Detaillierte Informationen zum Seminar
Inhalte:
Was dieses Format leistet – und was auch nicht
KI-Einführungen scheitern selten an der Technologie. Sie scheitern daran, dass Rollen unklar werden, Vertrauen fehlt, Kommunikationsmuster sich verschieben und niemand wirklich weiß, wie man das soziale System der Organisation durch diese Veränderung begleitet. Wir arbeiten nicht mit Tools und Prompts. Wir arbeiten mit dem, was wirklich zählt: Der kommunikativen, organisationalen und kulturellen Seite der KI-Transformation, auf Basis von systemtheoretischen Grundlagen, 26 Jahren Beratungspraxis und konkreten Erfahrungen aus laufenden Transformationsvorhaben.
Genau hier setzt das Intensiv-Programm an.
Das Intensiv-Programm im Überblick
Das Format besteht aus drei aufeinander aufbauenden Modulen im Umfang von insgesamt 3 Tagen, mit bewusstem Abstand zwischen den Einheiten, damit das Gelernte im Alltag wirken kann.
Einstimmung (3 Wochen vor dem Intensivmodul) Vorbereitung | Lektüre | Selbstreflexion:
Wer gut vorbereitet ankommt, arbeitet tiefer. Sie erhalten ausgewähltes Vorbereitungsmaterial (Texte, einen Podcast-Impuls u.ä.) und führen vorab eine strukturierte KI-Selbsteinschätzung zu Ihrer Organisation durch. So kommen Sie nicht mit einem allgemeinen Interesse, sondern mit einem konkreten Anliegen und einem Bild zu Ihrer eigenen Situation.
Dauer/zeitlicher Ablauf:
virtuell: am 2. Oktober 2026, 9.00 – 12.00 Uhr; live: am 13. Oktober 2026, 10.00 – 18.00 Uhr + anschließendes Abendessen; live: am 14. Oktober 2026, 8.45 – 16.00 Uhr + Ausklang; virtuell: am 5. November 2026, 14.00-17.00 Uhr
Ziele/Bildungsabschluss:
- Ein klares Verständnis, wie KI Kommunikationsmuster, Zusammenarbeit, Führung und Kultur jenseits von Tools und Technik verändert.
- Die Fähigkeit, zentrale Paradoxien der KI-Einführung zu benennen und gezielt zu adressieren.Eine präzise Einordnung von Widerständen, Reibungen und Rollenkonflikten als Hinweise für wirksame Transformation.
- Skizze einer Change-Architektur für Ihr konkretes Vorhaben, die inhaltliche und soziale Veränderung verbindet.
- Ein Netzwerk aus Peers, die vor ähnlichen Fragen und Herausforderungen stehen.
Technische Voraussetzungen:
Für die virtuellen Einheiten wird ein Computer mit stabiler Internetverbindung benötigt.
Lehrgangsverlauf/Methoden:
Wir beleuchten KI-Transformation aus systemischer Perspektive. KI ist kein weiteres Tool. Vielmehr wird sie zum relevanten Kommunikationspartner und verändert damit, wie in Organisationen gedacht, entschieden und geführt wird. Unser Rahmen: das Neuwaldegg-Dreieck, Luhmanns Systemtheorie und 26 Jahre Erfahrung in der Begleitung komplexer Veränderungsprozesse. Theoretische Grundlage ist unser Whitepaper „KI-Einführung als Transformation” sowie der Artikel „Wenn KI mitentscheidet” (Zeitschrift für Organisationsentwicklung 4/2025).
Zielgruppe:
Führungskräfte, Organisationsentwickler:innen, interne Berater:innen und KI-Verantwortliche, die KI nicht nur einführen, sondern organisational verantwortungsvoll gestalten wollen.