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Buying Center im B2B Vertrieb souverän überzeugen

Seminar - Oliver Schumacher - Verkaufstrainer

Dieses Seminar zum Buying Center zeigt Vertriebsmitarbeitenden, wie sie komplexe B2B Kaufentscheidungen mit mehreren Beteiligten systematisch analysieren und vertrieblich bearbeiten. Im Mittelpunkt stehen Buying Center Rollen, Stakeholderanalyse, Entscheidungsprozesse, Entscheiderzugang, interne Unterstützer und adressatengerechte Argumentation. Die Teilnehmenden lernen, unterschiedliche Interessen frühzeitig zu erkennen und Verkaufschancen nicht von einem einzigen Ansprechpartner abhängig zu machen.
Termin Ort Preis*
firmenintern auf Anfrage auf Anfrage
*Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt.

Detaillierte Informationen zum Seminar

Inhalte:

Bei komplexen B2B Kaufentscheidungen entscheidet selten eine einzelne Person. Fachabteilung, Anwender, Einkauf, Management und weitere Beteiligte betrachten dasselbe Angebot aus unterschiedlichen Perspektiven.

Für den Vertrieb entsteht dadurch eine besondere Herausforderung: Der eigene Ansprechpartner kann das Angebot positiv bewerten und trotzdem reicht seine Zustimmung nicht aus. Andere Beteiligte besitzen eigene Interessen, Entscheidungskriterien oder Vorbehalte und werden häufig erst spät sichtbar.

Professionelle Arbeit mit einem Buying Center bedeutet deshalb, die tatsächliche Entscheidungsstruktur möglichst früh zu verstehen und die Vertriebsstrategie darauf auszurichten.

  • Erkennen, wann ein Buying Center für eine Verkaufschance relevant ist
  • Formelle und informelle Entscheidungsstrukturen unterscheiden
  • Relevante Personen innerhalb einer Kaufentscheidung identifizieren
  • Typische Rollen eines Buying Centers unterscheiden
  • Entscheider, Beeinflusser, Nutzer, Einkauf und weitere Beteiligte erkennen
  • Offizielle Position und tatsächlichen Einfluss voneinander unterscheiden
  • Den eigenen Ansprechpartner innerhalb des Buying Centers realistisch einschätzen
  • Klären, welchen Einfluss ein Kontakt tatsächlich auf die Entscheidung besitzt
  • Abhängigkeiten von einem einzigen Ansprechpartner frühzeitig erkennen
  • Informationslücken in der Entscheidungsstruktur sichtbar machen
  • Mit geeigneten Fragen weitere Beteiligte identifizieren
  • Herausfinden, wer in welcher Phase des Verkaufsprozesses eingebunden wird
  • Einfluss, Interesse und Haltung einzelner Stakeholder einschätzen
  • Unterschiedliche Ziele und Entscheidungskriterien verstehen
  • Fachliche, wirtschaftliche und persönliche Interessen berücksichtigen
  • Mögliche Befürworter und kritische Beteiligte erkennen
  • Interne Unterstützer für das eigene Angebot identifizieren
  • Einen internen Fürsprecher professionell unterstützen
  • Verstehen, wie Informationen beim Kunden intern weitergegeben werden
  • Vermeiden, dass wichtige Argumente auf dem internen Kommunikationsweg verloren gehen
  • Argumentationen für unterschiedliche Rollen entwickeln
  • Technischen Nutzen für Fachbereiche verständlich darstellen
  • Wirtschaftliche Auswirkungen für Management und kaufmännische Entscheider aufbereiten
  • Relevante Informationen für den Einkauf berücksichtigen
  • Argumente nach Interessen des jeweiligen Stakeholders priorisieren
  • Den direkten Ansprechpartner für interne Abstimmungen unterstützen
  • Unterlagen und Argumentationshilfen für interne Entscheidungen entwickeln
  • Den Zugang zu weiteren Beteiligten professionell ansprechen
  • Gute Gründe für Gespräche mit zusätzlichen Entscheidern formulieren
  • Weitere Kontakte erschließen, ohne den bisherigen Ansprechpartner zu übergehen
  • Mit eingeschränktem Entscheiderzugang professionell umgehen
  • Erkennen, welche Risiken entstehen, wenn wichtige Beteiligte zu spät einbezogen werden
  • Widersprüchliche Anforderungen innerhalb des Buying Centers frühzeitig erkennen
  • Den weiteren Verkaufsprozess an der tatsächlichen Entscheidungsstruktur ausrichten
  • Für konkrete Verkaufschancen eine Buying Center Analyse erstellen
Dauer/zeitlicher Ablauf:
1 Tag Training. Auf Wunsch kann das Seminar durch einen Online Transfertermin, individuelles Coaching oder die Analyse konkreter Verkaufsprojekte ergänzt werden.
Ziele/Bildungsabschluss:

Nach dem Seminar können die Teilnehmenden komplexe Entscheidungsstrukturen auf Kundenseite systematischer analysieren.

