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Vulnerability Management: Schwachstellen erkennen, bewerten und beheben

Seminar - GFU Cyrus AG

Die Teilnehmenden erlernen die Implementierung eines strukturierten Vulnerability Management Prozesses. Ziel ist es, Netzwerk- und Container-Scans professionell durchzuführen, Schwachstellen anhand von CVSS und Geschäftsrelevanz zu priorisieren und einen effizienten Patch-Management-Zyklus zu etablieren, um die Angriffsfläche des Unternehmens nachhaltig zu reduzieren
Termin Ort Preis*
22.02.2027- 24.02.2027 online 2.415,70 €
22.02.2027- 24.02.2027 Köln 2.415,70 €
22.11.2027- 24.11.2027 Köln 2.415,70 €
22.11.2027- 24.11.2027 online 2.415,70 €

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*Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt.

Detaillierte Informationen zum Seminar

Inhalte:
  • 1. Der Vulnerability Management Lifecycle
    • Prozessphasen: Discovery -> Scan -> Prioritize -> Remediate -> Verify -> Report.
    • Abgrenzung: Schwachstellen-Scan vs. Penetration Test vs. Audit.
    • Kontinuierlichkeit: Warum jährliche Scans im Jahr 2026 nicht mehr ausreichen.

  • 2. Scanning-Technologien: Nessus, OpenVAS & Co.
    • Netzwerk-Scans: Remote-Prüfung von Ports und Bannern.
    • Authentifizierte Scans: Tiefenprüfung des Patch-Levels via Agent oder SSH/SMB-Login.
    • Compliance-Checks: Prüfung von Systemhärtung (CIS Benchmarks) durch den Scanner.

  • 3. CVSS & CVE: Die Sprache der Schwachstellen
    • CVE-Datenbanken: Nutzung von NVD und MITRE zur Recherche von Sicherheitslücken.
    • CVSS v3.1/v4.0 Deep Dive: Base Score (technisch), Temporal Score (Exploit-Status) und Environmental Score (Asset-Kontext).
    • Vektor-Analyse: Verstehen, wie sich Netzwerk-Vektoren auf das Risiko auswirken.

  • 4. Risikobasierte Priorisierung (RBVM)
    • Die Formel: Risiko = Asset-Kritikalität × Exploit-Wahrscheinlichkeit × Exposure.
    • EPSS (Exploit Prediction Scoring System): Vorhersage, welche Lücken wirklich ausgenutzt werden.
    • Stakeholder-Kommunikation: Warum Critical nicht immer sofortiges Handeln bedeutet.

  • 5. Strategisches Patch Management
    • Patch-Policy: Definition von Service Level Agreements (SLAs) für kritische Fixes.
    • Patch-Tuesday-Prozess: Strukturierter Rollout von Microsoft- und Drittanbieter-Updates.
    • Emergency Patches: Out-of-Band Prozesse für aktiv ausgenutzte Zero-Day-Lücken.

  • 6. Patch-Compliance & Tracking
    • Reporting: Visualisierung des Time-to-Remediate und der Patch-Abdeckung.
    • Verifizierung: Re-Scans zur Bestätigung der erfolgreichen Behebung.
    • Virtual Patching: Schutz durch WAF/IPS, wenn kein Patch verfügbar ist (Workarounds).

  • 7. Container-Scanning & Supply Chain Security
    • Image-Vulnerabilities: Scannen von Layern mit Trivy
      , Grype oder Docker Scout.
    • Shift Left: Integration von Scans in die Build-Phase der CI/CD-Pipeline.
    • Runtime-Security: Erkennung von Schwachstellen in laufenden Containern.

  • 8. SBOM: Software Bill of Materials
    • Transparenz: Was steckt in unserer Software? (CycloneDX, SPDX).
    • Vulnerability Tracking: Abgleich der SBOM mit CVE-Datenbanken zur Erkennung von Hidden Vulnerabilities.
    • Compliance: Erfüllung regulatorischer Anforderungen an die Software-Lieferkette.

  • 9. Cloud Security Posture Management (CSPM)
    • Fehlkonfigurationen: Offene S3-Buckets, unsichere IAM-Rollen und fehlendes Logging.
    • Tools: Einsatz von Prowler (AWS) oder ScoutSuite für Multi-Cloud-Audits.
    • Auto-Remediation: Automatisierte Korrektur von Fehlkonfigurationen in Azure/AWS/GCP.

  • 10. Tools-Vergleich: Welcher Scanner für wen?
    • Open Source: Vor- und Nachteile von Greenbone/OpenVAS.
    • Enterprise-Lösungen: Qualys vs. Tenable (Nessus) vs. Rapid7 vs. CrowdStrike Falcon Spotlight.
    • Managed Services: Wann macht Outsourcing des VM-Prozesses Sinn?

  • 11. Reporting & Dashboarding
    • Technische Reports: Detailberichte für die Administration.
    • Management-Reporting: Aggregierte Kennzahlen (MTTR, Vulnerability Density) für die Führungsebene.
    • Automatisierung: Anbindung von Scannern an Ticketing-Systeme (Jira/ServiceNow).

  • 12. Praxis-Workshop: „The Remediation Sprint“
    • Scan-Task: Durchführung eines authentifizierten Nessus-Scans auf ein Test-System.
    • Prioritization-Task: Bewertung von 5 Funden basierend auf Asset-Listen und CVSS.
    • Cloud-Task: Identifikation von Low Hanging Fruits in einer AWS/Azure-Umgebung mit Prowler.
    • Final Roadmap: Erstellung eines Patch-Management-Fahrplans für das eigene Unternehmen.




Dauer/zeitlicher Ablauf:
3 Tage
Zielgruppe:
  • IT-Sicherheitsbeauftragte & CISOs: Zur Steuerung der Security-Strategie.
  • System- & Netzwerkadministratoren: Zur operativen Umsetzung von Scans und Patches.
  • DevSecOps-Engineers: Zur Integration von Scans in CI/CD-Pipelines.
  • IT-Auditoren: Zur Überprüfung der Compliance und Patch-Level.



Seminarkennung:
102196
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