Inhalte des Seminars „Ganzheitliche Projektsteuerung am Bau“
Ihre Bauvorhaben werden zunehmend komplexer, die Abläufe immer schneller. Kosten-, Termin- und Konkurrenzdruck steigen. Bei dem vielfältigen und komplizierten Unternehmenseinsatz und u. a. dem Übergang in die Vermietung oder Eigennutzung muss einer – nämlich Sie, der Projektmanager, der Bauherr – den Gesamtüberblick behalten! Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Immobilieninvestition ist damit ein effektives und ganzheitliches Projektmanagement! Wirtschaftliche, technische und rechtliche Aspekte sind fast gleichbedeutend für eine erfolgreiche Projekthandlung geworden und fordern den Projektmanager heraus.
Warum Sie diese Veranstaltung besuchen sollten
Die Wahrnehmung dieser Aufgaben und Pflichten erfordert fundiertes Wissen in diesen verschiedenen Bereichen. Erfahren Sie, wie Sie
- Ihr Projektmanagement professionell strukturieren, organisieren und überwachen
- in jeder Situation am Bau dasrichtige Handwerkszeug bereit haben und reagieren können
- rechtliche Risiken undtypische Haftungsfallen erkennen und vermeiden
- externe Projektsteuererbzw. -manager professionell überwachen undim Versagensfall indie Verantwortung nehmen
- Qualitäten, Termine und Kosten erfolgreich kontrollieren und nachhalten
Informieren Sie sich außerdem über alle wichtigen juristischen Eckpfeiler des Projektmanagements:
- Essentials eines Projektsteuerungs-/Projektmanagementvertrages
- Vergütung von Projektsteuerungs-/Projektmanagementleistungen
- Aktuelle Rechtsprechung zur Haftung des Projektsteuerers
Erster Seminartag Ganzheitliche Projektsteuerung am Bau
Organisation und Aufgaben im Rahmen des Projektmanagements
Alle nachfolgenden Themen werden lebendig und anhand von Praxisbeispielen dargestellt!
Aufstellung der Projektorganisation
- Welche typischen Organisationsformen gibt es?
- Wie werden Abstimmungs- und Entscheidungserfordernisse im Projekt organisiert und dokumentiert?
- Darstellung eines Projektstrukturplans
- Die Vorgaben der Projektsteuerer
- Das effiziente und übersichtliche Berichtswesen
- Wie werden Prioritäten in der Organisationsabwicklung gesetzt?
- Die gerichtsfeste Dokumentation für den Projektsteuerer
Termine und Kapazitäten
- Welche Ziele hat das Terminmanagement?
- Darstellung der Arten von Terminplänen und ihre Verwendung
- Terminliche Abstimmung zwischen den Projektbeteiligten
- Welche Termine werden als Vertragsfristen vereinbart, welche pönalisiert und wenn ja, warum und in welcher Höhe?
- Voraussetzungen für die Auswertung von Verzügen bzw. Behinderungen
- Der „gestörte Planungs- bzw. Bauablauf“
- Wie schreibt man mit welchen Tools Termine fort?
- Beschleunigungsmaßnahmen: Einsatz und Risiken
- Welche Maßnahmen beenden das Projekt
Kosten und Finanzplanung
- Entwicklung eines Kostenrahmens für Planerverträge
- Erläuterung typischer Kostenrisiken
- Arten der Kostenermittlungen
- Abstimmung zwischen den Projektbeteiligten zur einheitlichen Kostensteuerung
- Typische Themen betreffend die Prüfung von Planerrechnungen
- Der ‚Cross-Check‘ zur Auffindung von Massenfehlern
- Gegensteuerungsmaßnahmen bei Kostenüberschreitungen
- Beispiele für typische mögliche Einsparungspotenziale
- Fortschreibung von Kostenobergrenzen, Kostenermittlungen und Budgets mit den jeweiligen Besonderheiten z. B. bezogen auf Kostengruppen nach DIN 276
Qualitätsmanagement
- Anforderungen an die Plausibilitäts- bzw. Stichprobenprüfung der Planung und Umsetzung durch den Projektsteuerer
- Nacherfüllung von Planungsmängeln
- Massen- und weitere inhaltliche Prüfungen in der Ausschreibung und bei der Vergabe
- Welche Maßnahmen für das Qualitätsmanagement werden vom Projektsteuerer zur Aufnahme in die Planer- und Bauverträge vorgeschlagen?
- Vorbereitung der rechtsgeschäftlichen Abnahmen von Planer- und Bauverträgen vor und Übergabe an den Nutzer
Vertrags- und Versicherungsmanagement