Seminar - PLÜCOM TRAINING
Eigenverantwortung entsteht nicht durch Appelle, sondern durch Führung, Klarheit und psychologische Sicherheit. Viele Unternehmen wünschen sich mehr Initiative, Verantwortungsbereitschaft und unternehmerisches Denken im Team – erleben im Alltag jedoch Absicherung, geringe Beteiligung, Fehlervermeidung oder passive Umsetzung.
Dieses Seminar zeigt, wie Führungskräfte Eigenverantwortung und Empowerment im Unternehmen gezielt stärken können. Im Mittelpunkt stehen psychologische Sicherheit, Verantwortungskultur, Fehlerkultur und Führungsverhalten als Grundlage für mehr Beteiligung, bessere Zusammenarbeit und höhere Umsetzungskraft.
Die Teilnehmenden lernen, wie Verantwortung im Team wirksam gefördert werden kann – ohne Kontrollverlust, Aktionismus oder unrealistische Kulturprogramme.
| Termin | Ort | Preis* |
|---|---|---|
| 17.09.2026 | Hamburg | 1.166,20 € |
| 19.11.2026 | Hamburg | 1.166,20 € |
| 10.12.2026 | Hamburg | 1.166,20 € |
Warum Eigenverantwortung in vielen Unternehmen scheitert
• Typische Muster von Absicherung, Rückzug und Verantwortungsvermeidung
• Zusammenhang zwischen Führung, Kultur und Verantwortungsübernahme
• Warum Appelle und reine Empowerment-Rhetorik oft wirkungslos bleiben
• Eigenverantwortung als Führungs- und Organisationsaufgabe verstehen
Psychologische Sicherheit als Grundlage von Verantwortung
• Was psychologische Sicherheit im Führungsalltag konkret bedeutet
• Zusammenhang zwischen Vertrauen, Beteiligung und Leistung
• Umgang mit Fehlern, Unsicherheit und kritischen Rückmeldungen
• Voraussetzungen für offene Kommunikation und konstruktive Zusammenarbeit
Empowerment wirksam gestalten
• Das 4-Felder-Modell für Empowerment
• Verantwortung übertragen, ohne Kontrolle zu verlieren
• Beteiligung und Selbstwirksamkeit im Team stärken
• Balance zwischen Klarheit, Vertrauen und Verbindlichkeit
Fehlerkultur und Lernkultur entwickeln
• Produktiver Umgang mit Fehlern und Unsicherheit
• Reflexion statt Schuldzuweisung
• Feedback als Führungsinstrument nutzen
• Lernen und kontinuierliche Verbesserung im Team fördern
Führungshaltung und Führungsverhalten reflektieren
• Welche Signale Führungskräfte im Alltag senden
• Vertrauen, Erwartungsklarheit und Konsequenz verbinden
• Eigenes Führungsverhalten kritisch analysieren
• Verantwortung im Team nachhaltig stabilisieren
Transfer in den Führungsalltag
• Arbeit an konkreten Praxisfällen der Teilnehmenden
• Entwicklung individueller Maßnahmen und Transferansätze
• Priorisierung wirksamer Hebel für das eigene Team
• Umsetzungsschritte für die ersten Wochen nach dem Seminar
Ziele (ggf. Bildungsabschluss)
Nach dem Seminar verstehen die Teilnehmenden, welche kulturellen, kommunikativen und führungsbezogenen Faktoren Eigenverantwortung im Unternehmen fördern oder verhindern. Sie erkennen typische Muster von Absicherung, Verantwortungsvermeidung und geringer Beteiligung und können diese im eigenen Führungsalltag gezielt bearbeiten.
Die Teilnehmenden sind in der Lage,
• psychologische Sicherheit als Grundlage von Verantwortungsübernahme und Zusammenarbeit aktiv zu fördern
• Empowerment wirksam zu gestalten und Verantwortung klar zu übertragen
• Fehler- und Lernkultur im Team konstruktiv weiterzuentwickeln
• Feedback und Reflexion als Führungsinstrumente zu nutzen
• Vertrauen, Klarheit und Verbindlichkeit in der Führung sinnvoll zu verbinden
• das eigene Führungsverhalten kritisch zu reflektieren und weiterzuentwickeln
Darüber hinaus entwickeln die Teilnehmenden ein vertieftes Verständnis dafür, wie Führungskultur, Verantwortungslogik und Zusammenarbeit zusammenwirken. Sie lernen, wie Eigenverantwortung nicht durch Motivation oder Appelle entsteht, sondern durch konsistentes Führungsverhalten und passende Rahmenbedingungen.
