Webinar - Steinbeis-Transferzentrum Managementseminare & Mittelstandsberatung (STZM)
| Termin | Ort | Preis* |
|---|---|---|
| 16.06.2026- 17.06.2026 | online | 577,15 € |
Als besonders problematisch erweist sich immer wieder das Ein- und Abschätzen des Risikos (eine Kombination aus dem Grad des möglichen Schadens und der Eintretenswahrscheinlichkeit). Die Ergebnisse von Risikoeinschätzungen sind oft kaum sinnvoll vergleichbar, weil Methoden mit zu weich definierten Kriterien oder zu geringer Auflösung eingesetzt werden. Gleichzeitig wird die Bedeutung der Risikoeinschätzung überbewertet und ihr Einfluss auf die Entscheidung über die Schutzmaßnahmen ist zu groß.
Im ersten Teil des Seminars werden grundlegende gesetzliche Anforderungen den drei gängigsten Methoden gegenübergestellt. Zur Risikoeinschätzung lernen die Teilnehmer/innen zwei exakt definierte Systeme kennen, die eingesetzt werden können, um eher schwach definierte Methoden zu ersetzen. Im zweiten Teil wird die Anwendung der Methoden gemeinsam am Beispiel einer einfachen Maschine umgesetzt. Dabei werden die Gefährdungssituationen für alle wesentlichen Phasen des Einsatzes ermittelt, die Risiken abgeschätzt und dann geeignete Maßnahmen diskutiert, die gleichzeitig dem Stand der Technik genügen müssen.
Inhalte im Einzelnen:
Rechtlicher Hintergrund und Anforderungen aus Normen
Vorstellung gängiger Methoden
Praktische Anwendung
Methoden:
Praxisorientierte Inputs, Einzel- und Gruppenarbeit sowie praktische Übungen.
Seminarleitung:
Der Seminarleiter ist Fachreferent für Sicherheitstechnik im Maschinen- und Anlagenbau. Er besitzt 25 Jahre Erfahrung im Coaching von Risikobeurteilungsprojekten und der Umsetzung von Sicherheitskonzepten für Elektrogeräte, Wärme- und Klimatechnik, Werkzeugmaschinen und komplexe Anlagen der Fertigungsindustrie.
Zielgruppe:
Dieses Seminar richtet sich an Ingenieur/innen, Konstrukteur/innen und Techniker/innen sowie an Mitarbeiter/innen aus dem Qualitätsmanagement, die mit der Produktsicherheit befasst sind. Sinnvoll ist auch die Teilnahme für F&E-Verantwortliche, da sie die Organisationsverantwortung für die Produktsicherheit trifft.