Detaillierte Informationen zum Seminar
Inhalte:
KI und Organisation: Wie verändern sich Kommunikation, Zusammenarbeit und Kultur?
Organisationale Spannungen bei der Einführung / Anwendung von KI
KI-Einführung als Transformation: Woher Widerstand rührt, wie Sie ihm begegnen, und wie Sie den Einführungs- oder Stabilisierungsprozess gut gestalten.
Praxis-Insights: vertiefter Blick in die Praxis mit Fallgeber Gerald Zwicklhuber, erfahrener CIO/CDO mit 30 Jahren Erfahrung in international produzierenden Unternehmen. Sein Motto: „KI entfaltet ihre wahre Kraft nur dann, wenn sie konsequent dem Menschen dient – denn Wandel scheitert nie an Technologie, sondern an Mut, Kultur und Führung.“
Theoretischer Rahmen
- Wir beleuchten das Thema Künstliche Intelligenz aus systemischer Perspektive. KI ist kein weiteres Tool. Sie wird zum relevanten Kommunikationspartner für uns Menschen und verändert dadurch, wie wir in Organisationen miteinander kommunizieren, zusammenarbeiten und entscheiden. Wir klären, was diese neue Qualität von früheren Digitalisierungswellen unterscheidet, welche Muster gleichbleiben und warum genau hier die entscheidenden Paradoxien entstehen.
- Wir beschäftigen uns mit Paradoxien, die entstehen, wenn KI in Organisationen eingeführt und/oder angewendet wird. Beispielsweise zwingt KI Organisationen, Dinge formal zu machen. Daten, Regeln, Prozesse müssen explizit vorliegen, sonst kann KI nicht arbeiten. Organisationen funktionieren aber zu einem großen Teil über informelle Praktiken, implizite Absprachen, unausgesprochene Prioritäten. Genau hier entsteht eine echte Paradoxie.
- Wir schauen darauf, was KI-Einführung über die Transformationsfähigkeit einer Organisation aussagt. Wir beschäftigen uns mit den (verdeckten) Widerständen, Konflikten und Rollenspannungen, die dabei auftauchen. Im Freiraum entwickeln wir eine klare Change-Architektur für Ihr Vorhaben, die die inhaltliche Veränderung mit der sozialen Veränderung verbindet.
Dauer/zeitlicher Ablauf:
Zwei Touch Points an aufeinanderfolgenden Tagen
Ziele/Bildungsabschluss:
Take aways
- Sie erkennen, wie KI Kommunikationsmuster, Zusammenarbeit und Kultur tatsächlich verändert – jenseits von Tools und Technik.
- Sie verstehen die zentralen Paradoxien, die bei der Einführung und Anwendung von KI entstehen, und können diese gezielt adressieren.
- Sie ordnen Widerstand, Reibungen und Rollenkonflikte präzise ein und nutzen sie als Hinweise für eine wirksame Transformation.
- Sie entwickeln eine klare Change-Architektur, die mit dem Fokus auf die soziale und kulturelle Veränderung KI nachhaltig in die Organisation bringt.
- Sie stärken Ihre Kompetenz, KI-Initiativen systemisch zu gestalten und in komplexen Organisationen anschlussfähig zu führen
Neuwaldegg bringt Erfahrung aus digitaler Transformation, systemtheoretischer OE und Change Management ein. Der Freiraum schafft einen strukturierten, vertrauensvollen Rahmen, in dem Führungskräfte, Organisationsentwickler:innen, interne Berater:innen und KI-Verantwortliche miteinander in den Austausch treten und voneinander lernen können.
Wer KI nicht nur einführen, sondern organisational verantwortungsvoll gestalten will, findet hier Orientierung und ein belastbares Vorgehen.
Teilnahmevoraussetzungen:
Ausfüllen eines kurzen Fragebogens, damit wir Ihren Kontext und Ihre KI-Erfahrungen kennen lernen und den Workshop passend zuschneiden können.
Lehrgangsverlauf/Methoden:
Methodik
Zielgerichtete Inputs u.a. aus unserer Forschung und Beratungspraxis schaffen den inhaltlichen Rahmen und theoretische Orientierung. Die Teilnehmenden verarbeiten die Inhalte in Kleingruppen und übertragen sie auf ihre eigene Situation. Fallarbeit, Reflexionsschleifen und kollegiales Sparring mit den Berater:innen sorgen für Tiefgang. Im Zentrum steht hypothesenbasiertes Arbeiten entlang des Neuwaldegger Dreiecks und der systemischen Schleife.
Zielgruppe:
Ein Agiler Freiraum für Führungskräfte, Organisationsentwickler:innen, interne Berater:innen und KI-Verantwortliche.