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Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit, Ergonomie – Wege zur Prävention und Intervention im BEM-Prozess

Seminar - Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) gGmbH

Arbeitsschutz, Ergonomie, Arbeitssicherheit und BEM gehören zusammen – erst ihre enge Verzahnung ermöglicht wirksame Prävention und nachhaltige Interventionen. In unserem Seminar erfahren Sie, wie Sie den BEM‑Prozess rechtssicher gestalten und Erkenntnisse aus Gefährdungsbeurteilungen, arbeitsmedizinischen Bewertungen und ergonomischen Analysen gezielt in wirksame Maßnahmen überführen. Sie lernen, wie eine systematische Verbindung von Prävention und Intervention Fehlzeiten reduziert, Rechtssicherheit stärkt und die Arbeitsfähigkeit Ihrer Mitarbeitenden langfristig erhält.

Termin Ort Preis*
firmenintern auf Anfrage auf Anfrage
*Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt.

Detaillierte Informationen zum Seminar

Inhalte:

Von der Analyse bis zur Lösung

Arbeitsschutz, Ergonomie, Arbeitssicherheit und BEM (Betriebliches Eingliederungsmanagement) sind keine getrennten Disziplinen. Erst ihre konsequente Verzahnung ermöglicht wirksame Prävention und nachhaltige Interventionen, die Arbeitsfähigkeit langfristig sichern. Entdecken Sie in unserem BEM‑Seminar, wie Unternehmen den BEM‑Prozess rechtssicher und effizient gestalten. Erfahren Sie, wie Erkenntnisse aus Gefährdungsbeurteilungen, arbeitsmedizinischen Bewertungen sowie ergonomischen Arbeitsplatzanalysen gezielt und praxisnah in wirksame BEM-Maßnahmen überführt werden können. 

Eine systematische Verzahnung von Prävention und Intervention im BEM‑Prozess optimiert das Gesundheitsmanagement im Unternehmen und trägt damit maßgeblich zur Reduzierung von Fehlzeiten, zur Rechtssicherheit sowie zum langfristigen Erhalt der Arbeitsfähigkeit der Mitarbeitenden im Unternehmen bei. Erst diese strukturierte Verbindung schafft einen belastbaren Rahmen für evidenzbasierte Prävention und nachhaltige Interventionen.

Inhalte

Einstieg: Herausforderung für Unternehmen

  • zunehmende Fehlzeiten, höhere körperliche und psychische Belastungen
  • demografischer Wandel, Fachkräftemangel

Grundverständnis der Bereiche und Definition

  • Arbeitsschutz - der strategische Rahmen
    • gesetzliche, organisatorische und technische Maßnahmen zur Vermeidung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren
    • Gefährdungsbeurteilung (physisch, psychisch, organisatorisch)
    • menschengerechte Arbeitsgestaltung - Ergonomie
    • Präventionsstrategie auf betrieblicher Ebene
  • Arbeitssicherheit - die praktische Umsetzung
    • sichere Arbeitsmittel und Arbeitsumgebungen
    • Gefährdungsbeurteilungen
    • klare Abläufe, Unterweisungen, Notfallkonzepte
    • sicherheitsgerechtes Verhalten
  • Ergonomie – die gesundheitsgerechte Gestaltung der Arbeit
    • Physische Ergonomie: Körperhaltung, Kraftaufwand, Bewegungsabläufe, Arbeitsplatzgestaltung
    • Kognitive Ergonomie: Informationsverarbeitung, Aufmerksamkeit, mentale Belastung, Bedienbarkeit von Systemen
    • Organisationale/psychische Ergonomie: Arbeitszeitgestaltung, Arbeitsorganisation, Pausen, soziale und organisatorische Faktoren
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)
    • Arbeitsunfähigkeit überwinden
    • erneuter AU vorbeugen
    • Arbeitsplatz erhalten

Synergien durch die Verzahnung

  • Höhere Wirksamkeit: Maßnahmen basieren auf objektiven Daten und fachlicher Expertise
  • Stabilere Wiedereingliederung: ergonomische, technische und organisatorische Anpassungen greifen ineinander
  • Effizientere Prozesse: klare Rollen, weniger Doppelarbeit, bessere Kommunikation
  • Stärkere Unternehmenskultur: Beschäftigte erleben Sicherheit, Unterstützung und Wertschätzung

Praxisbeispiele

  • Rückenschmerzen in der Produktion: ergonomische Anpassungen und Unterweisung und BEM-Plan
  • Psychische Belastung im Büro: Analyse der Arbeitsorganisation und Maßnahmen zur Entlastung
  • Arbeitsunfall: sicherheitstechnische Ursachenanalyse und technische/organisatorische Maßnahmen und Wiedereingliederung

Die Online‑Schulung vermittelt alle Inhalte kompakt, während im Präsenzformat vertiefende Übungen, kollegialer Austausch und Praxistransfer mehr Raum erhalten.

Ziele/Bildungsabschluss:
  • Stärkung der fachlichen Handlungskompetenz und mehr Sicherheit im Umgang mit komplexen Fallkonstellationen
  • Verbesserung die Verzahnung von Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit und BEM
  • Wissenvertiefung über Maßnahmen zur Reduzierung von Fehlzeiten, zur Rechtssicherheit und zum langfristigen Erhalt der Arbeitsfähigkeit
  • Sie lernen, wie Erkenntnisse aus Gefährdungsbeurteilungen, Unfallanalysen und arbeitsmedizinischen Bewertungen direkt in BEM-Maßnahmen einfließen – und umgekehrt
Zielgruppe:
  • Führungskräfte
  • Fachkräfte
  • Nachwuchsführungskräfte
Seminarkennung:
85553
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