Sie lernen, nicht automatisch davon auszugehen, dass ihr direkter Ansprechpartner allein über einen Auftrag entscheidet. Stattdessen klären sie frühzeitig, welche weiteren Personen beteiligt sind, welchen Einfluss diese besitzen und welche Interessen für ihre Entscheidung maßgeblich sind.

Die Teilnehmenden können Argumentationen dadurch gezielter an unterschiedliche Stakeholder anpassen. Ein technischer Anwender benötigt häufig andere Informationen als Einkauf, Geschäftsführung oder kaufmännische Entscheider.

Mehr Sicherheit gewinnen sie außerdem beim Zugang zu weiteren Beteiligten. Sie lernen, zusätzliche Gespräche nachvollziehbar zu begründen, ohne bestehende Ansprechpartner zu umgehen oder die Kundenbeziehung unnötig zu belasten.

Ziel ist ein Verkaufsprozess, bei dem wichtige Personen und Interessen möglichst früh berücksichtigt werden und eine Verkaufschance nicht überraschend an einem bislang unbekannten Beteiligten scheitert.

Teilnahmevoraussetzungen:

Das Seminar eignet sich für Vertriebsmitarbeitende, die Produkte, Dienstleistungen oder Lösungen verkaufen, bei denen mehrere Personen auf Kundenseite an Auswahl, Bewertung oder Freigabe beteiligt sind.

Besonders hilfreich sind eigene anonymisierte Verkaufschancen mit unklaren Entscheidungswegen, schwer erreichbaren Entscheidern oder Situationen, in denen ein zunächst positiv verlaufendes Projekt später durch weitere Beteiligte ins Stocken geraten ist.

Praktische Erfahrung im B2B Vertrieb ist empfehlenswert.

Technische Voraussetzungen:

Für ein Präsenztraining bestehen keine besonderen technischen Voraussetzungen.

Ein eigener Rechner ist hilfreich, wenn während des Seminars mit anonymisierten Kundenstrukturen oder konkreten Verkaufschancen gearbeitet werden soll.

Bei einem Online Training benötigen die Teilnehmenden zusätzlich einen stabilen Internetzugang sowie Kamera und Mikrofon.

Lehrgangsverlauf/Methoden:

Zu Beginn wählen die Teilnehmenden konkrete oder typische B2B Verkaufschancen mit mehreren Beteiligten aus. Sie halten zunächst fest, welche Personen bereits bekannt sind und welche Annahmen bislang über deren Rolle und Einfluss bestehen.

Anschließend erstellen sie eine Buying Center Analyse. Die Beteiligten werden nach Funktion, tatsächlichem Einfluss, Interessen, Entscheidungskriterien und Haltung gegenüber dem eigenen Angebot betrachtet.

Im nächsten Schritt untersuchen die Teilnehmenden, welche Informationen ihnen noch fehlen. Sie entwickeln konkrete Fragen, mit denen sich weitere Beteiligte, Entscheidungswege und interne Abstimmungen herausarbeiten lassen.

Eine weitere Arbeitsphase beschäftigt sich mit der adressatengerechten Argumentation. Für dieselbe Lösung entwickeln die Teilnehmenden unterschiedliche Argumentationsschwerpunkte für beispielsweise Anwender, Fachabteilung, Einkauf und Management.

Kurze Gesprächssequenzen greifen typische Situationen auf: Ein Ansprechpartner blockiert den Zugang zum Entscheider, ein interner Unterstützer soll das Angebot weitertragen oder ein bislang unbekannter Stakeholder bringt neue Entscheidungskriterien ein.

Zum Abschluss legt jeder Teilnehmer für eine konkrete Verkaufschance fest, welche Personen noch einbezogen werden sollten, welche Informationen fehlen und welche nächsten Schritte innerhalb des Buying Centers sinnvoll sind.

Material:

Die Teilnehmenden erhalten Arbeitshilfen zur Analyse und Bearbeitung komplexer Buying Center Strukturen.

Dazu gehören eine Vorlage für die Buying Center Analyse, Leitfragen zur Identifikation relevanter Beteiligter sowie Kriterien zur Einschätzung von Einfluss, Interessen, Entscheidungskriterien und Haltung gegenüber dem eigenen Angebot.

Zielgruppe:

Das Seminar richtet sich an Verkäufer, Account Manager und Business Development Mitarbeitende, deren B2B Verkaufschancen von mehreren Personen auf Kundenseite bewertet, beeinflusst oder freigegeben werden.

Besonders geeignet ist das Training für komplexere Verkaufsprozesse, bei denen beispielsweise Fachabteilung, Anwender, Einkauf und Management unterschiedliche Erwartungen an dieselbe Lösung stellen.

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