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Ausbildungsprogramm zum Betrieblichen Psychologischen Ersthelfenden

Seminar - Jung Team | Personal & Gesundheit | Psychologisches Know-How für die Praxis |

Was tun, wenn ein Kollege über längere Zeit niedergeschlagen ist oder sogar Suizidgedanken äußert? Oder bei schweren psychisch belastenden Ereignissen, z. B. Unfällen im Betrieb? Bei Drohungen durch Kunden oder körperliche Gewalt oder psychisch belastenden Arbeitssituationen?

Immer wieder erleben Mitarbeitende psycho-traumatische Ereignisse, die tiefgreifende Auswirkungen auf ihre psychische Verfassung und damit auch auf ihre körperliche, mentale und soziale Gesundheit haben können und die nicht selten zu längeren Arbeitsunfähigkeiten oder gar zu einer Berufsunfähigkeit führen.

Um solche chronische Auswirkungen zu vermeiden, ist eine frühzeitige psychologische Unterstützung der Betroffenen sinnvoll. Viele Betriebe wissen jedoch nicht, wie sie mit solchen Situationen umgehen sollen oder wie sie betroffene Personen in ihrer seelischen Not unterstützen können, bis die Betroffenen Zugang zu professioneller Hilfe / Unterstützung bekommen. Hier setzt die Ausbildung zum „Psychologischen Ersthelfenden in Betrieben“ an.

Termin Ort Preis*
11.06.2026- 12.06.2026 Bonn 1.889,99 €
05.10.2026- 06.10.2026 Berlin 1.588,23 €
firmenintern auf Anfrage auf Anfrage
*Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt.

Detaillierte Informationen zum Seminar

Inhalte:

Der „Grundkurs“ zum Psychologischen Ersthelfer in Betrieben (zweitägig)

Der Grundkurs vermittelt die wichtigsten Grundlagen für die betriebliche psychologische Ersthilfe. Sie erfahren, wie ein professionelles Notfallmanagement nach traumatischen Situationen aussehen kann, wie man betriebliche psychologische Ersthilfe einsetzt und welche Chancen und Grenzen sie bietet. Dabei geht es u. a. um folgende Themen:

  • Sensibilisierung für psycho-sozialen betrieblichen Unterstützungsbedarf
  • Befähigung zur kurzfristigen Ersthilfe von Mitarbeitenden nach psychischen Ausnahmesituationen
  • Struktur und Organisation der psychologischen Ersthilfe im Betrieb und
  • Sich um die eigene „Psycho-Hygiene“ kümmern
    (Abgrenzung, Kompetenzen, Aufgaben, Rollenverständnis, selbst gesund bleiben, Grenzen…)
  • psychische Erkrankungen erkennen und verstehen (Depressionen, Angststörungen, Psychosen, Alkohol- / Drogensucht u.a.)
  • professionelle Gesprächsführung / aktive Zuhören mit psychisch instabilen Personen und an professionelle Hilfen vermitteln (z. B. über Rollenspielen / Fallsimulationen)
  • betriebliche und außerbetriebliche Hilfs- und Unterstützungsangebote bei psychischen Problemen.

 

Der „Aufbaukurs“ zum Psychologischen Ersthelfer in Betrieben (eintägig) 

Für die Durchführung des Aufbaukurses („Follow up“, z. B. nach einem ½-Jahr) hat sich die Durchführung im Rahmen eines 1-Tagesseminares bewährt.

Die Inhalte des Aufbauseminares orientieren sich an den spezifischen Interessen, Fragen, Wünschen, Erfahrungsaustausch der Seminarteilnehmenden, z. B.

  • Reflektieren der eigenen Tätigkeit mit Hilfe von Fallbesprechungen
  • Training der eigenen Fähigkeiten anhand von Praxissimulationen
  • weitere Befähigung zur kurzfristigen Betreuung von Mitarbeitenden nach psychischen Ausnahmeereignissen
  • Vertiefen von Kenntnissen über weiterführende Hilfen.

 

Dauer/zeitlicher Ablauf:
zweitägig und eintägiges Follow-Up, 9 - 17 Uhr
Ziele/Bildungsabschluss:

Als betrieblicher Psychologischer Ersthelfer fungieren Sie im Rahmen der betrieblichen Organisationsstrukturen als erster Ansprechpartner für psychisch beanspruchte Kollegen oder Mitarbeiter-/innen sowie auch für Vorgesetzte von psychisch belasteten Mitarbeitenden.

Im Rahmen der Ausbildung erfahren Sie, wie Sie die Ansprache von und den Umgang mit psychisch instabilen Personen gestalten können und wie Sie eine weiterführende Hilfestellung organisieren können. Das Ziel ist, akute Stressreaktionen möglichst zu verringern und die Weitervermittlung in eine professionelle psychologische Versorgung sicherzustellen.


Die dreitägige Grundausbildung beeinhaltet ein persönliches Ausbildungszertifikat.

Teilnahmevoraussetzungen:
Stabile Persönlichkeit, Kenntnis der eigenen Grenzen, Kommunikationskompetenz, Freiwilligkeit etc.
Lehrgangsverlauf/Methoden:
- Lehrgespräche, Diskussionen,  Vermittlung theoretischer Inhalte- Einzel- / Partner- und Gruppenübungen, Durchführung von Fallsimulationen- Training der Gesprächsführung- Handlungshilfen
Material:
Umfangreiches Skript / Handlungshilfen für die Praxis
Zielgruppe:
Mitarbeitende, Führungskräfte, Personal, auch aus Sozialpartner/-innen, betriebliche Interessensvertreter wie Personal- und Betriebsräte usw. in der Krisenberatung
Seminarkennung:
MHFA-1-2026-27
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