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AI/ML Produktmanagement

Seminar - GFU Cyrus AG

Die Teilnehmenden erlernen die wesentlichen Unterschiede zwischen traditioneller Software und KI-Produkten. Ziel ist es, Geschäftspotenziale für ML-Anwendungsfälle zu identifizieren, Anforderungen an Datenqualität zu definieren und die Zusammenarbeit mit Data Scientists effizient zu steuern, um marktfähige Lösungen zu entwickeln.
Termin Ort Preis*
firmenintern auf Anfrage auf Anfrage
*Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt.

Detaillierte Informationen zum Seminar

Inhalte:
  • 1. Das Fundament: KI-Mindset für Produktverantwortliche
    • Probabilistik vs. Determinismus: Warum KI-Produkte niemals fertig sind und wie man mit unvorhersehbarem Systemverhalten umgeht.
    • Anwendungsfelder identifizieren: Klassifikation (Was ist das?), Regression (Wie viel?), Clustering (Was gehört zusammen?) und Generative KI.
    • Der AI-Product-Canvas: Strukturierung von Problemstellung, Datenbedarf und Erfolgskriterien auf einer Seite.

  • 2. Daten als Produktbestandteil (Data Strategy)
    • Datenakquise und -qualität: Identifikation interner und externer Datenquellen sowie Strategien für das Kaltstart-Problem.
    • Data Labelling und Annotation: Management des Aufwands für die Erstellung von Trainingsdaten und Auswahl der richtigen Werkzeuge.
    • Datenschutz und Compliance: Rechtliche Rahmenbedingungen (DSGVO, AI Act) und deren Einfluss auf das Produktdesign.

  • 3. Problem-Solution Fit für ML
    • Hypothesengetriebene Entwicklung: Formulierung von klaren Geschäftshypothesen, die durch ML-Modelle validiert werden können.
    • User Experience für KI: Gestaltung von Interfaces, die Vertrauen schaffen und den Umgang mit Fehlprognosen (False Positives/Negatives) erleichtern.
    • Value Proposition: Warum KI hier die bessere Lösung ist als eine einfache regelbasierte Logik.

  • 4. Metriken und Evaluation
    • Technische vs. Business-Metriken: Verständnis von Precision, Recall, F1-Score und deren Übersetzung in geschäftlichen Impact (ROI, Conversion).
    • Baseline-Definition: Festlegung eines Vergleichswerts (z. B. menschliche Leistung oder einfacher Algorithmus), um den Fortschritt zu messen.
    • Monitoring im Betrieb: Überwachung von Model Drift - wenn das Modell in der realen Welt an Genauigkeit verliert.

  • 5. Der ML-Lebenszyklus und agile Prozesse
    • Experimentation Phase: Schnelles Prototyping und Machbarkeitsstudien (PoC) zur Risikominimierung.
    • Integration in Sprints: Anpassung von Scrum oder Kanban an die oft nicht-linearen Arbeitsweisen von Data Science Teams.
    • MVP-Definition für KI: Wie viel Genauigkeit ist für den Marktstart notwendig?

  • 6. Zusammenarbeit mit Data Science Teams
    • Rollenverständnis: Brücken bauen zwischen Engineering, Data Science und Business.
    • Anforderungsmanagement: Wie man User Stories für ML schreibt, ohne die technische Lösung vorzugeben.
    • Erwartungsmanagement: Kommunikation von Unsicherheiten und Zeitbedarfen gegenüber dem Management.

  • 7. Ethik, Bias und Erklärbarkeit (XAI)
    • Bias-Erkennung: Identifikation und Minimierung von Vorurteilen in Trainingsdaten und Modellergebnissen.
    • Explainable AI: Methoden, um Black Box-Entscheidungen für Nutzer und Regulierungsbehörden nachvollziehbar zu machen.
    • Ethische Leitplanken: Aufbau eines Wertekatalogs für den verantwortungsvollen Einsatz von KI im Unternehmen.

  • 8. Die Praxis-Werkstatt: Das AI Product Discovery-Szenario
    • Case Study: Entwicklung einer Produktstrategie für ein konkretes ML-Szenario (z. B. Predictive Maintenance oder Personalisierung).
    • Modellierung der Feedback-Loop: Entwurf eines Systems, das durch Nutzerinteraktion automatisch besser wird.
    • Transferplan: Identifikation des ersten Quick Win KI-Anwendungsfalls im eigenen Portfolio.




Zielgruppe:
  • Produktmanager und Product Owner: Die bereits Erfahrung haben und nun Produkte mit KI-Komponenten verantworten oder planen.
  • Business Analysten und Strategen: Akteure, die Potenziale für Prozessautomatisierung und prädiktive Analysen bewerten.
  • Führungskräfte in der Tech-Branche: Die die Ressourcenallokation und Zeitpläne für ML-Projekte besser einschätzen müssen.
  • Data Scientists mit Führungsanspruch: Personen, die die geschäftliche Seite der Modellentwicklung verstehen wollen.
  • Innovationsmanager: Die KI als Werkzeug zur Lösung komplexer Kundenprobleme in das Portfolio integrieren möchten.



Seminarkennung:
S6299
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