Detaillierte Informationen zum Seminar
Inhalte:
Die Berufung von Professorinnen und Professoren ist das wichtigste strategische Instrument zur Profilbildung einer Hochschule. Gleichzeitig sind diese Verfahren hochgradig fehleranfällig: Formfehler, Befangenheitsvorwürfe oder intransparente Auswahlkriterien führen immer häufiger zu Konkurrentenklagen, die Verfahren über Jahre blockieren können. Hinzu kommen neue Herausforderungen durch die Etablierung von Tenure-Track-Programmen und die komplexe Kooperation bei gemeinsamen Berufungen mit außeruniversitären Einrichtungen.
Dieses Seminar macht Ihre Berufungspraxis rechtssicher und zukunftsfähig. Sie erhalten einen umfassenden Überblick über knifflige Fragestellungen und diskutieren, wie Sie komplexe Verfahrensmodelle wie den Tenure Track oder das „Jülicher Modell fehlerfrei steuern können.
Dauer/zeitlicher Ablauf:
Zwei halbe Tage, Zeitraum 08:30 - 13:00 Uhr
Ziele/Bildungsabschluss:
Praxistipps zu alltäglichen Fragestellungen, um Fehler zu vermeiden und schwierige Situationen zu lösen.
Sicherheit im Umgang mit typischen Verfahrensfehlern, um Konkurrentenklagen proaktiv zu vermeiden.
Strategien zur effektiven Identifikation und Handhabung von Befangenheiten in Berufungskommissionen.
Know-how für den Aufbau nachhaltiger Tenure-Track-Programme und deren rechtssichere Zwischen- und Endevaluierung.
Entscheidungshilfe bei der Wahl des passenden Modells für gemeinsame Berufungen (z. B. Jülicher vs. Berliner Modell) unter Abwägung aller Vor- und Nachteile.
Teilnahmevoraussetzungen:
Keine formalen Voraussetzungen. Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende in Hochschulverwaltungen, Justiziariaten und Personalstellen, die Berufungsverfahren betreuen oder in Berufungskommissionen mitwirken.
Technische Voraussetzungen:
Sie benötigen einen Laptop oder PC, der über eine Webcam und ein Mikrofon verfügt.
Lehrgangsverlauf/Methoden:
Lehrgangsverlauf/Methoden
Wir gestalten Fortbildungen so, dass Sie das Wissen am nächsten Tag direkt anwenden können. Interaktiv, verständlich und auf den Verwaltungsalltag zugeschnitten.
Konkrete Fallbeispiele: Wir lesen keine Gesetze vor. Wir arbeiten mit echten Fällen aus Bauamt, Personalstelle und Kämmerei. Unsere Dozenten übersetzen Juristendeutsch in verständliche Handlungsempfehlungen.
Werkzeuge für den Schreibtisch: Sie gehen nicht nur mit Wissen nach Hause, sondern mit Werkzeugen. Checklisten, Musterbescheide und Leitfäden gehören zu jedem Seminar dazu.
Interaktiver Austausch: Fragen sind erwünscht. Unsere Seminare (gerade auch online) leben vom Austausch der Teilnehmenden. So profitieren Sie von den Erfahrungen Ihrer Kolleginnen und Kollegen.
Unsere Schritte zur Seminarplanung:
Wir verstehen uns als Kuratoren für Verwaltungswissen. Unser Anspruch: Jedes Seminar muss so aktuell und praxisnah sein, dass es einer rechtlichen Prüfung standhält und gleichzeitig im Arbeitsalltag wirklich hilft.
1. Nur wer Verwaltung lebt, darf lehren
Bevor Referierende bei Publivio starten, prüfen wir nicht nur ihre fachliche Expertise, sondern auch ihre „Behörden-Kompetenz“. Verstehen sie die Strukturen einer Kommune? Kennen sie die Zwänge des Haushaltsrechts?
2. Wir hören zu, und handeln dann
Nach dem Seminar ist vor dem Seminar. Wir holen nach jeder Veranstaltung strukturiertes Feedback der Teilnehmenden ein. Dabei fragen wir nicht nur nach der Zufriedenheit, sondern nach der Anwendbarkeit des Wissens. Kritik verschwindet nicht in der Schublade, sondern führt direkt zur Anpassung der Fortbildung.
3. Immer auf dem neuesten Stand
Verwaltungswissen veraltet schnell. Ein Seminar zum Vergaberecht, das Urteile vom letzten Monat ignoriert, ist wertlos. Unsere Referierenden scannen permanent Gesetzesänderungen und neue Rechtsprechungen. Wir garantieren, dass unsere Skripte und Inhalte immer die aktuelle Rechtslage abbilden.
4. Methodik statt Monolog
Wir prüfen unsere Konzepte regelmäßig auf didaktische Qualität. Frontalunterricht war gestern. Wir stellen sicher, dass in jedem Format – ob Online oder im Silent Green – Raum für Rückfragen, Fallbeispiele und Interaktion bleibt. Denn nur aktives Lernen verankert Wissen nachhaltig.
Konkrete Fallbeispiel
Material:
Im Anschluss erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.
Förderung:
Keine Förderung möglich. Die Fortbildung richtet sich an Behörden und öffentliche Einrichtungen, die die Kosten in der Regel über ihr internes Fortbildungsbudget abrechnen.
Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende in Hochschulverwaltungen, Justiziariaten und Personalstellen sowie Mitglieder von Berufungskommissionen, die Berufungsverfahren betreuen, vorbereiten oder rechtssicher gestalten wollen.