Seminar - Institut für Verkauf und Marketing
Dieses Seminar qualifiziert angehende und erfahrene Trainerinnen und Trainer dazu, Lernprozesse zielgerichtet, teilnehmerorientiert und souverän zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen die Analyse von Zielgruppenanforderungen, die Formulierung klarer Lernziele, der bewusste Umgang mit Individualität in Gruppen sowie die agile Anpassung des Seminarverlaufs an Lernfortschritte, Dynamiken und Rahmenbedingungen.
Die Teilnehmenden arbeiten praxisnah mit kurzen Theorieimpulsen, moderierten Reflexionen, Gruppenübungen, Fallbeispielen, Feedbacksequenzen und Transferaufgaben für den eigenen Trainingsalltag.
| Termin | Ort | Preis* |
|---|---|---|
| 15.07.2026- 16.07.2026 | Frankfurt am Main | 1.582,70 € |
| 05.08.2026- 06.08.2026 | Köln | 1.582,70 € |
| 14.09.2026- 15.09.2026 | Leipzig | 1.582,70 € |
Didaktisch-methodischer Ansatz
· Aktivierung: Kurze Theorieimpulse werden durch Übungen, Austausch und Reflexion ergänzt.
· Praxisorientierung: Die Teilnehmenden übertragen Inhalte auf eigene Trainingssituationen.
· Agilität: Der Ablauf wird bei Bedarf an Gruppenbedürfnisse, Lernfortschritt und Dynamik angepasst.
· Feedbackkultur: Feedback erfolgt wertschätzend, konkret und entwicklungsorientiert.
· Demokratische Beteiligung: Entscheidungen zu Vertiefungen, Methodenwahl und Prioritäten werden transparent mit der Gruppe getroffen.
Tag 1: Grundlagen, Zielgruppe und Lernziele
Leitfrage des Tages: Wie plane ich ein Seminar so, dass Zielgruppe, Lernziele, Methodik und Gruppenbedürfnisse sinnvoll zusammenpassen?
· 09:00–09:30 | Ankommen und Seminarrahmen: Begrüßung, Erwartungen, Zielklärung, Arbeitsvereinbarungen. Methoden: Check-in, Erwartungsabfrage, Kartenabfrage.
· 09:30–10:30 | Anforderungen der Zielgruppe: Zielgruppenanalyse, Vorwissen, Bedürfnisse, Praxisbezug, mögliche Widerstände. Methoden: Impuls, Gruppenarbeit, Persona-Übung.
· 10:30–10:45 | Pause: Erholung und informeller Austausch.
· 10:45–12:00 | Lernziele setzen und kommunizieren: Kompetenzorientierte Lernziele, Transparenz, Erwartungsmanagement, Erfolgskriterien. Methoden: Mini-Input, Formulierungsübung, Peer-Feedback.
· 12:00–13:00 | Mittagspause: Erholung und Netzwerken.
· 13:00–14:15 | Grundlagen der Didaktik und Methodik: Didaktische Planung, Methodenwahl, Medien, Aktivierung, Transferorientierung. Methoden: Input, Methodenlandkarte, Kurzplanung.
· 14:15–14:30 | Pause: Erholung und informeller Austausch.
· 14:30–15:30 | Individualität innerhalb der Gruppe: Umgang mit verschiedenen Lernstilen, Vorerfahrungen, Rollen und Gruppendynamiken. Methoden: Fallarbeit, Kleingruppenreflexion, moderierter Austausch.
· 15:30–16:00 | Tagesabschluss: Erkenntnisse sichern, offene Fragen, Transferauftrag für Tag 2. Methoden: Blitzlicht, Lernjournal, Ausblick.
Tag 2: Agiles Handeln, Gruppensteuerung und Transfer
Leitfrage des Tages: Wie bleibe ich als Trainerin oder Trainer souverän, flexibel und handlungsfähig, wenn Gruppen, Zeit oder Rahmenbedingungen herausfordernd werden?
· 09:00–09:20 | Rückblick und Aktivierung: Erkenntnisse aus Tag 1, Transferauftrag, offene Fragen. Methoden: Check-in, Lernpartner-Austausch.
