Anwender selbst filtert und auswertet, verknüpft ein Diagramm mit einem Bericht, baut Formulare mit Anlegen, Ändern und Löschen, richtet Validierungen im Browser und in der Datenbank ein und formuliert hilfreiche Fehlermeldungen, steuert Verhalten über Dynamic Actions ohne Programmierung, legt eine KI-Konfiguration an und stützt deren Antworten auf die eigenen Daten, baut einen Assistenten in die Anwendung ein und begrenzt ihn, richtet Anmeldung und Berechtigungen ein und schränkt Daten je Benutzer ein, vermeidet die häufigsten Sicherheitsfehler, exportiert die Anwendung und spielt sie in einer zweiten Umgebung ein.
Termin Ort Preis*
firmenintern auf Anfrage auf Anfrage
*Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt.

Detaillierte Informationen zum Seminar

Inhalte:
  • Tag 1: Arbeitsbereich, Datenmodell und erste Anwendung
  • 1. Was APEX ist und wo es hingehört
    • Die Anwendung läuft in der Datenbank: was das für Betrieb und Leistung bedeutet
    • Arbeitsbereich, Anwendung, Seite - die Begriffe, die alles ordnen
    • Wofür sich APEX eignet und wofür nicht

  • 2. Das Datenmodell
    • Tabellen, Beziehungen und Schlüssel für eine Fachanwendung
    • Ein Modell in eigenen Worten beschreiben und erzeugen lassen
    • Das erzeugte Modell prüfen: fehlende Beziehungen, falsche Datentypen, vergessene Pflichtfelder
    • Beispieldaten erzeugen, mit denen man sinnvoll weiterarbeitet

  • 3. Die erste Anwendung
    • Aus Tabellen eine lauffähige Anwendung erstellen
    • Der Page Designer: Aufbau einer Seite und wo man was findet
    • Navigation und Menü einrichten

  • 4. Regionen und Elemente
    • Die wichtigsten Regionstypen und wofür sie taugen
    • Eingabeelemente, ihre Eigenschaften und die Datenanbindung
    • Werte vorbelegen und voneinander abhängig machen

  • Praxis-Übung 1: Ein Datenmodell für eine Abteilungsanwendung wird in eigenen Worten beschrieben, erzeugt und überarbeitet. Daraus entsteht eine erste lauffähige Anwendung mit Navigation. Die Gruppe prüft zwei erzeugte Modelle auf Fehler.
  • Tag 2: Berichte, Formulare und Verhalten
  • 5. Berichte, mit denen Anwender arbeiten
    • Interaktive Berichte: filtern, sortieren, gruppieren durch den Anwender selbst
    • Klassische Berichte und wann sie die bessere Wahl sind
    • Diagramme einbinden und mit dem Bericht verknüpfen
    • Berichte exportieren und drucken

  • 6. Formulare und Datenänderung
    • Formulare auf Tabellen und Sichten
    • Anlegen, Ändern, Löschen - automatisch und von Hand gesteuert
    • Mehrere Datensätze gleichzeitig bearbeiten

  • 7. Prozesse, Validierungen und Berechnungen
    • Reihenfolge der Verarbeitung auf einer Seite
    • Validierungen im Browser und in der Datenbank
    • Berechnungen und Wertzuweisungen
    • Fehlermeldungen, die dem Anwender weiterhelfen

  • 8. Verhalten ohne Programmierung
    • Dynamic Actions: auf Ereignisse reagieren, Elemente ein- und ausblenden
    • Daten nachladen, ohne die Seite neu aufzubauen
    • Wo JavaScript trotzdem nötig wird

  • Praxis-Übung 2: Die Anwendung bekommt einen interaktiven Bericht mit Diagramm, ein Formular mit Validierungen und zwei Dynamic Actions. Eine andere teilnehmende Person bedient sie und meldet, wo sie hängenbleibt.
  • Tag 3: KI-Funktionen, Sicherheit und Auslieferung
  • 9. KI in der eigenen Anwendung
    • Eine KI-Konfiguration anlegen: Systemanweisung, Begrüßung, Verhalten
    • Die Antwort auf die eigenen Daten stützen statt auf allgemeines Wissen
    • Einen Assistenten in die Anwendung einbauen und über eine Aktion Text erzeugen
    • Suche nach Bedeutung statt nach Zeichenfolge
    • Was man dem Anwender nicht ungeprüft anzeigen darf

  • 10. Anmeldung und Berechtigungen
    • Anmeldeverfahren wählen und einrichten
    • Berechtigungen vergeben und auf Seiten und Elemente anwenden
    • Daten je Benutzer einschränken
    • Die häufigsten Sicherheitsfehler in APEX-Anwendungen und wie man sie vermeidet

  • 11. Ausliefern und pflegen
    • Anwendung exportieren und in eine zweite Umgebung einspielen
    • Änderungen nachvollziehbar halten
    • Was bei Leistungsproblemen zuerst zu prüfen ist

  • Praxis-Übung 3 mit Peer-Review: Die Anwendung bekommt eine KI-Funktion auf eigenen Daten, Anmeldung und Berechtigungen. Anschließend wird sie exportiert und von einer anderen teilnehmenden Person in deren Umgebung eingespielt und gestartet.



Zielgruppe:
  • Datenbank- und Anwendungsentwicklung in Häusern mit Oracle-Datenbanken
  • PL/SQL-Entwicklung, die Oberflächen für vorhandene Daten braucht
  • Fachbereichs-IT, die Anwendungen für den eigenen Bereich erstellt
  • IT-Dienstleister und Beratung mit Oracle-Mandaten


Voraussetzungen: Sichere SQL-Kenntnisse - Abfragen über mehrere Tabellen, Gruppierung, Verknüpfungen. Grundverständnis relationaler Datenmodelle. PL/SQL-Kenntnisse sind hilfreich, aber nicht Bedingung; die im Kurs nötigen Teile werden erklärt. Erfahrung mit Weboberflächen oder JavaScript wird nicht vorausgesetzt. Ein Zugang zu einer Oracle-Datenbank mit APEX wird gestellt.

Abgrenzung


Oracle-Datenbankgrundlagen vermitteln S520, S377 und S1421, PL/SQL als Sprache die PL/SQL-Formate, SQL-Grundlagen die SQL-Kurse im Bestand. Andere Low-Code-Plattformen behandeln S6495 und S6223 (Appian), S5280 (Mendix), S5281 (Budibase), S5848 (Power Platform), S5379 (SAP Build); Anwendungen ohne Plattform das Format zur Individualsoftware aus dem Fachbereich. Die Migration von Oracle nach PostgreSQL liegt bei S619 und dem fünftägigen Komplettformat. Webentwicklung im eigentlichen Sinn vermitteln die Frontend-Formate.

Seminarkennung:
S6095
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