Nach dem Seminar können Sie grundlegende Datenbankstrukturen entwerfen und deren Eignung für fachliche Anforderungen beurteilen. Sie verstehen das relationale Datenbankmodell und können Normalisierung, Integritätsregeln und Fremdschlüsselbeziehungen zur Sicherung konsistenter Daten einsetzen. Sie können außerdem abwägen, wann Denormalisierung und bewusst eingesetzte Redundanzen sinnvoll sind. Sie kennen wichtige Optimierungsverfahren sowie Grundlagen der Versionierung und Migration. Relationale Datenbanken, NoSQL-Systeme und Technologien zur Verarbeitung großer Datenmengen können Sie fachlich unterscheiden. Darüber hinaus verstehen Sie grundlegende Sicherheitsanforderungen und können Maßnahmen auf Anwendungsebene von Aufgaben der Datenbankadministration abgrenzen.
Normalisierung relationaler Datenbanken und Abgrenzung zur Denormalisierung
Referenzielle Integrität und Datenkonsistenz
Datenbankentwurfsmethoden
Top-down- und Bottom-up-Ansatz
Datenbankentwurf mit UML-Diagrammen
Reverse Engineering von Datenbanken
Einordnung von Domain-Driven Design nach Eric Evans
Datenbanksicherheit und Datenschutz
Anwendungsebene: SQL-Injection und Schutz durch parametrisierte Abfragen
Administration: eingeschränkte Datenbankkonten statt Root- oder Administratorkonten für Anwendungsabfragen
Zugriffsrechte und Verschlüsselung zum Schutz sensibler Daten
Verantwortlichkeiten von Entwicklung und Datenbankadministration
Datenbankoptimierung
Indexierungstechniken und ihre Auswirkungen
Datenbankstatistiken und Optimizer
Partitionierung und Replikation
Datenbankdenormalisierung
Vorteile und Nachteile bewusst eingesetzter Redundanzen
Anwendungsbeispiele für denormalisierte Datenbanken
Performanceoptimierung und Auswirkungen auf die Datenkonsistenz
Datenbankmigration und -aktualisierung
Datenbankversionierung und Aktualisierung
Schema- und Datenmigrationen
Werkzeuge und Methoden für Migrationen
Big Data und NoSQL
Unterschiede zwischen relationalen und NoSQL-Datenbanken
NoSQL-Datenmodelle: Dokumente, Spaltenfamilien, Graphen und Schlüssel-Wert-Paare
Herausforderungen bei großen Datenmengen
Technologien für verteilte Speicherung und Verarbeitung: Hadoop und Apache Spark
MongoDB als dokumentenorientiertes Datenbanksystem
Data Warehousing und Data Mining
Datenbankdesign für Cloud-Plattformen
Verwaltete Datenbankdienste und verteilte Datenbanksysteme, beispielsweise Amazon RDS und Google Cloud Spanner
Skalierung und Hochverfügbarkeit in der Cloud
Dauer/zeitlicher Ablauf:
3 Tage
Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an Softwareentwickler, Datenbankadministratoren, Systemarchitekten und Datenanalysten, die Datenstrukturen entwerfen, beurteilen oder weiterentwickeln möchten.
Auch Projektverantwortliche mit technischem Bezug und IT-Fachkräfte, die ihre Kenntnisse im Datenbankentwurf erweitern möchten, profitieren von dem Seminar.
Teilnahmevoraussetzungen
Sie sollten grundlegende Datenbankkonzepte wie Tabellen, Datentypen, Schlüssel und Beziehungen kennen.
Grundlegende SQL- und Programmierkenntnisse sind hilfreich.
Erste Erfahrungen mit Datenmodellierung, beispielsweise mit Entity-Relationship-Diagrammen, sind von Vorteil.
Das Seminar vermittelt Grundlagen des Datenbankentwurfs und setzt keine vertieften Administrationskenntnisse voraus.
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