· 09:20–10:30 | Agiles Verhalten als Trainer und Coach: Trainerrolle, Coachhaltung, situatives Reagieren, Lernprozessbegleitung. Methoden: Impuls, Szenarioarbeit, Reflexion.
· 10:30–10:45 | Pause: Erholung und informeller Austausch.
· 10:45–12:00 | Zeitmanagement im Seminar: Realistische Ablaufplanung, Priorisierung, Timeboxing, Umgang mit Verzögerungen. Methoden: Planungsübung, Arbeit an Praxisfällen.
· 12:00–13:00 | Mittagspause: Erholung und Netzwerken.
· 13:00–14:00 | Restrukturierungen im Seminarablauf: Umplanen bei neuen Anforderungen, Vertiefungswünschen, Störungen oder Zeitdruck. Methoden: Simulation, Entscheidungsraster, Gruppenreflexion.
· 14:00–14:15 | Pause: Erholung und informeller Austausch.
· 14:15–15:15 | Selbstbewusster Umgang mit der Gruppe: Präsenz, Kommunikation, Umgang mit Einwänden, Störungen und dominanten Teilnehmenden. Methoden: Rollenspiel, Feedback, Trainer-Checkliste.
· 15:15–15:45 | Kompetenzen und demokratische Entscheidungsfindung: Kompetenzorientierung, Beteiligung, Konsent, Mehrpunktabfrage, transparente Priorisierung. Methoden: Methodenübung, Gruppenentscheidung, Auswertung.
· 15:45–16:00 | Abschluss und Transfer: Persönlicher Aktionsplan, Feedback, nächste Schritte. Methoden: Transferplan, Abschlussrunde.
Kompetenzaufbau im Seminar
· Fachlich-didaktische Kompetenz: Lernziele, Didaktik, Methodik und Seminarstruktur sicher verbinden. Praxisnutzen: Trainings werden klarer, nachvollziehbarer und lernwirksamer.
· Methodische Kompetenz: Passende Lernformen, Übungen und Reflexionsmethoden auswählen. Praxisnutzen: Teilnehmende werden aktiv eingebunden und übernehmen Verantwortung für ihren Lernprozess.
· Soziale Kompetenz: Gruppen wahrnehmen, Beteiligung fördern und Konflikte konstruktiv bearbeiten. Praxisnutzen: Die Lernatmosphäre bleibt wertschätzend, produktiv und zielorientiert.
· Selbstkompetenz: Präsenz, Klarheit, Selbstbewusstsein und agile Haltung stärken. Praxisnutzen: Trainerinnen und Trainer handeln auch in herausfordernden Situationen souverän.
· Entscheidungskompetenz: Demokratische Entscheidungsprozesse moderieren und transparent machen. Praxisnutzen: Gruppenentscheidungen werden nachvollziehbar, akzeptiert
Lernziele
Nach dem Seminar können die Teilnehmenden:
· Anforderungen einer Zielgruppe systematisch erfassen und in ein passendes Seminardesign übersetzen.
· Lernziele klar formulieren, priorisieren und gegenüber der Gruppe verständlich kommunizieren.
· Individualität, Vorerfahrungen und unterschiedliche Lernbedürfnisse innerhalb einer Gruppe konstruktiv berücksichtigen.
· Didaktische und methodische Grundlagen gezielt für lebendige Lernprozesse einsetzen.
· Als Trainer und Coach agil handeln, auf Veränderungen reagieren und den Seminarablauf sinnvoll restrukturieren.
· Zeitmanagement, Gruppendynamik und demokratische Entscheidungsprozesse sicher steuern.
· Selbstbewusst, wertschätzend und kompetenzorientiert mit Gruppen umgehen.
Zielgruppe
· Trainerinnen und Trainer, Dozentinnen und Dozenten sowie interne Wissensträgerinnen und Wissensträger
· Führungskräfte, Coaches und Projektverantwortliche, die Lern- oder Workshopformate moderieren
· Personen, die Seminare planen, durchführen, reflektieren und weiterentwickeln möchten