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Workshop-Moderation: Workshops konzipieren und leiten

Seminar - GFU Cyrus AG

Die Teilnehmenden erlernen den strukturierten Aufbau eines Workshops von der Auftragsklärung bis zur Nachbereitung. Ziel ist es, passende Methoden für unterschiedliche Zielgruppen auszuwählen, die Zeitplanung im Griff zu behalten und durch gezielte Aktivierungstechniken sicherzustellen, dass alle Teilnehmenden zum Erfolg beitragen.
Termin Ort Preis*
firmenintern auf Anfrage auf Anfrage
*Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt.

Detaillierte Informationen zum Seminar

Inhalte:
  • 1. Auftragsklärung und Zieldefinition
    • Das Wozu: Klärung der Erwartungen und messbaren Workshop-Ziele mit dem Auftraggeber.
    • Teilnehmeranalyse: Wer muss dabei sein? Rollen, Hierarchien und Erwartungshaltungen klären.
    • Rahmenbedingungen: Raumgestaltung, Materialcheck und Technik-Setup.

  • 2. Workshop-Dramaturgie: Der rote Faden
    • Das Phasenmodell: Ankommen, Sammeln, Auswählen, Bearbeiten, Planen und Abschließen.
    • Spannungsbögen bauen: Wechsel zwischen Einzelarbeit, Kleingruppen und Plenum strategisch planen.
    • Energizer: Wann ist Bewegung nötig, wann tiefe Konzentration?

  • 3. Methodenauswahl und Werkzeugkoffer
    • Klassische Tools: Pinnwand-Moderation, Brainstorming und Punkt-Abfrage.
    • Moderne Formate: World Café, Design Thinking Ansätze oder Liberating Structures (z.B. 1-2-4-All).
    • Methoden-Passung: Welche Methode führt bei welchem Thema wirklich zum Ziel?

  • 4. Strategische Zeitplanung (Agenda-Design)
    • Pufferzeiten: Warum 20% Zeitreserve für eine gute Moderation essenziell sind.
    • Zeitmanagement-Tools: Umgang mit dem Time-Timer und Parkplatz-Listen für Off-Topic-Themen.
    • Flexibilität: Die Kunst, die Agenda während des Workshops anzupassen, ohne das Ziel zu opfern.

  • 5. Teilnehmeraktivierung und Gruppendynamik
    • Eisbrecher: Gelungene Einstiege für eine vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre.
    • Beteiligung sichern: Techniken, um Vielredner einzubremsen und Stille zu aktivieren.
    • Umgang mit Störungen: Widerstände erkennen, ansprechen und konstruktiv integrieren.

  • 6. Die Rolle des Moderators
    • Allparteilichkeit: Wie man neutral bleibt, auch wenn man inhaltlich involviert ist.
    • Fragetechniken: Wer fragt, der führt - Impulse setzen statt Lösungen vorgeben.
    • Körpersprache und Präsenz: Souveränität im Raum ausstrahlen und Sicherheit vermitteln.

  • 7. Ergebnissicherung und Transfer
    • Sichtbarkeit schaffen: Protokollierung während des Prozesses (Fotoprotokoll, Flipcharts).
    • Verbindlichkeit erzeugen: Maßnahmenpläne mit dem Wer-macht-was-bis-wann-Prinzip (WWWW).
    • Abschlussrituale: Feedback-Runden und Ausblick auf die nächsten Schritte.

  • 8. Praxis-Übung: Das Moderations-Labor
    • Mini-Moderation: Durchführung einer moderierten Sequenz zu einem gewählten Fallbeispiel.
    • Methoden-Check: Auswahl und Begründung eines Workshop-Designs für eine spezifische Problemstellung.
    • Peer-Feedback: Konstruktive Rückmeldung zur eigenen Wirkung und Methodenführung im geschützten Rahmen.




Zielgruppe:
  • Projektleiter und Teamleiter: Die Entscheidungsprozesse und Brainstormings moderieren.
  • HR Business Partner und Berater: Fachkräfte, die Veränderungsprozesse in Workshops begleiten.
  • Führungskräfte: Die Meetings und Klausurtagungen effizienter gestalten wollen.
  • Assistenten der Geschäftsführung: Personen, die Workshops inhaltlich und organisatorisch vorbereiten



Seminarkennung:
S6324
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