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PAAR- UND SEXUALTHERAPEUT(IN)

Seminar - IEK Berlin - Deutsches Institut für Entspannungstechniken und Kommunikation

In dieser Ausbildung zum Paar- und Sexualtherapeuten werden in Gruppen- und Zweiersettings anhand von Fallbeispielen und Rollenspielen lösungsorientierte therapeutische Interventionen vermittelt. Die Bewusstwerdung der eigenen Standpunkte und Prägungen im sensiblen Bereich der zwischenmenschlichen Beziehung wird in der Gruppe reflektiert und vergegenwärtigt. Es wird in der Ausbildung großer Wert darauf gelegt, sich der Fähigkeit zu vergewissern, in Kommunikations- und Interaktionstechniken eigene Projektionen aus Beratungssituationen fernzuhalten. In dieser IEK-Ausbildung werden humorvoll, gewissenhaft und präzise die unterschiedlichen Ebenen sexueller Problematiken in Beziehungen und ihre miteinander verflochtenen körperlichen und seelischen Aspekte analysiert und benannt: das Körperlich-funktionale, das Emotionale, das Geistige. 
Termin Ort Preis*
auf Anfrage Braunschweig 2.400,00 €
*Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt.

Detaillierte Informationen zum Seminar

Inhalte:
  • Geschichte der Sexualtherapie
  • Pioniere der Sexualwissenschaft
  • Beziehungssucht und Beziehungsflucht
  • Einseitig erlebte Lustlosigkeit in der Partnerschaft
  • Übertragung, Gegenübertragung und Projektion in der Partnerschaft
  • Sexuelle Erregung durch Streit
  • Abspaltung und Integration
  • Störungsbilder in der Sexualtherapie nach ICD 10/ DSM IV
  • Störungsbilder in der Paartherapie
  • Psychosomatische Ursachen und Lösungen von Potenzproblemen
  • Automatismen und wiederkehrende Konflikte in Partnerschaften
  • Wann funktionieren offene Beziehungen?
  • Sexualität in- und außerhalb der Zweierbeziehung
  • Die „eingeschlafene Beziehung“: der Wunsch, „das Feuer neu zu entfachen“; die Suche nach dem vergangenen Glück
  • Alkohol, Drogen und sexuelle Frustration
  • Das Akzeptieren eigener Widersprüche: Potentiale von Widersprüchen entdecken
  • Die Pionierarbeit und die therapeutischen Ansätze von Wilhelm Reich
  • Sexuelle Phantasien; der Harem und Orgien als Wunschvorstellung, die Lust am Zusehen
  • Zwänge
  • Tantrische Körperarbeit
  • Körpertherapie: Verspannungen und Lustlosigkeit
  • Lustkiller Stress, Versagensängste und Leistungsdruck
  • Vom Umgang mit Sexualität in unterschiedlichen Kulturen und Epochen
  • Sexuelle Tabus im Wandel der Zeit: Symposien in der griechischen Kultur; Lustknaben und Rausch
  • Historische Entwicklung der Moral
  • Die besondere Problematik von Inzest- und Missbrauchsopfern in unerfüllten sexuellen Beziehungen
  • Sexualität nach Prostata- und Brust-OPs
  • Auswirkungen des Internets auf das Sexualverhalten
  • Sexualmythen
  • Vitalisierende Nahrungsmittel
  • Aphrodisiaken
  • Viagra und andere Stimulanzen
  • Sex-„Spielzeuge“ und Hilfsmittel
  • Sexualität und Behinderung; Sexualbegleitung und Sexualassistenz
  • Polygamie und Polyamory, Polyamory und Partnerschaft
  • Homosexualität, Transgender, Bisexualität
  • Frigidität
  • Sexsucht in der Selbstbefriedigung und in der Partnersexualität
  • Eifersucht
  • Dominanz, Unterwerfung, SM, Bondage, Vertrauen und Therapie
  • Autogenes Training Seminarleiterschein (32 UE)
  • Auswirkungen der Reinlichkeitserziehung in der Kindheit auf die Sexualität
  • Natürliche und selbstverständliche Scham versus anerzogene und überzogene Scham
  • Zärtlichkeit und Schmerz, die Akzeptanz gegenläufiger Sehnsüchte
  • Kuschel-Partys
  • Tantrische Bewegung in der Neuzeit, Tantra-Kurse
  • Sexualenergetische Praktiken aus Mantak Chias „Tao Yoga der Liebe“
  • Neues ausprobieren: Vom therapeutischen Potential der Swingerclubs
  • Seitensprünge als Beziehungsretter
  • Unterschiede von körperlicher und emotionaler Nähe
  • Japanische Liebeshotels
  • Polyamore Lebensgemeinschaften
  • Grundprinzipien der Psychoanalyse: Ödipuskomplex, anale und orale Phase
  • Freud gestern, heute, morgen: Ist die Psychoanalyse überholt?
  • Die Gestaltung des Erstgespräches
  • Gestaltung einer paar- und sexualtherapeutischen Sitzung
  • Einzelgespräche und Zweiergespräche in der Paartherapie, Beratungskonzepte
  • Die präzise Diagnostik der Problematik
  • Die Grenzen des Therapeuten, Nähe und Distanz zum Klienten
  • Das Vertrauen der Klienten zum Therapeuten
  • Therapieverläufe
  • Gestalttherapeutische Ansätze in der Paar- und Sexualtherapie
  • Systemische Ansätze
  • Ansätze aus der Familienaufstellung in der Paar- und Sexualtherapie
Dauer/zeitlicher Ablauf:
2 Wochen Intensivausbildung
Ziele/Bildungsabschluss:
Der erfolgreiche Abschluss wird mit einem Zertifikat des IEK bescheinigt. Die erworbene Qualifikation kann grundsätzlich bundesweit namentlich geführt und z. B. in selbstständiger Arbeit, eigener Praxis oder im Angestelltenverhältnis beruflich ausgeübt werden. 
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