Seminare

Systemischer Traumatherapeut

Seminar - IEK Berlin - Deutsches Institut für Entspannungstechniken und Kommunikation

In der Ausbildung werden durch Vortrag, Gruppenarbeit und Selbsterfahrung ein theoretisches und praktisches Basiswissen sowie Kernkompetenzen einer*s systemischen Traumatherapeut*in erarbeitet. Die Teilnehmenden üben gleichermaßen Elemente aus den zusammengesetzten therapeutischen Disziplinen, Methoden und Verfahren. Ihre Erfahrungen werden reflektiert, analysiert und auf ihre therapeutische Relevanz hin geprüft. Die gelernten Methoden und Verfahren werden von den Teilnehmenden umgesetzt und gemeinsam Therapie- bzw. Beratungsansätze generiert. Die Ausbildung endet mit der Durchführung einer selbst entwickelten Einheit, jede Selbsterfahrung wird von erfahrenen Therapeut*innen und/oder Diplom-Psycholog*innen begleitet und supervidiert.
Termin Ort Preis*
auf Anfrage Köln 2.400,00 €
*Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt.

Detaillierte Informationen zum Seminar

Inhalte:
  • Geschichte der Psychotraumatologie und ihrer verwandten Disziplinen
  • Traumatische Schlüsselereignisse der neueren Geschichte und ihre Auswirkungen auf Individuen und soziale Systeme (1. und 2. WK, Holocaust, 11. September 2001, MeToo-Kampagne usw.)
  • Grundsätzliches zur systemischen Therapie, Konstruktivismus, Kybernetik und Kunsttherapie in der Traumatherapie
  • Die Bedeutung von sozialen Normen für Zustandekommen und Überwindung psychischer Störungen
  • Wahrnehmung, sprachliche Verarbeitung und Schlüsselreize
  • Wissenschaftliche Trauma-Differenzierungen (einmalige Erlebnisse – Typ I-Trauma, sich wiederholende Erlebnisse – Typ II-Trauma)
  • Bedingungen der systemischen Traumtherapie (Selbstorganisation, Autopoiesis, Narration)
  • Therapeutischer Dialog vs. Autonomie der Klienten
  • Diagnostische Kriterien des Traumas (Intrusion, Vermeidung, Übererregung)
  • Kontraindikationen der systemischen Traumatherapie
  • Wiedererinnerungen, Träume, Flashbacks und psychovegetative Auswirkungen
  • Trauma-Symptome (emotionale Taubheit, Dauerpessimismus, Zwänge, Panikattacken, Wutausbrüche, selbstverletzendes Verhalten, Albträume, Beziehungsprobleme, Drogenabhängigkeit, Überforderung usw.)
  • Traumafolgen (Wiedererleben, Wut, Ohnmacht, Angst, Dissoziation, Schuld, Verleugnung, Todessehnsucht, Fixierung, Isolation, Libidoverlust)
  • Systematische Kategorisierung der Traumauslöser individuelle und kollektive Traumaursachen sowie vorsätzliche und „schicksalshafte“ Gewalteinwirkung)
  • Primäre und sekundäre psychische Störungen (Anpassungsstörung, Belastungsstörung, Bindungsstörungen, Angststörungen, Zwangsstörungen usw.)
  • Trauma-Krankheitsbilder, posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) usw.
  • Traumata in der Resilienzforschung
  • Imaginative und narrative Verfahren (Bildschirmtechnik, Katathymes Bilderleben, Rituale usw.)
  • Methoden der Gestalt- und Kunsttherapie (Tagebuch schreiben, Dialogisches Malen usw.)
  • Familien- und gruppentherapeutische Ansätze und Methoden
  • Traumatherapie bei Biografie und Ahnenreihen
  • Bioenergetische und körpertherapeutische Behandlungsweisen in der Traumatherapie
  • Traumatherapie mittels Hypnose
  • Traumatherapie mit Familienaufstellungen
  • Beziehungsprozeßanalyse
  • Entspannungsverfahren in der Traumatherapie
  • Autogenes Training (Seminarleiter/innenschein)
  • Kommunikation, Kybernetik und sozialer Konstruktivismus
  • Strategische und Strukturelle Familientherapie
  • Narrative und lösungsorientierte Ansätze der Traumatherapie
  • Zirküläres Fragen in der Traumatherapie
  • Rechtliches zum Therapeutenberuf
  • Krankenkassenregelungen
  • Coaching und Supervision
Dauer/zeitlicher Ablauf:
2 Wochen Intensivausbildung
Ziele/Bildungsabschluss:
Der erfolgreiche Abschluss wird mit einem Zertifikat des IEK bescheinigt. Die erworbene Qualifikation kann grundsätzlich bundesweit namentlich geführt und z. B. in selbstständiger Arbeit, eigener Praxis oder im Angestelltenverhältnis beruflich ausgeübt werden. 
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