Detaillierte Informationen zum Seminar
Inhalte:
Das Gespräch mit einer erkrankten oder langzeitabwesenden Person ist der kritischste Moment im BEM – und gleichzeitig der, auf den die wenigsten Beteiligten systematisch vorbereitet werden. Ob BEM-Beauftragte, HR-Fachkraft oder Führungskraft: Wer dieses Gespräch führt, bewegt sich zwischen Fürsorge und Funktion, zwischen rechtlichen Anforderungen und menschlicher Sensibilität.
In der Praxis scheitern BEM-Prozesse häufig nicht an fehlenden Konzepten, sondern an konkreten Gesprächssituationen: dem Mitarbeitenden, der misstrauisch ablehnt. Der Fachkraft, die nicht weiß, was sie sagen darf. Dem Gespräch, das eskaliert, weil Ängste vor Kündigung oder Kontrollverlust im Raum stehen.
Diese Fortbildung gibt Ihnen das Rüstzeug, um BEM-Gespräche strukturiert, rechtssicher und lösungsorientiert zu führen. Gerade dann, wenn es schwierig wird.
Dauer/zeitlicher Ablauf:
Kurzformat (4 Stunden), Zeitraum 08:30 - 13:00 Uhr
Ziele/Bildungsabschluss:
Konkrete Gesprächseinstiege für typische Widerstands- und Abwehrsituationen.
Methoden der lösungsorientierten Gesprächsführung direkt anwendbar auf den BEM-Kontext.
Sicherheit im Umgang mit emotionalen Reaktionen, Ängsten und drohender Eskalation.
De-Eskalationstechniken und Pacing & Leading für angespannte Gesprächssituationen.
Ein persönlicher Transferplan für die erste BEM-Gesprächssituation nach dem Seminar.
Teilnahmevoraussetzungen:
Keine formalen Voraussetzungen. Das Seminar richtet sich an BEM-Beauftragte, HR-Fachkräfte und Führungskräfte im öffentlichen Dienst, die BEM-Gespräche führen und dabei auch mit schwierigen Situationen professionell umgehen wollen.
Technische Voraussetzungen:
Sie benötigen einen Laptop oder PC, der über eine Webcam und ein Mikrofon verfügt.
Lehrgangsverlauf/Methoden:
Lehrgangsverlauf/Methoden
Wir gestalten Fortbildungen so, dass Sie das Wissen am nächsten Tag direkt anwenden können. Interaktiv, verständlich und auf den Verwaltungsalltag zugeschnitten.
Konkrete Fallbeispiele: Wir lesen keine Gesetze vor. Wir arbeiten mit echten Fällen aus Bauamt, Personalstelle und Kämmerei. Unsere Dozenten übersetzen Juristendeutsch in verständliche Handlungsempfehlungen.
Werkzeuge für den Schreibtisch: Sie gehen nicht nur mit Wissen nach Hause, sondern mit Werkzeugen. Checklisten, Musterbescheide und Leitfäden gehören zu jedem Seminar dazu.
Interaktiver Austausch: Fragen sind erwünscht. Unsere Seminare (gerade auch online) leben vom Austausch der Teilnehmenden. So profitieren Sie von den Erfahrungen Ihrer Kolleginnen und Kollegen.
Unsere Schritte zur Seminarplanung:
Wir verstehen uns als Kuratoren für Verwaltungswissen. Unser Anspruch: Jedes Seminar muss so aktuell und praxisnah sein, dass es einer rechtlichen Prüfung standhält und gleichzeitig im Arbeitsalltag wirklich hilft.
1. Nur wer Verwaltung lebt, darf lehren
Bevor Referierende bei Publivio starten, prüfen wir nicht nur ihre fachliche Expertise, sondern auch ihre „Behörden-Kompetenz“. Verstehen sie die Strukturen einer Kommune? Kennen sie die Zwänge des Haushaltsrechts?
2. Wir hören zu, und handeln dann
Nach dem Seminar ist vor dem Seminar. Wir holen nach jeder Veranstaltung strukturiertes Feedback der Teilnehmenden ein. Dabei fragen wir nicht nur nach der Zufriedenheit, sondern nach der Anwendbarkeit des Wissens. Kritik verschwindet nicht in der Schublade, sondern führt direkt zur Anpassung der Fortbildung.
3. Immer auf dem neuesten Stand
Verwaltungswissen veraltet schnell. Ein Seminar zum Vergaberecht, das Urteile vom letzten Monat ignoriert, ist wertlos. Unsere Referierenden scannen permanent Gesetzesänderungen und neue Rechtsprechungen. Wir garantieren, dass unsere Skripte und Inhalte immer die aktuelle Rechtslage abbilden.
4. Methodik statt Monolog
Wir prüfen unsere Konzepte regelmäßig auf didaktische Qualität. Frontalunterricht war gestern. Wir stellen sicher, dass in jedem Format – ob Online oder im Silent Green – Raum für Rückfragen, Fallbeispiele und Interaktion bleibt. Denn nur aktives Lernen verankert Wissen nachhaltig.
Konkrete Fallbeispiel
Material:
Im Anschluss erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.
Förderung:
Keine Förderung möglich. Die Fortbildung richtet sich an Behörden und öffentliche Einrichtungen, die die Kosten in der Regel über ihr internes Fortbildungsbudget abrechnen.
Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an BEM-Beauftragte, HR-Fachkräfte und Führungskräfte im öffentlichen Dienst, die BEM-Gespräche führen und dabei auch mit schwierigen Situationen professionell umgehen wollen.