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Praxis-Workshop Kommunales Krisenmanagement - Seminar, Dauer 2 Tage

Seminar - Akademie Herkert - Das Bildungshaus der Forum Verlag Herkert GmbH

Wenn eine komplexe Krisen- oder Gefahrenlage eintritt, müssen Entscheidungen schnell, koordiniert und belastbar getroffen werden. Unter Zeitdruck, bei unvollständiger Informationslage und hohem öffentlichen Erwartungsdruck zeigen sich häufig Schwachstellen in Prozessen, Kommunikation und Zuständigkeiten. Genau deshalb ist praktische Vorbereitung entscheidend. Wer Krisenabläufe, Entscheidungswege und Verantwortlichkeiten bereits vor dem Ernstfall trainiert hat, kann auch in dynamischen Lagen handlungsfähig bleiben und wirksame Maßnahmen einleiten.

In diesem zweitägigen Praxis-Workshop erleben Sie realistische Krisen-Szenarien in Form von Planspielen und trainieren gemeinsam mit unserem Experten Andy Dorroch die Bewältigung komplexer Katastrophen- und Gefahrenlagen. Sie übernehmen Führungs- und Koordinationsaufgaben, treffen Entscheidungen unter simuliertem Druck und entwickeln konkrete Lösungsansätze für Ihre Kommune.

Termin Ort Preis*
15.09.2026- 16.09.2026 Kassel 1.279,85
21.10.2026- 22.10.2026 Nürnberg 1.279,85
*Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt.

Detaillierte Informationen zum Seminar

Inhalte:
Tag 1: Grundlagen für den Praxistransfer & Szenario-Vorbereitung  

Kurzer Input: Katastrophenszenarien und Ressourcenmanagement  

Wiederholung zentraler Konzepte aus ZSKG, Ressourcenkoordination und Bevölkerungsschutz  
Vorstellung ausgewählter Szenarien (z. B. Hochwasser, Blackout, Waldbrand, Pandemie, extreme Hitze, Schnee)  


Szenario 1 – Einzelereignis (z. B. Hochwasser in einer Gemeinde)  


Aufgabenverteilung im kommunalen Krisenstab, Verwaltungsstab und Führungsstab  
Festlegung der Kommunikationswege  
Erste Ressourcenplanung  


Szenario 2 – Flächenlagen (z. B. Blackout + Wasserknappheit in mehreren Stadtteilen)  


Simulation von parallelen Aufgaben und Prioritäten  
Abstimmung zwischen Ämtern, Hilfsorganisationen und Infrastrukturbetreibern  
Identifikation kritischer Schnittstellen  


Reflexion des ersten Tages  


Erfahrungsaustausch, erste Erkenntnisse, Lernpunkte  



Tag 2: Vertiefung, komplexe Szenarien & Transfer in die Kommune:  

 Szenario 3 – Gesundheitsbezogene Krisen (Pandemie / Infektionsgefahr / Hitze)  


Einsatz medizinischer Ressourcen  
Organisation von Warnungen und Schutzmaßnahmen  
Einbindung von Pflegeeinrichtungen, Schulen, Notunterkünften  


Szenario 4 – Kombinierte Krisenlage (z. B. Extremwetter + Waldbrand + Evakuierung)  


Komplexe Ressourcenplanung und Priorisierung  
Koordination kommunaler Krisenstäbe mit externen Partnern  


Transfer-Workshop: Kommunale Maßnahmen ableiten  


Entwicklung konkreter Aktionspläne für die eigene Kommune  
Checklisten, Kommunikationspläne, Evakuierungsstrategien  
Ableitung von Verbesserungsmaßnahmen für bestehende Notfallpläne  
Rollen- und Aufgabenklärung unter Stressbedingungen  


Feedbackrunde  


Vorstellung der Workshop-Ergebnisse  
Diskussion der Lessons Learned  
Reflexion, Umsetzungsstrategien zur Implementierung der Schulungsergebnisse in das eigene Tätigkeitfeld  

Dauer/zeitlicher Ablauf:
2 Tage
Material:
Teilnahmebescheinigung
Zielgruppe:
1. Mitarbeitende der Kommunalverwaltung mit Aufgaben im Bevölkerungsschutz 

Sachbearbeiter/innen und Referent/innen für Ordnung, Sicherheit und Gefahrenabwehr 
Mitarbeitende im Bereich Katastrophenschutz / Krisenmanagement 
Zuständige für kommunale Notfallplanung, Warnung und Krisenstäbe 


2. Führungskräfte und Leitungspersonal 


Amtsleitungen (Ordnungsamt, Bürgeramt, Sicherheit/Öffentliche Ordnung) 
Leitungspersonen in Krisenstäben (Stabsleitung, Einsatzleitung, S1–S6-Funktionen) 
Kommunale Entscheidungsträger/innen, die operative Entscheidungen im Ernstfall treffen 


3. Mitarbeitende in Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit oder Bürgerkontakt 


Pressestellen 
Social-Media- und Webredaktionen 
Mitarbeitende in Bürgerbüros oder Hotlines, die im Krisenfall Informationsschnittstellen bilden 


4. Verantwortliche in kommunalen Einrichtungen und Betrieben 


Schulen, Kitas, Pflegeeinrichtungen (wenn kommunal getragen) 
Eigenbetriebe wie Stadtwerke, Wasser-/Abwasserbetriebe, Entsorgungsbetriebe 
Betreiber kritischer Infrastruktur auf kommunaler Ebene 


5. Kommunale Kooperationspartner mit Bevölkerungskontakt 


Feuerwehr (haupt- und ehrenamtlich) 
Hilfsorganisationen auf kommunaler Ebene 
Vertreter/-innen des THW-Ortsverbandes, sofern in der Kommune eingebunden 


6. Verantwortliche für Prävention, Resilienz und strategische Verwaltungsthemen 


Mitarbeitende in Stabsstellen für Nachhaltigkeit, Resilienz, Risiko- und Zukunftsmanagement 
Mitarbeitende, die Vorsorgekonzepte, Risikoanalysen oder Resilienzstrategien entwickeln 

Seminarkennung:
70467-3133-24024
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