Detaillierte Informationen zum Seminar
Inhalte:
Die Einführung und Anwendung der Trennungsrechnung nach EU-Beihilfenrecht konfrontiert öffentliche Einrichtungen mit erheblichen rechtlichen und methodischen Unsicherheiten. Fehlende Klarheit bei der beihilferechtlichen Einordnung von Projekten, unzureichende Preiskalkulationen sowie eine unscharfe Abgrenzung direkter und indirekter Kosten können schnell zu Beanstandungen und Rückforderungsrisiken führen.
In unserem Trennungsrechnung-Seminar versetzen wir Sie in die Lage, Trennungs- und Vollkostenrechnungen rechtssicher aufzubauen, Projekte korrekt einzuordnen und Kostenstrukturen transparent und belastbar zu gestalten.
Dauer/zeitlicher Ablauf:
Zwei halbe Tage, Zeitraum 08:30 - 13:00 Uhr
Ziele/Bildungsabschluss:
Verständnis, warum die Trennungsrechnung beihilferechtlich zwingend ist und welche Folgen Fehler haben.
Sichere Basis für Trennungs- und Vollkostenrechnung im Kontext des EU-Beihilferechts.
Sichere Methoden, direkte und indirekte Kosten sauber zu trennen und typische Abgrenzungsfehler zu vermeiden.
Orientierung in Prüfungen, von Maßstäben und Erwartungen bis zum Vorgehen von Rechnungshöfen und externen Stellen.
Anwendungssicherheit bei der beihilfenkonformen Einordnung von Projekten, Leistungen und Preiskalkulationen.
Treffsichere Bewertung steuerlicher Begünstigungen und Trennung wirtschaftlicher Bereiche.
Teilnahmevoraussetzungen:
Keine formalen Voraussetzungen. Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende aus öffentlichen Einrichtungen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und anderen Institutionen, die Drittmittelprojekte verwalten oder an der Kostenrechnung beteiligt sind – etwa in der Drittmittelverwaltung, im Controlling, im Finanz- oder Rechnungswesen sowie in der Verwaltungsleitung.
Technische Voraussetzungen:
Sie benötigen einen Laptop oder PC, der über eine Webcam und ein Mikrofon verfügt.
Lehrgangsverlauf/Methoden:
Lehrgangsverlauf/Methoden
Wir gestalten Fortbildungen so, dass Sie das Wissen am nächsten Tag direkt anwenden können. Interaktiv, verständlich und auf den Verwaltungsalltag zugeschnitten.
Konkrete Fallbeispiele: Wir lesen keine Gesetze vor. Wir arbeiten mit echten Fällen aus Bauamt, Personalstelle und Kämmerei. Unsere Dozenten übersetzen Juristendeutsch in verständliche Handlungsempfehlungen.
Werkzeuge für den Schreibtisch: Sie gehen nicht nur mit Wissen nach Hause, sondern mit Werkzeugen. Checklisten, Musterbescheide und Leitfäden gehören zu jedem Seminar dazu.
Interaktiver Austausch: Fragen sind erwünscht. Unsere Seminare (gerade auch online) leben vom Austausch der Teilnehmenden. So profitieren Sie von den Erfahrungen Ihrer Kolleginnen und Kollegen.
Unsere Schritte zur Seminarplanung:
Wir verstehen uns als Kuratoren für Verwaltungswissen. Unser Anspruch: Jedes Seminar muss so aktuell und praxisnah sein, dass es einer rechtlichen Prüfung standhält und gleichzeitig im Arbeitsalltag wirklich hilft.
1. Nur wer Verwaltung lebt, darf lehren
Bevor Referierende bei Publivio starten, prüfen wir nicht nur ihre fachliche Expertise, sondern auch ihre „Behörden-Kompetenz“. Verstehen sie die Strukturen einer Kommune? Kennen sie die Zwänge des Haushaltsrechts?
2. Wir hören zu, und handeln dann
Nach dem Seminar ist vor dem Seminar. Wir holen nach jeder Veranstaltung strukturiertes Feedback der Teilnehmenden ein. Dabei fragen wir nicht nur nach der Zufriedenheit, sondern nach der Anwendbarkeit des Wissens. Kritik verschwindet nicht in der Schublade, sondern führt direkt zur Anpassung der Fortbildung.
3. Immer auf dem neuesten Stand
Verwaltungswissen veraltet schnell. Ein Seminar zum Vergaberecht, das Urteile vom letzten Monat ignoriert, ist wertlos. Unsere Referierenden scannen permanent Gesetzesänderungen und neue Rechtsprechungen. Wir garantieren, dass unsere Skripte und Inhalte immer die aktuelle Rechtslage abbilden.
4. Methodik statt Monolog
Wir prüfen unsere Konzepte regelmäßig auf didaktische Qualität. Frontalunterricht war gestern. Wir stellen sicher, dass in jedem Format – ob Online oder im Silent Green – Raum für Rückfragen, Fallbeispiele und Interaktion bleibt. Denn nur aktives Lernen verankert Wissen nachhaltig.
Konkrete Fallbeispiel
Material:
Im Anschluss erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.
Förderung:
Keine Förderung möglich. Die Fortbildung richtet sich an Behörden und öffentliche Einrichtungen, die die Kosten in der Regel über ihr internes Fortbildungsbudget abrechnen.
Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende aus öffentlichen Einrichtungen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und anderen Institutionen, die Drittmittelprojekte verwalten oder an der Kostenrechnung beteiligt sind – etwa in der Drittmittelverwaltung, im Controlling, im Finanz- oder Rechnungswesen sowie in der Verwaltungsleitung.