Am Ende des Seminars verfügen die Teilnehmenden über konkrete Maßnahmen zur Förderung von Eigenverantwortung, psychologischer Sicherheit und Empowerment im eigenen Team.
Das Seminar richtet sich an Führungskräfte im Mittelmanagement, Bereichsleitungen, Teamleitungen sowie an Projektverantwortliche mit disziplinarischer oder fachlicher Führungsverantwortung.
Vorausgesetzt wird praktische Führungserfahrung im Unternehmenskontext – idealerweise mit eigener Ergebnis- und Entscheidungsverantwortung. Die Teilnehmenden sollten regelmäßig in Entscheidungsprozesse eingebunden sein und Führungsroutinen aktiv gestalten.
Hilfreich ist die Bereitschaft,
• eigene Führungsstrukturen kritisch zu reflektieren
• bestehende Entscheidungs- und Verantwortungslogiken zu hinterfragen
• konkrete Praxisfälle aus dem eigenen Führungsalltag einzubringen
Das Seminar ist besonders geeignet für Führungskräfte, die unter hoher Abstimmungsdichte, Rückdelegation oder unklaren Zuständigkeiten leiden und ihre Führungswirksamkeit strukturell verbessern möchten.
Für reine Einsteiger ohne Führungsverantwortung ist das Seminar nicht konzipiert.
Darüber hinaus bieten wir das Format in einer exklusiven Variante für Geschäftsführungen und Vorstände an. In dieser Ausrichtung liegt der Schwerpunkt stärker auf strategischer Entscheidungsarchitektur, organisationsweiten Verantwortungslogiken und der strukturellen Verankerung von Führungseffizienz auf Unternehmensebene.
Das Seminar verbindet fachliche Impulse, Reflexion und praxisnahe Anwendung zu einem interaktiven Lernformat mit hohem Transferbezug.
Zu Beginn analysieren die Teilnehmenden typische Muster aus ihrem Führungsalltag – beispielsweise geringe Verantwortungsübernahme, Absicherungstendenzen, Fehlervermeidung oder mangelnde Beteiligung im Team. Auf dieser Grundlage werden zentrale Zusammenhänge zwischen Führungsverhalten, psychologischer Sicherheit, Empowerment und Verantwortungskultur erarbeitet.
Theoretische Impulse werden direkt mit konkreten Praxisfällen, Reflexionsphasen und moderierten Arbeitssequenzen verknüpft. Die Teilnehmenden arbeiten an realen Situationen aus ihrem eigenen Führungsumfeld und entwickeln konkrete Ansätze zur Verbesserung von Zusammenarbeit, Vertrauen und Verantwortungsübernahme.
Methodisch kommen zum Einsatz:
• strukturierte Impulse mit Praxisbezug
• moderierte Gruppenarbeit
• Reflexions- und Transferübungen
• Fallarbeit anhand konkreter Führungssituationen
• Einzel- und Gruppenfeedbacks
• Transferplanung für die Umsetzung im eigenen Verantwortungsbereich
Das Seminar ist interaktiv angelegt und wird an die Erfahrungsstände sowie an branchenspezifische Fragestellungen der Teilnehmenden angepasst.
Führungskräfte im Mittelmanagement, Bereichs- und Teamleitungen sowie Projektverantwortliche in mittelständischen Unternehmen (Technologie, IT, Fertigung, Energie, Logistik). Geeignet für Führungskräfte mit Entscheidungs- und Ergebnisverantwortung, die Rückdelegation, Abstimmungsschleifen und unklare Zuständigkeiten strukturell reduzieren und die Eigenverantwortung im Team steigern möchten.
Auch als exklusive Variante für Geschäftsführungen und Vorstände buchbar.